Aktuelles
19.11.2021
Gemeinsamer Appell zur Lage an der polnisch-belarussischen Grenze: Stoppt Kinderrechtsverletzungen!

28 Kinder- und Menschenrechtsorganisationen, darunter der BumF e.V., fordern gemeinsam die Bundesregierung auf, die Rechte von geflüchteten Kindern und Jugendlichen an den EU-Außengrenzen zu wahren. In den Wäldern an der polnisch-belarussischen Grenze harren gegenwärtig geflüchtete Menschen, unter ihnen Kinder und Familien, unter unmenschlichen humanitären Bedingungen aus. Ihre Kinder- und Menschenrechte werden mit Füßen getreten. Sie leiden unter Unterkühlung, Hunger und Erschöpfung. Sie fliehen vor Verfolgung in der Heimat, Gewalt und Perspektivlosigkeit und suchen Zugang zu einem rechtsstaatlichen Asylverfahren. An der polnisch-belarussischen Grenze, aber auch an der bosnisch-kroatischen Grenze, reagieren die EU und ihre Mitgliedsstaaten mit Abweisung, illegalen Pushbacks und dem Bau neuer Zäune.

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04.11.2021
Stellenausschreibung: Leitung der Geschäftsstelle und Vereinskoordination

Der BumF sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Leitung der Geschäftsstelle und Vereinskoordination. Die Stelle umfasst 30 Wochenstunden und ist zunächst befristet bis 31.12.2023. Eine langfristige Beschäftigung wird angestrebt. Die Bewerbungsfrist ist der 28. November 2021.

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02.11.2021
Gemeinsames Forderungspapier von BumF und JoG anlässlich der Koalitionsverhandlungen

Anlässlich der laufenden Koalitionsverhandlungen haben der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (BumF) e.V. und Jugendliche ohne Grenzen (JoG) eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht, in der einige wesentliche Forderungen für die Gestaltung einer künftigen Migrations- und Asylpolitik formuliert sind.

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20.10.2021
Zwischenruf zur Situation an der polnisch-belarussischen Grenze

Die verheerende Situation an der polnisch-belarussischen Grenze verschärft sich derzeit zunehmend. Auch das Beratungsangebot des BumF e.V. erreichen bereits Schicksale von Kindern und Jugendlichen, die in der Grenzregion ausharren müssen. Minderjährige sind eine besonders vulnerable Gruppe, sie brauchen schnellstmöglich Schutz und bedarfsgerechte Hilfe!

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Kostenlose Online-Kurse zur traumasensiblen Unterstützung von Minderjährigen

Veranstaltungen
Vertiefungsseminar “Aufenthaltssicherung außerhalb des Asylverfahrens”
22.11.2021, 13:00-16:30
Online Seminar

Im Seminar werden wir zentral der Frage nachgehen: Wann ist es sinnvoll keinen Asylantrag zu stellen? Daraus folgend: Welche Alternativen für die Aufenthaltsverfestigung gibt es sonst noch? Auch die Hürden in Hinblick auf die Identitätsklärung in diesem Zusammenhang werden erörtert. Nach der Pause werden wir die Optionen nach §25a AufentG Aufenthaltsgewährung bei gut integrierten Jugendlichen und Heranwachsenden und §60c AufentG Ausbildungsduldung genauer betrachten. Dabei wird es um die Voraussetzungen und Rechtsfolgen der beiden Regelungen gehen.   Referent: Dr. Stephan Hocks, Rechtsanwalt und Autor (u.a. Fachbuch Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge), Frankfurt am Main Veranstaltungsort: ZOOM Ablaufplan: 12:30 Ankommen und Technikcheck 13:00 Alternativen zum Asylantrag 14:30 Pause 15:00 Die Möglichkeiten nach §§ 25a und 60c AufentG 16:30 Feedback und Ausklang     Technische Voraussetzungen: Die Veranstaltung findet ausschließlich online satt. Dafür ist eine stabile Internetverbindung nötig. Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist zudem ein Computer mit (integrierter) Kamera und Mikrophon sowie Internetanschluss notwendig. Nahezu jeder Laptop ist dafür geeignet. Für unsere Online-Veranstaltungen nutzen wir den Anbieter Zoom. Den Zugangslink erhalten Sie spätestens einen Tag vor der Veranstaltung. Bei technischen Problemen können wir nur im Vorfeld des Webinars unterstützen. Bitte führen Sie vorab einen Techniktest durch, indem Sie auf hier klicken und den Anweisungen folgen. Details finden Sie in unseren Teilnahmebedingungen.   Förderung: 

Eine Veranstaltung der Projekte

Fokus – Perspektiven junger Geflüchteter im Kontext neuer gesellschaftlicher und rechtlicher Diskurse, finanziert durch die Aktion Mensch, die Freudenbergstiftung und die UNO-Flüchtlingshilfe und

Vom Willkommen zum Ankommen, finanziert aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds.

 

Buchungshinweis Wir haben ab und zu Probleme mit dem Buchungstool, es werden in seltenen Fällen keine Bestätigungsmail versendet. Ihre Buchung war i.d.R. trotzdem erfolgreich. Bitte melden Sie sich nicht mehrfach für die Tagung an, wenn Sie zeitnah keine Bestätigungsmail erhalten, sondern wenden Sie sich an info@b-umf.de .

