Aktuelles
25.11.2022
Zwischenruf zum Internationalen Tag zur Beendigung der Gewalt an Frauen

Wir rufen zur Aufmerksamkeit auf. Seit 1981 widmet sich der 25. November jährlich und weltweit mit besonderer Aufmerksam-keit der Bekämpfung Gewalt gegenüber Frauen. Weltweit bilden sich rund um diesen Tag feministische, kraftvolle, mutige Allianzen, weltweit organisieren an diesem Tag Menschenrechtsorganisationen und Aktivistinnen Veranstal-tungsformate mit dem Ziel, Gewaltformen gegenüber Frauen in den Fokus der Aufmerksam-keit zu rücken und Betroffenen eine Stimme zu geben.

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21.11.2022
Veranstaltungseinladung anlässlich des Internationalen Tages der Menschenrechte

Am 10. Dezember 1948 verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Anlässlich dieses wichtigen Datums und dem Ausgang des Jahres lädt der BumF zu einem Veranstaltungstag ein: "Freiheit, Gleichheit, Solidarität? Ein kritischer Blick auf die Situation geflüchteter junger Menschen in Deutschland anlässlich des Tages der Menschenrechte." Beide Veranstaltungen an diesem Tag sind kostenlos und finden digital statt.

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10.11.2022
Stellungnahme gegen Inhaftierung von Geflüchteten am Flughafen BER und gegen Asyl-Schnellverfahren

Mehr als 60 Organisationen, darunter der BumF e.V., fordern heute in einer gemeinsamen Stellungnahme das Land Brandenburg sowie die Bundesregierung auf, auf die geplante Errichtung und Inbetriebnahme eines sog. Ein- und Ausreisezentrums am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) in Schönefeld zu verzichten. Gemeinsam mit unseren Bündnispartner lehnen wir das Projekt aus menschenrechtlichen und humanitären Gründen ab, fordern die Abschaffung von Flughafenasylverfahren, die Schließung der bestehenden Haftanstalt am BER und ein Ende der Inhaftierung von Geflüchteten.

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09.11.2022
Demo und Konferenz von Jugendliche ohne Grenzen (JoG) bei der IMK 2022 in München

Vom 30. November bis 02. Dezember findet die Innenminister*innenkonferenz (IMK) in München statt. Jugendliche ohne Grenzen (JoG) ist vor Ort und veranstaltet eine Parallelkonferenz junger Geflüchteter mit einem Protest- und Kulturprogramm. Dazu gehört eine Demonstration sowie ein Gala-Abend. Zusammen mit JoG vielen weiteren Organisationen und Initiativen fordert der BumF e.V. anlässlich der IMK 2022: Sicherheit für Alle! Sicherheit vor Abschiebungen, Sicherheit vor rassistischer Polizeigewalt und sicheres Wohnen statt Lagern.

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Kostenlose Online-Kurse zur traumasensiblen Unterstützung von Minderjährigen

Veranstaltungen
Aufenthaltsrechtliche Perspektiven für Drittstaatler*innen aus der Ukraine
06.12.2022, 14:00-16:00
Online Seminar

Seit dem Kriegsausbruch in der Ukraine im Februar 2022 mussten nicht nur zahlreiche Ukrainer*innen fliehen, auch für viele Menschen anderer Nationalitäten war die Ukraine ein Zuhause, Studienort und Arbeitsort, den sie von einem Tag auf den anderen verlassen mussten. Die Rechte für Schutz und Aufenthalt für die sogenannten Drittstaatler*innen gestalten sich in Deutschland sehr komplex, denn im Gegensatz zu Ukrainer*innen bekommen sie nicht so unkompliziert eine Aufenthaltserlaubnis aus § 24 AufenthG. Daher bieten wir eine kostenlose Fortbildung, die die rechtlichen Grundlagen für die Einreise und den langfristigen Aufenthalt für Drittstaatler*innen erklärt. Wir werden uns dabei die verschiedenen Aufenthaltsmöglichkeiten und die praktische Umsetzung genauer ansehen. Die Veranstaltung richtet sich an Beratende und Ratsuchende deutschlandweit und soll auch einen Austausch für die unterschiedlichen geltenden Regelungen ermöglichen. Referentin*innen: Rebecca Kilian-Mason und Luisa Dormeyer Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projektes „Beratung und Qualifizierung für Begleiter*innen minderjähriger und junger Ukrainer*innen sowie Drittstaatsangehöriger aus der Ukraine“und in Kooperation mit dem Münchner Flüchtlingsrat statt. Dieses Projekt wird gefördert durch die UNO-Flüchtlingshilfe.  

