Aktuelles
07.05.2021
Kein Corona-Zuschlag für Kinder im AsylbLG-Bereich?

Im Mai 2021 erhalten alle Empfängerinnen und Empfänger von Grundsicherungsleistungen eine pandemiebedingte Einmalzahlung in Höhe von 150,- Euro. Dies gilt auch für Kinder – allerdings nach dem Dritten Corona-Steuerhilfegesetz nur, sofern sie kindergeldberechtigt sind. Kinder im AsylbLG-Leistungsbereich haben nach § 62 Abs. 2 EStG jedoch keinen Anspruch auf Kindergeld und sind somit auch nicht berechtigt die Einmalzahlung in Höhe von 150,00 € zu beziehen. Für diese offensichtliche Ungleichbehandlung gibt es keinen rechtfertigenden Grund. Allen Betroffenen wird daher geraten, Widerspruch gegen neue Sozialleistungsbescheide für den Mai 2021 einzulegen und einstweiligen Rechtsschutz bei dem zuständigen Sozialgericht zu beantragen.

mehr lesen
04.05.2021
Online-Fachtag “Begleitet und Alleingelassen?!"

In diesem Abschluss-Fachtag stellen wir die Ergebnisse des Projekts dar und wollen mit Expert*innen aus verschiedenen Perspektiven diskutieren, welche Zugangsmöglichkeiten und -Hürden es gibt, wie Möglichkeiten geschaffen und Hürden abgebaut werden können und was sich durch Corona verändert hat.

mehr lesen
04.05.2021
Fachforum beim Deutschen Jugendhilfetag am 19.5.2021

Der Bundesfachverband umF richtet gemeinsam mit der Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen und terre des hommes Deutschland e.V. ein Fachforum im Rahmen des Deutschen Jugendhilfetags aus. Das Fachforum hat de Titel "Jugendhilfe für geflüchtete Minderjährige und Familien in Aufnahmeeinrichtungen" und findet am 19. Mai 2021 von 17:30 bis 19:00 Uhr statt.

mehr lesen
22.04.2021
Homeschooling: Digitale Endgeräte für stationär untergebrachte Schüler*innen

Das Deutschen Insitut für Jugendhilfe und Familienrecht (DijuF) e.V. stellt in einem Rechtsgutachten klar: die Kosten für die Anschaffung eines Laptops für Schüler*innen in jugendhilferechtlicher Zuständigkeit können/sollen über §39 SGB VIII finanziert werden.

mehr lesen

Kostenlose Online-Kurse zur traumasensiblen Unterstützung von Minderjährigen

Veranstaltungen
Online-Veranstaltung: Identitätsklärung – Guinea, Gambia, Nigeria
01.06.2021, 16:00-19:00
Online Seminar

Der Druck auf Asylsuchende, Geduldete und Schutzberechtigteeinen (Reise-)Pass oder sonstige Identitätsnachweise zu beschaffen, nimmt stetig zu. Ob Beschäftigungserlaubnis, Ausstellung einer Ausbildungsduldung oder Beantragung einer Aufenthaltserlaubnis, die Mitwirkung bei der Passbeschaffung ist i.d.R. ausschlaggebend. Aufenthalt und Teilhabe werden somit zunehmend von der Identitätsklärung bestimmt. Doch die Hürden sind extrem hoch. Je nach Herkunftsland bestehen unterschiedliche Verfahren und Praxen und es ist schwierig bis unmöglich, einen Pass oder vergleichbare Dokumente zu beschaffen. Die Veranstaltung wirft daher einen spezifischen Fokus auf die Länder Gambia,Guinea und Nigeria. Neben drei kurzen praxisnahen Inputs zu den jeweiligen Ländern, freuen wir uns besonders auf den Erfahrungsaustausch mit Ihnen! Gemeinsam wollen wir erörtern, wie die Identitätsklärung und Passbeschaffung für Personen aus Gambia, Guinea und Nigeria abläuft. Dabei thematisieren wir sowohl (un-)mögliche Mitwirkungshandlungen in den Behörden der Herkunftsländer (z.B. den Botschaften), als auch deren Glaubhaftmachung in den zuständigen Ausländerbehörden Die Veranstaltung ist Teil einer von der AG Beschäftigungsverbote in Berlin organisierten Veranstaltungsreihe zu Passbeschaffung und Mitwirkungspflichten im Rahmen der Identitätsklärung. Die Reihe besteht aus mehreren Veranstaltungen im Jahr 2021 mit verschiedenen themen- und vor allem länderspezifischen Schwerpunkten. Aufbauend auf einem rechtlichen Überblick (Auftaktveranstaltung am 27.1.2021) dient die Reihe dem praktischen Austausch zwischen Fachkräften. Programm   Referenten: Nicolas Chevreux –  WO Kreisverband Berlin-Mitte (Guinea) │ Ronald Reimann – XENION Psychosoziale Hilfen (Gambia) │ Rex Osa – Refugees4Refugees (Nigeria) Anmeldung: Bei Interesse schreiben Sie bitte eine E-Mail ag_beschaeftigungsverbote@posteo.de . Die Teilnahme ist kostenfrei. Technische Voraussetzungen: Die Veranstaltung findet ausschließlich online satt. Dafür ist eine stabile Internetverbindung nötig. Für unsere Online-Veranstaltungen nutzen wir den Anbieter Zoom. Den Zugangslink erhalten Sie spätestens einen Tag vor der Veranstaltung.

