Aktuelles
06.09.2018
Herbsttagung: 20 Jahre BumF – Wo kommen wir her, wo wollen wir hin?

Es sind noch Plätze frei für unsere Herbsttagung vom 15.10.2018 - 17.10.2018 in Berlin. Unter dem Motto "20 Jahre BumF – Wo kommen wir her, wo wollen wir hin?" wollen wir uns mit verschiedenen Formaten der Frage widmen, in welche Richtung es in Zukunft für uns geht. Daneben findet wie immer auch die Vermittlung von rechtlichem und pädagogischem Praxiswissen statt und es wird Raum für den Austausch und die Vernetzung zwischen Fachkräften geben.

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12.09.2018
Mehrsprachige Online-Beratung für erwachsene Zuwanderer

Der Informationswegweiser www.mbeon.de bietet Informationen und praktische Tipps zu Themen wie Arbeit & Beruf, Gesundheit, Deutsch lernen oder Wohnen. Durch ein Frage-Leitsystem werden häufige Fragen sofort beantwortet. Per Messenger-Chat helfen geschulte Fachkräfte der MBE schnell und unbürokratisch bei Fragen und Problemen, die das Leben in der neuen Umgebung mit sich bringt.

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12.09.2018
Tagung des Netzwerkes Migrationsrecht

Vom 09.11.2018 bis 11.11.2018 findet in Stuttgart-Hohenheim die Herbsttagung des Netzwerkes Migrationsrecht statt. Die vielen Gesetzesänderungen im Aufenthalts- und Asylrecht sowie der öffentliche Diskurs zur "Flüchtlingskrise" stehen im Fokus der (rechts)wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Migration.

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06.09.2018
Arbeitshilfe: Praxistipps und Hintergründe der Ausbildungsduldung

Die aktualisierte Arbeitshilfe des Paritätischen Gesamtverbandes erläutert die einzelnen Voraussetzungen der Ausbildungsduldung genauer und berücksichtigt neben den Anwendungshinweisen des Bundesinnenministeriums auch die Ländererlasse sowie die in der Zwischenzeit ergangene Rechtsprechung. Die hilfreichen Praxistipps und Hintergründe wurden mit Ansprechpartner*innen vor Ort ergänzt.

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Verbessern wir gemeinsam die Situation von jungen Geflüchteten!

Wer kümmert sich um mich? Welche Rechte habe ich? Mit welchen Ämtern und Organisationen habe ich es zu tun? Unser Portal von jungen Geflüchteten für junge Geflüchtete.

Aktuelle Veranstaltungen
Herbsttagung: 20 Jahre BumF – Wo kommen wir her, wo wollen wir hin?
15.10.2018-17.10.2018, 13:00-13:00
Jugendgästehaus Hauptbahnhof Berlin

Vor 20 Jahren wurde der Bundesfachverband umF e.V. gegründet. Vieles konnten wir seither gemeinsam erreichen. Doch Schutz und Unterstützung für junge Geflüchtete geraten immer mehr in Gefahr, politisch und gesellschaftlich. Dem wollen wir eine Zukunftsvision entgegensetzen. Mit verschiedenen Formaten möchten wir uns bei der diesjährigen Herbsttagung der Frage widmen, wo wir in Zukunft hin wollen und wie Perspektiven für geflüchtete Kinder und Jugendliche geschaffen werden können. Daneben findet wie immer auch die Vermittlung von rechtlichem und pädagogischem Praxiswissen statt und es wird Raum für den Austausch und die Vernetzung zwischen Fachkräften geben.   Arbeitsgruppen: Rechtliche Neuerungen für unbegleitete Minderjährige, Abschiebung aus der Jugendhilfe, Suchtprävention, Passbeschaffung, Reisen und Mitwirkungspflicht, Geflüchtete Mädchen, Junge Volljährige: Aufenthaltssicherung und neue Leistungssysteme, Neuerungen bei der Familienzusammenführung Vorträge: 20 Jahre Bundesfachverband umF – Meilensteine und Stolpersteine, Wirksamkeit der Kinder- und Jugendhilfe bei umF, Länderinput: Eritrea, Ausländerbehörden verstehen. Zum Programm   Übernachtung: Im Motel One am Hauptbahnhof können Sie ein Zimmer zu 78,50 EUR pro Zimmer und Nacht inklusive Frühstück abrufen. Dort haben wir ein begrenztes Kontingent an Einzelzimmern reserviert. Das Stichwort des Abrufkontingents lautet „BumF“. Bitte beachten Sie, dass Sie die Übernachtungen vor Ort selbst zahlen.  Zum Buchungsformular

