16.04.2020
Informationen für Geflüchtete zum Familiennachzug in der „Corona-Krise“

Da die Visastellen deutscher Auslandsvertretungen ihre Arbeit eingestellt haben und Einreisebeschränkungen gelten entstehen diverse Probleme in der Beratung zum Familiennachzug. Verschiedene Arbeitshilfen geben eine erste Orientierung in dieser Situation. Gleichzeitig besteht jedoch eine hohe Dynamik, so dass die unten aufgeführten Informationen eventuell schnell veralten.

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15.04.2020
BumF-Webinare im Frühjahr: Jugendberufshilfe, Aufenthaltssicherung und Passbeschaffungspflichten

Wir starten ab April mit den ersten BumF-Webinaren. Am 28. April findet ein Webinar zum Thema "Schutz mit Verfallsdatum? Widerruf, Aufenthaltssicherung und Passbeschaffungspflichten" und am 13. Mai zum Thema "Möglichkeiten der Jugendberufshilfe" statt.

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09.04.2020
Wir haben mehr Platz – Aufnahme von 50 Minderjährigen völlig unzureichend.

Seit dem 5.12.2019 ist die Zahl junger Geflüchteter die im Rahmen der Kinder und Jugendhilfe betreut und versorgt werden von 30.408 auf 26.432 gesunken. Zahlreiche Plätze in Jugendwohngruppen sind damit erst kürzlich frei geworden. Eine Blitzumfrage hat zudem ergeben, dass in kürzester Zeit hochgerechnet etwa 2000 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge unter Wahrung des Infektionsschutzes in Jugendwohngruppen aufgenommen werden könnten - mit Vorlauf könnten es deutlich mehr sein.

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07.04.2020
Neue Plattform für die Kinder- und Jugendhilfe in Zeiten von Corona

Gerade jetzt, in diesen „Corona“-Zeiten, benötigen Fach- und Leitungskräfte der Kinder- und Jugendhilfe Austausch und Unterstützung, um rasch neue Ansätze erproben zu können und Erfahrungen miteinander zu teilen. Eine neue Online-Plattform enthält aktuelle Hinweise und Empfehlungen sowie fachlich systematisierte Beispiele „guter Praxis“, wie die Arbeitsfähigkeit der Kinder- und Jugendhilfe unter den Bedingungen der „Corona“ Pandemie und für die Zeit bis zu einer wiederkehrenden Routine gesichert und weiterentwickelt werden kann.

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01.04.2020
Soziale Arbeit und Solidarität in Zeiten von Social Distancing

Welche Auswirkungen haben die aktuellen Entwicklungen im Kontext der Corona Pandemie auf Bereiche der Gesellschaft, die ohnehin von Ausgrenzung und Diskriminierung betroffen sind? Was bedeutet dies für die alltägliche Soziale Arbeit? Wie lässt sich Solidarität im Rahmen der zweifelsohne notwendigen Maßnahmen zur Eindämmung des Virus umsetzen?

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01.04.2020
Aufruf an Jugendhilfeträger: Mitmachen bei #WirHabenPlatz in Zeiten des Corona-Virus

Entscheidungsträger*innen und Öffentlichkeit fragen sich derzeit, ob trotz der Corona-Pandemie Platz in Jugendhilfeeinrichtungen für die Aufnahme von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen aus Griechenland ist. Damit es schnell zu einer Aufnahme kommen kann, bitten wir Jugendhilfeträger sich erneut mit einem kurzen Schreiben an lokale Abgeordnete und Landrät*innen/Oberbürgermeister*innen zu wenden.

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31.03.2020
Gut zu wissen: Fragen zur Familienzusammenführung aus der Türkei

Begüm Bilgiler hat für verschiedene Flüchtlingsunterstützungsorganisationen in der Türkei gearbeitet. Hierbei hat sie sich auf unbegleitete minderjährige Flüchtlinge spezialisiert. Im Interview beantwortet sie Fragen zur Familienzusammenführung aus der Türkei.

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30.03.2020
Mitmachen bei #kidsagainstcorona: Social Media-Aktion von Kindern und Jugendlichen

terre des hommes hat die Aktion #kidsagainstcorona gestartet. Wir freuen uns, wenn sich auch geflüchtete Kinder und Jugendliche aus euren Einrichtungen daran beteiligen. Erstellt mit ihnen kurze Videobotschaften.

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30.03.2020
Rechte von Kindern in der Europäischen Asylpolitik garantieren

Zehntausende Staatsbürger*innen konnten von der Bundesregierung mittels einer Luftbrücke nach Deutschland zurückgeholt werden. Auch eine Aufnahme aus Griechenland können wir schaffen. Wir müssen nicht zusehen, wie zehntausend Kinder in Elendslagern gefährdet werden.

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26.03.2020
Studie zur medizinischen Alterseinschätzung in Hamburg

Eine aktuelle Studie hat die Praktiken der forensischen Altersbestimmung in Hamburg untesucht. Die Studie zeigt, dass die Herstellung der Altersidentität mehrdeutig ist und nicht eine Wahrheit, die im Körper als "biologisches Alter" fixiert ist. Sie macht zudem deutlich, dass junge Menschen, dem fehleranfälligen System der medizinischen Alterseinschätzungen oft hilflos ausgeliefert sind.

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