Online-Fachtag “Begleitet und Alleingelassen?! – Zugang zur Jugendhilfe für begleitete minderjährige Geflüchtete und ihre Familien” am 20.05.2021
20.05.2021, 12:30-16:30
Online Seminar

Leider muss der Online-Fachtag ““Begleitet und Alleingelassen?! – Zugang zur Jugendhilfe für begleitete minderjährige Geflüchtete und ihre Familien” entfallen. Als Ersatz werden die Beiträge als Videovorträge erstellt. Das Projekt "Jugendhilfe macht's möglich!?" geht seit Dezember 2018 der Frage nach, wie der Zugang zur Jugendhilfe für geflüchtete Familien aussieht und aussehen kann. In diesem Abschluss-Fachtag stellen wir die Ergebnisse des Projekts dar und wollen mit Expert*innen aus verschiedenen Perspektiven diskutieren, welche Zugangsmöglichkeiten und -Hürden es gibt, wie Möglichkeiten geschaffen und Hürden abgebaut werden können und was sich durch Corona verändert hat. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.   Inhalt: Vorträge zu "Intersektionalität" und "Antirassismus-Arbeit in der Jugendhilfe - Abbau von Zugangshürden über Sensibilisierungsarbeit" Erfahrungsberichte und Austausch von und mit Teilnehmenden der Workshop-Reihen Austausch und Diskussionsrunden   (Das detaillierte Programm wird eine Woche vor Veranstaltung online gestellt).     Technische Voraussetzungen: Die Veranstaltung findet ausschließlich online satt. Dafür ist eine stabile Internetverbindung nötig. Für unsere Online-Veranstaltungen nutzen wir den Anbieter Zoom. Den Zugangslink erhalten Sie spätestens einen Tag vor der Veranstaltung.Details finden Sie in unseren Teilnahmebedingungen.     Förderung:

Eine Veranstaltung des Projekte "Jugendhilfe macht's möglich!? - Rechte junger Geflüchteter und ihrer Familien stärken" finanziert durch die Aktion Mensch und EKD -Evangelische Kirche in Deutschland.

Wer kümmert sich um mich? Welche Rechte habe ich? Mit welchen Ämtern und Organisationen habe ich es zu tun? Unser Portal von jungen Geflüchteten für junge Geflüchtete.

Aktuelle Themen
Bleiberecht

Abseits des Asylverfahrens gibt es weitere Möglichkeiten der Aufenthaltssicherung für junge Menschen, die nur geduldet in Deutschland leben. Die Bleiberechtsregelungen, die Ausbildungsduldung, Härtefallkommissionen und Petitionen bieten Perspektiven. Auf dieser Seite finden sich mehrsprachige Informationen für Jugendliche und Fachkräfte zu diesen rechtlichen Möglichkeiten. Doch die Regelungen sind nicht ausreichend: Zusammen mit der Initiative Jugendliche ohne Grenzen, den Landesflüchtlingsräten und weiteren Organisationen setzt sich der BumF daher für eine Verbesserung der Gesetzeslage ein, damit junge Menschen ohne Angst in Deutschland leben können. Seit April 2021 gibt es das Netzwerk und die Website BleiberechtStattAbschiebung.de.

mehr erfahren
#WirHabenPlatz

Die Situation für geflüchtete unbegleitete Minderjährige in Griechenland ist katastrophal und widerspricht allen Regeln und Vorgaben des Kinderschutzes. Viele Kommunen, Bundesländer, Einzelpersonen und Jugendhilfeträger wollen Minderjährige aufnehmen. Die Bundesregierung muss nun dringend handeln. Macht mit uns Druck und sagt: #WirHabenPlatz

mehr erfahren
Bildung & Arbeit

Die Bildungs-Biographien vieler geflüchteter junger Menschen sind durch Flucht, Verfolgung und Krieg unsanft unterbrochen worden. Ihren Bildungsweg fortsetzen zu können, ist daher einer ihrer wichtigsten Wünsche. Doch es bestehen immer noch Hürden und Diskriminierungen, etwa während der Zeit der Erstaufnahme, beim Zugang zur Berufsausbildung und der Bildungsförderung. Trotzdem gibt es Chancen und Wege.

mehr erfahren
Familienzusammenführung

Die Trennung von Eltern, Geschwistern und anderen Bezugspersonen stellt eine erhebliche Belastung für Kinder und Jugendliche dar. Ob ein Nachzug aus dem Herkunftsland, eine Verteilung zu Angehörigen in Deutschland oder eine innereuropäische Zusammenführung erfolgen kann, ist jedoch von vielen Faktoren, wie dem Aufenthaltsstatus, Alter und Verwandtschaftsgrad abhängig.

mehr erfahren