Vertiefungsseminar: Aktuelle rechtliche Situation unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge
20.09.2018, 9:30-17:00
Jugendhilfe Bethel Bielefeld

Die Vermittlung aktueller gesetzlicher Regelungen und Veränderungen als auch die Vertiefung rechtlicher Grundlagen werden in dieser Fortbildung bearbeitet. Was hat sich beim Familiennachzug getan? Wie laufen das Klageverfahren und die mündliche Verhandlung? Was für Möglichkeiten der Aufenthaltssicherung bestehen abseits des Asylverfahrens? Diese und weitere Fragen werden durch den Rechtsanwalt Dr. Stephan Hocks behandelt.   Themenschwerpunkte

  • Aufenthaltssicherung: Ausbildungsduldung, Bleiberechtsregelungen, Härtefälle
  • Asylverfahren: Klage und mündliche Verhandlung
  • Neuregelung des Familiennachzugs zu subsidiär Schutzberechtigten
  Referent Dr. Stephan Hocks Rechtsanwalt und Autor (u.a. Fachbuch Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge)   Förderung Die Veranstaltung findet statt im Rahmen des Projektes "Gut ankommen - Fachkräfte qualifizieren".   Die Teilnahme an dem Seminar ist kostenfrei. Die Anmeldung ist verbindlich.  

Aktuelle Themen
Familienzusammenführung

Die Trennung von Eltern, Geschwistern und anderen Bezugspersonen stellt eine erhebliche Belastung für Kinder und Jugendliche dar. Ob ein Nachzug aus dem Herkunftsland, eine Verteilung zu Angehörigen in Deutschland oder eine innereuropäische Zusammenführung erfolgen kann, ist jedoch von vielen Faktoren, wie dem Aufenthaltsstatus, Alter und Verwandtschaftsgrad abhängig.

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Junge Volljährige

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge werden in Deutschland im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe untergebracht und betreut. Diese ist bei Bedarf bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres für die jungen Menschen zuständig. Bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres besteht sogar ein sog. Regelrechtsanspruch auf Unterstützung. Dennoch endet für viele junge Geflüchtete die Jugendhilfe oftmals schon mit 18 Jahren. Was bedeutet es insbesondere für junge Geflüchtete, wenn die Volljährigkeit und die Beendigung der Jugendhilfe gleichzeitig eintreten?

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Asylverfahren

Im Asylverfahren wird entschieden, ob ein Minderjähriger Schutz und damit ein Aufenthaltsrecht erhält. Die Anhörung zu den Fluchtgründen ist das zentrale Moment: Hier muss eine genaue und ausführliche Schilderung erfolgen - geordnet und frei von Widersprüchen. Minderjährige, Vormünder und Beistände sollten sich darauf vorbereiten: Sonst droht eine Ablehnung trotz Gefährdungen im Herkunftsland. Bei einer Ablehnung kann vor dem Verwaltungsgericht geklagt werden, es gelten jedoch kurze Klagefristen.

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Bildung & Arbeit

Die Bildungs-Biographien vieler geflüchteter junger Menschen sind durch Flucht, Verfolgung und Krieg unsanft unterbrochen worden. Ihren Bildungsweg fortsetzen zu können, ist daher einer ihrer wichtigsten Wünsche. Doch es bestehen immer noch Hürden und Diskriminierungen, etwa während der Zeit der Erstaufnahme, beim Zugang zur Berufsausbildung und der Bildungsförderung. Trotzdem gibt es Chancen und Wege.

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