Bitte melden Sie sich über diesen Link an.

  Sie erhalten dann direkt den Zugangslink. Technische Voraussetzungen: Die Veranstaltung ist kostenlos und findet ausschließlich online statt. Dafür ist eine stabile Internetverbindung nötig. Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist zudem ein Computer mit (integrierter) Kamera und Mikrophon sowie Internetanschluss notwendig. Nahezu jeder Laptop ist dafür geeignet. Für unsere Online-Veranstaltungen nutzen wir den Anbieter Zoom. Bitte führen Sie vorab einen Techniktest durch, indem Sie hier klicken und den Anweisungen folgen. Details finden Sie in unseren Teilnahmebedingungen  

Bitte melden Sie sich über diesen Link an.

Freiheit, Gleichheit, Solidarität? Ein kritischer Blick auf die Situation geflüchteter junger Menschen in Deutschland anlässlich des Tages der Menschenrechte
09.12.2022, 11:30-15:30
Online Seminar

- Anmeldungen bitte unter diesem Link. Bei Fragen zur Anmeldung oder dem Programm wenden Sie sich bitte an veranstaltung@b-umf.de - Am 10. Dezember 1948 verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Anlässlich dieses wichtigen Datums und dem Ausgang des Jahres blicken die Referent*innen der BumF-Geschäftsstelle zurück auf das Jahr 2022 und fassen schlaglichthaft zentrale rechtliche Neuerungen und politische Entwicklungen zusammen. In der anschließenden digitalen Diskussion wird die aktuelle Situation mit besonderem Fokus auf die Frage besprochen: Wie steht es aus menschen-und kinderrechtlicher Perspektive um die Unterbringung von geflüchteten jungen Menschen? Missstände werden analysiert und politische Forderungen diskutiert.

11.30 Uhr - 13.00 Uhr

Vortrag zur aktuellen Situation junger Geflüchteter. Rechtliche Neuerungen & politische Entwicklungen

Die Referent*innen der Geschäftsstelle des BumF benennen in dem Vortrag Zahlen und Fakten zur Situation geflüchteter junger Menschen in Deutschland und beleuchten die teils desolate Unterbringungssituation junger Geflüchteter. Diese treffen derzeit wieder auf Strukturen, welche jahrelang abgebaut wurden und mehr denn je unter einem Fachkräftemangel leiden. Ebenso werden zentrale rechtliche Neuerungen wie die SGBVIII-Reform, das EUgH-Urteil zum Familiennachzug, das Bundesaufnahmeprogramm Afghanistan und die angekündigten Änderungen rund um das sogenannte Chancenaufenthalt skizziert und die jeweilige Bedeutung für die Arbeit mit jungen Geflüchteten hervorgehoben.

14.00 Uhr - 15.30 Uhr

Digitale Diskussion: Keine Menschenrechtsstandards bei der Unterbringung von geflüchteten jungen Menschen?!

