Aktuelles
31.01.2019
Tagung "Übergänge – Junge Geflüchtete zwischen den Systemen"

Übergänge finden überall dort statt, wo verschiedene (rechtliche) Systeme aufeinanderprallen – und stellen Betroffene und ihre Unterstützer/innen vor immense Herausforderungen. Die Tagung in Hannover behandelt Probleme und Handlungsmöglichkeiten in Spannungsfeldern wie Jugendhilfe- und Ordnungsrecht, Ausbildung und Bleibeperspektive oder Gesundheitsversorgung und Kriminalisierung. Hierzu werden fachliche Expertise und überregionale Vernetzung angeboten sowie praxisorientierte Lösungen erarbeitet.

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19.02.2019
Jetzt anmelden: Fallwerkstatt am 25. März 2019 in Mainz

Viele Jugendliche sind mittlerweile im hiesigen System angekommen. Neben Mitarbeiter*innen der Migrationsfachdienste begleiten Fachkräfte unterschiedlichster Disziplinen die jungen Menschen. Dabei arbeiten sie mit ihren jeweiligen Sichtweisen und fachlichen Ausrichtungen. Während des gemeinsamen Fachtages werden wir diese Ausrichtungen zum Ausgangspunkt nehmen, um gemeinsam über Herausforderungen in der Zusammenarbeit zu sprechen. Im Rahmen von Fallwerkstätten möchten wir anhand spezifischer Einzelfälle über Kooperationsstrukturen reflektieren und gemeinsam Weiterentwicklungsmöglichkeiten sowie Handlungsstrategien entwickeln.

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13.02.2019
Beratungsstellenübersicht

Bei zahlreichen Fragestellungen ist eine persönliche Einzelfallberatung und Unterstützung vor Ort notwendig. Damit Sie die richtige Anlaufstelle finden, haben wir Adresssammlungen und Suchmöglichkeiten auf unserer Übersichtsseite zusammengestellt.

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31.01.2019
Projekt “Jugendhilfe macht’s möglich?!”

Wir freuen uns auf das Projekt „Jugendhilfe macht’s möglich?! Rechte junger Geflüchteter und ihrer Familien stärken“ hinzuweisen, das im BumF gestartet ist. Mit dem partizipativen Projekt werden begleitete Minderjährige selbst, ihre Eltern und die sie unterstützenden Fachkräfte an der Schnittstelle Jugendhilfe – Flüchtlingssozialarbeit unterstützt. Bei Fragen und Anregungen zum Thema können Sie sich gerne an die Projektmitarbeiterinnen wenden.

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Wer kümmert sich um mich? Welche Rechte habe ich? Mit welchen Ämtern und Organisationen habe ich es zu tun? Unser Portal von jungen Geflüchteten für junge Geflüchtete.

Veranstaltungen
Übergänge – Junge Geflüchtete zwischen den Systemen
09.04.2019-10.04.2019, 11:00-16:30
Stephansstift Zentrum für Erwachsenenbildung gemeinnützige GmbH

Die Tagung „Übergänge – Junge Geflüchtete zwischen den Systemen“ richtet sich an Mitarbeitende von Jugendämtern, von freien Trägern der Jugendhilfe, von Beratungsstellen, an (ehrenamtliche) Vormund/innen sowie an alle Aktiven, die mit jungen Geflüchteten arbeiten. Sie dient dem vertiefenden Austausch über die Arbeit mit jungen Geflüchteten und den aktuell entstehenden Herausforderungen in Übergangssituationen. Mit Übergang ist dabei jede Situation gemeint, die an der Schnittstelle verschiedener (rechtlicher) Systeme Betroffene und ihre Unterstützer/innen vor oftmals unauflösbare Probleme stellt. Analysiert werden sollen die Unterstützungsmöglichkeiten der Begleitenden und die Handlungsoptionen der Betroffenen in den Spannungsfeldern zwischen Jugendhilfe- und Ordnungsrecht, zwischen Ausbildung und sogenannter Bleibeperspektive und zwischen Gesundheitsversorgung und kriminalisierenden Diskursen. Ziel der Veranstaltung ist die vertiefende Auseinandersetzung mit aktuellen Problemstellungen in der Arbeit mit jungen Geflüchteten sowie die bundesländerübergreifende Vernetzung zwischen den Fachkräften.   Tagungsprogramm als PDF-Datei   Die Tagung findet statt im Rahmen des Projekts 'Blick nach vorn', welches gefördert wird von: Stiftung Deutsche Jugendmarke, Deutsche Fernsehlotterie, Freudenberg Stiftung. Sie wird unterstützt durch das Projekt 'Gut ankommen', gefördert durch den Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der Europäischen Union.

Fallwerkstatt: Junge unbegleitete und begleitete Flüchtlinge – Kooperationsstrukturen und Weiterentwicklungsmöglichkeiten in der Praxis
25.03.2019, 9:00-16:45
Erbacher Hof

