Aktuelles
Miniila App – Unterstützung für unbegleitete Kinder auf der Flucht

Ende März 2020 galten allein in Deutschland 1785 unbegleitete geflüchtete Kinder und Jugendliche in Deutschland als vermisst. Schlimmstenfalls leben sie ohne jeglichen Schutz in der Illegalität und haben kaum Zugang zu Unterstützung und Information. Oft haben sie jedoch ein Smartphone. Damit Sie Unterstützungsangebote finden wurde die Miniila App gestartet. Helft uns mit Eurem Eintrag!

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Informationen zum Coronavirus für Geflüchtete und Fachkräfte

Hilfreich für die Praxis in Jugendämtern, Jugendhilfeeinrichtungen sowie für Geflüchtete: Wir haben mehrsprachige Informationen zum Corona-Virus sowie Hinweise für Vormund*innen und andere Fachkräfte zusammengestellt.

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08.07.2020
Informationen zum Familiennachzug in Zeiten des Coronavirus

Seit 1.07.2020 ist der Familiennachzug nach Deutschland grundsätzlich wieder möglich, sowohl die tatsächliche Einreise als auch – je nach Einreiseland – die Beantragung.

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07.07.2020
Stellenausschreibung: Referent*in (Elternzeitvertretung)

Der Bundesfachverband umF sucht ab dem 01.09.2020 befristet bis zum 31.12.2021 eine*n Referent*in als Elternzeitvertretung für die Durchführung eines Projekts zur Kindgerechten Aufnahme unbegleiteter Minderjähriger (30 Wochenstunden). Eine Weiterbeschäftigung im Anschluss wird angestrebt.

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Kostenlose Online-Kurse zur traumasensiblen Unterstützung von Minderjährigen

Veranstaltungen
Dokumentation: Frühjahrstagung 2020 – Digitales Ersatzprogramm im Stream
30.03.2020-01.04.2020, 14:00-12:00
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar

Leider musste die diesjährige Frühjahrstagung zum Thema “Bildung – Ausschlüsse und Zugänge” entfallen. Als Ersatz haben wir ausgewählte Beiträge zur Tagung als Videovorträge erstellt. Neben den aktuellen rechtlichen Entwicklungen – von der neuen Ausbildungsduldung über Neuerungen bei der Bildungsförderung und dem Recht auf Schule – wird die pädagogische Praxis der Jugendhilfe für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und die Schnittstellenarbeit mit Bildungsinstitutionen behandelt. In verschiedenen Vorträgen setzen wir uns zudem mit Diskriminierungsstrukturen im Bildungssystem und Empowerment in Schule auseinander. Zur Frühjahrstagung 2020 – Digitales Ersatzprogramm im Stream

Online-Seminar: Örtliche Zuständigkeit nach SGB VIII für unbegleitete Kinder und Jugendliche
24.07.2020, 10:00-12:00
Online Seminar