Eine kindgerechte Unterbringung ist ein grundlegendes Recht und in unterschiedlichen Gesetzen und internationalen Verträgen verbrieft. Einerseits ist das Recht auf angemessenen Wohnraum selbst ein Menschenrecht (s. UN-Sozialpakt). Andererseits ist die jeweilige Wohn- und Unterbringungssituation auch entscheidend dafür, inwiefern verschiedene andere Kinder- und Menschenrechte (nicht) verwirklicht werden können, z.B. das Recht auf Gesundheit, das Recht auf Bildung oder die gesellschaftliche Teilhabe. Die Wohn- und Unterbringungssituationen von geflüchteten jungen Menschen sind ganz unterschiedlich – aber in verschiedenen Kontexten ergeben sich massive Probleme, die menschen- und kinderrechtlichen Standards widersprechen! Unbegleitete junge Menschen werden ohne angemessene Betreuung in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht, jugendhilferechtliche Standards werden herabgesenkt, Familien in Notunterkünften werden ebenfalls widrigsten Bedingungen ausgesetzt... Welche Missstände gibt es? Welche politischen Schritte sind nötig? Welche Handlungsstrategien gibt es, um gegen diese menschenrechtsverletzenden Missstände zu kämpfen und Rechte einzufordern? Wie können Gender-Aspekte und unterschiedliche Vulnerabilitäten besser berücksichtig werden? Darüber sprechen: Mohammed Jouni (Jugendliche ohne Grenzen), Prof. Dr. Nivedita Prasad (Alice-Salomon-Hochschule Berlin), eine Vertreterin von Women in Exile, Pauline Richter (Netzwerk Kinderrechte) und Helen Sundermeyer (BumF e.V.).

Anmeldung für den Veranstaltungstag:  

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  Sie erhalten dann direkt den Zugangslink für die Veranstaltung. Technische Voraussetzungen: Die Veranstaltung findet ausschließlich online statt. Dafür ist eine stabile Internetverbindung nötig. Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist zudem ein Computer mit (integrierter) Kamera und Mikrophon sowie Internetanschluss notwendig. Nahezu jeder Laptop ist dafür geeignet. Für unsere Online-Veranstaltungen nutzen wir den Anbieter Zoom. Bitte führen Sie vorab einen Techniktest durch, indem Sie hier klicken und den Anweisungen folgen. Details finden Sie in unseren Teilnahmebedingungen   -- Anmeldung bitte über obenstehenden Link.

Wer kümmert sich um mich? Welche Rechte habe ich? Mit welchen Ämtern und Organisationen habe ich es zu tun? Unser Portal von jungen Geflüchteten für junge Geflüchtete.

Aktuelle Themen
Passbeschaffung & Identitätsklärung

Das Thema Mitwirkungspflichten bei der Passbeschaffung und Identitätsklärung ist in den letzten Jahren zu einem zentralen Bestandteil der Beratungspraxis geworden. Zur Unterstützung der Beratung haben wir daher relevante Arbeitshilfen, Rechtsprechung und Vorlagen gesammelt.

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Rassismuskritik und Empowerment in der Arbeit mit jungen geflüchteten Menschen

Diskriminierung und Rassismus bilden eine Alltagserfahrung, die das Leben junger Menschen mit Fluchterfahrung in Deutschland auf vielerlei Weise prägen und beeinträchtigen. Das Verzeichnis „Rassismuskritisch und empowernd arbeiten mit jungen geflüchteten Menschen“ bietet Informationen, Kontakte und Anregungen für den Schutz und die Unterstützung von jungen Menschen im Umgang mit Diskriminierung und Rassismus.

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Bleiberecht

Abseits des Asylverfahrens gibt es weitere Möglichkeiten der Aufenthaltssicherung für junge Menschen, die nur geduldet in Deutschland leben. Die Bleiberechtsregelungen, die Ausbildungsduldung, Härtefallkommissionen und Petitionen bieten Perspektiven. Auf dieser Seite finden sich mehrsprachige Informationen für Jugendliche und Fachkräfte zu diesen rechtlichen Möglichkeiten. Doch die Regelungen sind nicht ausreichend: Zusammen mit der Initiative Jugendliche ohne Grenzen, den Landesflüchtlingsräten und weiteren Organisationen setzt sich der BumF daher für eine Verbesserung der Gesetzeslage ein, damit junge Menschen ohne Angst in Deutschland leben können. Seit April 2021 gibt es das Netzwerk und die Website BleiberechtStattAbschiebung.de.

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