Vertiefungsseminar “Kind- und jugendspezifische Fluchtgründe”
13.12.2021, 13:00-16:30
Online Seminar

Im Seminar werden kind- bzw. jugendspezifische Fluchtgründe erörtet und eine Abgrenzung zu Fluchtgründen volljähriger Menschen vorgenommen. Weiter wird auf die Besonderheiten bei der Anhörungsvorbereitung eingegangen und diskutiert, welche besonderen Punkte zu beachten sind. Zum Abschluss werden die Folgen von kind- und jugendspezifischen Fluchtgründen bei Erreichen der Volljährigkeit thematisiert.   Referent: Dr. Stephan Hocks, Rechtsanwalt und Autor (u.a. Fachbuch Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge), Frankfurt am Main Veranstaltungsort: ZOOM Ablaufplan: 12:30 Ankommen und Technikcheck 13:00 Kind- und jugendspezifische Fluchtgründe 14:30 Pause 15:00 Anhörungsvorbereitung und Folgen bei Volljährigkeit 16:30 Feedback und Ausklang     Technische Voraussetzungen: Die Veranstaltung findet ausschließlich online satt. Dafür ist eine stabile Internetverbindung nötig. Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist zudem ein Computer mit (integrierter) Kamera und Mikrophon sowie Internetanschluss notwendig. Nahezu jeder Laptop ist dafür geeignet. Für unsere Online-Veranstaltungen nutzen wir den Anbieter Zoom. Den Zugangslink erhalten Sie spätestens einen Tag vor der Veranstaltung. Bei technischen Problemen können wir nur im Vorfeld des Webinars unterstützen. Bitte führen Sie vorab einen Techniktest durch, indem Sie auf hier klicken und den Anweisungen folgen. Details finden Sie in unseren Teilnahmebedingungen.   Förderung: 

Eine Veranstaltung der Projekte

Fokus – Perspektiven junger Geflüchteter im Kontext neuer gesellschaftlicher und rechtlicher Diskurse, finanziert durch die Aktion Mensch, die Freudenbergstiftung und die UNO-Flüchtlingshilfe und

Vom Willkommen zum Ankommen, finanziert aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds.

 

Buchungshinweis Wir haben ab und zu Probleme mit dem Buchungstool, es werden in seltenen Fällen keine Bestätigungsmail versendet. Ihre Buchung war i.d.R. trotzdem erfolgreich. Bitte melden Sie sich nicht mehrfach für die Tagung an, wenn Sie zeitnah keine Bestätigungsmail erhalten, sondern wenden Sie sich an info@b-umf.de .

Wer kümmert sich um mich? Welche Rechte habe ich? Mit welchen Ämtern und Organisationen habe ich es zu tun? Unser Portal von jungen Geflüchteten für junge Geflüchtete.

Aktuelle Themen
Bleiberecht

Abseits des Asylverfahrens gibt es weitere Möglichkeiten der Aufenthaltssicherung für junge Menschen, die nur geduldet in Deutschland leben. Die Bleiberechtsregelungen, die Ausbildungsduldung, Härtefallkommissionen und Petitionen bieten Perspektiven. Auf dieser Seite finden sich mehrsprachige Informationen für Jugendliche und Fachkräfte zu diesen rechtlichen Möglichkeiten. Doch die Regelungen sind nicht ausreichend: Zusammen mit der Initiative Jugendliche ohne Grenzen, den Landesflüchtlingsräten und weiteren Organisationen setzt sich der BumF daher für eine Verbesserung der Gesetzeslage ein, damit junge Menschen ohne Angst in Deutschland leben können. Seit April 2021 gibt es das Netzwerk und die Website BleiberechtStattAbschiebung.de.

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#WirHabenPlatz

Die Situation für geflüchtete unbegleitete Minderjährige in Griechenland ist katastrophal und widerspricht allen Regeln und Vorgaben des Kinderschutzes. Viele Kommunen, Bundesländer, Einzelpersonen und Jugendhilfeträger wollen Minderjährige aufnehmen. Die Bundesregierung muss nun dringend handeln. Macht mit uns Druck und sagt: #WirHabenPlatz

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Bildung & Arbeit

Die Bildungs-Biographien vieler geflüchteter junger Menschen sind durch Flucht, Verfolgung und Krieg unsanft unterbrochen worden. Ihren Bildungsweg fortsetzen zu können, ist daher einer ihrer wichtigsten Wünsche. Doch es bestehen immer noch Hürden und Diskriminierungen, etwa während der Zeit der Erstaufnahme, beim Zugang zur Berufsausbildung und der Bildungsförderung. Trotzdem gibt es Chancen und Wege.

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Familienzusammenführung

Die Trennung von Eltern, Geschwistern und anderen Bezugspersonen stellt eine erhebliche Belastung für Kinder und Jugendliche dar. Ob ein Nachzug aus dem Herkunftsland, eine Verteilung zu Angehörigen in Deutschland oder eine innereuropäische Zusammenführung erfolgen kann, ist jedoch von vielen Faktoren, wie dem Aufenthaltsstatus, Alter und Verwandtschaftsgrad abhängig.

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