Inhalt: Seit dem 01.11.2015 regelt § 88a SGB VIII die örtliche Zuständigkeit des jeweiligen Jugendamts für unbegleitete ausländische Kinder und Jugendliche, wenn es um die (vorläufige) Inobhutnahme, Jugendhilfeleistungen und die Amtsvormundschaft geht. Es bestehen in der Praxis aber weiterhin offene Fragen: Wer ist zuständig, wenn ein Jugendlicher aus der Einrichtung wegläuft und an einem anderen Ort aufgegriffen wird bzw. um Unterstützung bittet? Ändert sich die Zuständigkeit, wenn die Eltern einreisen? Was passiert wenn bei einer stationären Unterbringung außerhalb des zuständigen Jugendamtsbereichs nun Hilfe für junge Volljährige beantragt wird? Im Webinar sollen die Regelungen zur örtlichen Zuständigkeit für unbegleitet geflüchtete Kinder, Jugendliche und junge Volljährige dargestellt und verschiedene Auffassungen und Empfehlungen zu schwierigen Fallkonstellationen gemeinsam mit den Teilnehmenden besprochen werden. Referentin: Diana Eschelbach, Volljuristin; Autorin und Gutachterin für Kinder- und Jugendhilferecht Technische Voraussetzungen: Die Veranstaltung findet ausschließlich online satt. Dafür ist eine stabile Internetverbindung nötig. Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist zudem ein Computer mit (integrierter) Kamera und Mikrophon sowie Internetanschluss notwendig. Nahezu jeder Laptop ist dafür geeignet. Für unsere Online-Veranstaltungen nutzen wir den Anbieter Zoom. Den Zugangslink erhalten Sie spätestens einen Tag vor der Veranstaltung. Bei technischen Problemen können wir nur im Vorfeld des Webinars unterstützen. Bitte führen Sie vorab einen Techniktest durch, indem Sie auf hier klicken und den Anweisungen folgen. Details finden Sie in unseren Teilnahmebedingungen. Förderung: Ein Veranstaltung im Rahmen des Projektes "Fokus – Perspektiven junger Geflüchteter im Kontext neuer gesellschaftlicher und rechtlicher Diskurse". Dieses Projekt wird durch die Aktion Mensch, die Freudenbergstiftung und die UNO-Flüchtlingshilfe gefördert.

Wer kümmert sich um mich? Welche Rechte habe ich? Mit welchen Ämtern und Organisationen habe ich es zu tun? Unser Portal von jungen Geflüchteten für junge Geflüchtete.

Aktuelle Themen
Bleiberecht

Abseits des Asylverfahrens gibt es weitere Möglichkeiten der Aufenthaltssicherung für junge Menschen, die nur geduldet in Deutschland leben. Die Bleiberechtsregelungen, die Ausbildungsduldung, Härtefallkommissionen und Petitionen bieten Perspektiven. Auf dieser Seite finden sich mehrsprachige Informationen für Jugendliche und Fachkräfte zu diesen rechtlichen Möglichkeiten. Doch die Regelungen sind nicht ausreichend: Zusammen mit der Initiative Jugendliche ohne Grenzen, den Landesflüchtlingsräten und weiteren Organisationen setzt sich der BumF daher für eine Verbesserung der Gesetzeslage ein, damit junge Menschen ohne Angst in Deutschland leben können.

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Europa & Transit

Für die meisten jungen Flüchtlinge gibt es keinen legalen Weg nach Europa: Dies zwingt sie auf gefährliche Routen. Schaffen sie es über die EU-Grenzen, besteht teilweise die Möglichkeit der Zusammenführung mit Angehörigen, doch die Hürden sind hoch und viele Minderjährige machen sich auf eigene Faust oder mit Schleppern auf den Weg an ihre Zielorte. Hierbei sind sie Gefahren wie Menschenhandel und Ausbeutung ausgesetzt.

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#WirHabenPlatz

Die Situation für geflüchtete unbegleitete Minderjährige in Griechenland ist katastrophal und widerspricht allen Regeln und Vorgaben des Kinderschutzes. Viele Kommunen, Bundesländer, Einzelpersonen und Jugendhilfeträger wollen Minderjährige aufnehmen. Die Bundesregierung muss nun dringend handeln. Macht mit uns Druck und sagt: #WirHabenPlatz

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Pflegefamilien

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge werden meist in Wohngruppen untergebracht. Sie können aber auch im Rahmen der sog. Vollzeitpflege untergebracht werden. Pflegepersonen in diesem Sinne sind Personen, denen das Jugendamt hierzu eine Genehmigung erteilt hat. Dabei kann es sich auch um Verwandte der Jugendlichen handeln. Diese brauchen in der Regel keine gesonderte Genehmigung und haben, ebenso wie andere Pflegefamilien, Anspruch auf Unterstützung durch das Jugendamt. Im Einzelfall entscheidet das Jugendamt unter Beteiligung des Minderjährigen darüber, ob die Unterbringung in einer Familie geeignet ist.

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