Eine Kooperationsveranstaltung des Bundesfachverbandes unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, der AWO-RHEINLAND und des Flüchtlingsrates Rheinland-Pfalz. Die Anzahl minderjähriger Flüchtlinge, die mit oder ohne ihre Familien nach Deutschland geflüchtet sind, hat in den Jahren 2015/16 deutlich zugenommen. Mittlerweile sind die Jugendlichen im hiesigen System angekommen. Neben Mitarbeiter*innen der Migrationsfachdienste begleiten Fachkräfte unterschiedlichster Disziplinen die jungen Menschen. Dabei arbeiten sie mit ihren jeweiligen Sichtweisen und fachlichen Ausrichtungen. Während des gemeinsamen Fachtages werden wir diese Ausrichtungen zum Ausgangspunkt nehmen, um gemeinsam über Herausforderungen in der Zusammenarbeit zu sprechen. Im Rahmen von Fallwerkstätten möchten wir anhand spezifischer Einzelfälle über Kooperationsstrukturen reflektieren und gemeinsam Weiterentwicklungsmöglichkeiten sowie Handlungsstrategien entwickeln. Anmeldung Teilnehmer/innenzahl: max. 40 Personen. Teilnahmebeitrag 50,00 € Die Anmeldung erfolgt über den Flüchtlingsrat RLP. Bitte senden Sie ihre Anmeldung bis zum 01.03.2019 mit Name und Institution an: anmelden@asyl-rlp.org Für Rückfragen zu Ihrer Anmeldung können Sie sich an den Flüchtlingsrat RLP wenden: Tel: +49 (0) 6131 4924734, E-Mail: anmelden@asyl-rlp.org   Zielgruppe Fachkräfte der ambulanten und stationären Kinder- und Jugendhilfe, Fachkräfte der Flüchtlings- und Migrationsarbeit, Mitarbeiter/innen der Jugendämter, Lehrer*innen, Schulsozialarbeiter*innen sowie Ehrenamt(Koordination)   Programm 9:00-9:30 Uhr Ankommen bei Kaffee und Tee 9:30-10:00 Uhr Begrüßung 10:00-11:00 Uhr Junge Geflüchtete bedarfsgerecht begleiten –  Gestaltungsanforderung Kooperation   Vortrag von Sabrina Brinks - ism gGmbH  Servicestelle junge Geflüchtete 11:15-13:00 Uhr Fallwerkstatt: Arbeit an Fällen in Gruppen 13:00-14:00 Uhr Mittagspause 14:00-15:30 Uhr Fallwerkstatt: Arbeit an Fällen in Gruppen 15:30-15:45 Uhr Kaffeepause 15:45-16:45 Uhr   Abschluss   Zur Methode der Fallwerkstatt Im Rahmen der vom Institut für sozialpädagogische Forschung Mainz gGmbH angeleiteten Fallwerkstätten soll durch die methodisch strukturierte Arbeit an jeweils zwei Einzelfällen exemplarisch herausgearbeitet werden, welche Handlungsstrategien, Angebote und Kooperationsstrukturen es braucht, um die Arbeit mit jungen Geflüchteten besser auszugestalten. Die Teilnehmenden sind herzlich eingeladen, eigene Fälle einzubringen. Die Auswahl der Fälle folgt vorab.  Bei Interesse wenden Sie sich bitte bis zum 01.03.2019 an die Organisatorinnen: anmelden@asyl-rlp.org    

Wenn es ernst wird: Der BumF-Rechtshilfefonds unterstützt junge Geflüchtete, ihre Rechte durchzusetzen. Helfen Sie jetzt mit.

Aktuelle Themen
Familienzusammenführung

Die Trennung von Eltern, Geschwistern und anderen Bezugspersonen stellt eine erhebliche Belastung für Kinder und Jugendliche dar. Ob ein Nachzug aus dem Herkunftsland, eine Verteilung zu Angehörigen in Deutschland oder eine innereuropäische Zusammenführung erfolgen kann, ist jedoch von vielen Faktoren, wie dem Aufenthaltsstatus, Alter und Verwandtschaftsgrad abhängig.

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Begleitete Minderjährige

Auch Kinder und Jugendliche, die mit ihren Eltern nach Deutschland fliehen, brauchen Schutz und Unterstützung. Sie sind verschiedenen Gefährdungen ausgesetzt, insbesondere wenn sie in Großunterkünften ohne Privatsphäre leben. Auch abseits dessen kann Unterstützungs- und Begleitungsbedarf bestehen. Während des Asylverfahrens sind sie, wie ihre Eltern, von Diskriminierungen betroffen: Etwa durch eine reduzierte Gesundheitsversorgung, geringere Sachleistungen oder durch Benachteiligung bei Bildungszugang und -förderung. Der Zugang zur Kinder- und Jugendhilfe besteht jedoch diskriminierungsfrei. Dies ist eine Chance, die genutzt werden muss.

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Clearingverfahren

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge werden nach der Einreise vom Jugendamt vorläufig in Obhut genommen. Nachdem darüber entschieden wurde, welches Jugendamt örtlich zuständig ist, beginnt das sog. Clearingverfahren. Der Begriff Clearing ist kein Rechtsbegriff und wird uneinheitlich gebraucht. In der Praxis meint Clearingverfahren grundsätzlich die Perspektivklärung im Rahmen der Inobhutnahme, also u.a. die Klärung des Hilfebedarfs, des Gesundheitszustands, der rechtlichen Vertretung sowie der Unterbringung. Die Inobhutnahme ist eine vorläufige Maßnahme und ist demnach auf nur kurze Zeit angelegt.

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Junge Volljährige

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge werden in Deutschland im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe untergebracht und betreut. Diese ist bei Bedarf bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres für die jungen Menschen zuständig. Bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres besteht sogar ein sog. Regelrechtsanspruch auf Unterstützung. Dennoch endet für viele junge Geflüchtete die Jugendhilfe oftmals schon mit 18 Jahren. Was bedeutet es insbesondere für junge Geflüchtete, wenn die Volljährigkeit und die Beendigung der Jugendhilfe gleichzeitig eintreten?

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