Aktuelles
22.02.2019
BumF-Vertiefungsseminar in München: Niederlassungserlaubnis und Widerrufsverfahren

Am 18.04.2019 findet in München ein BumF-Vertiefungsseminar statt. Was sind die Voraussetzungen für Niederlassungserlaubnis und Einbürgerung – welche Sonderregelungen gibt es für minderjährig Eingereiste? Wann drohen jungen Menschen Widerrufsverfahren und was kann getan werden? Welche Neuerungen sind im Gesetz über Gesetz über Duldung bei Ausbildung und Beschäftigung geplant? Diese und weitere Fragen werden durch den Rechtsanwalt und Autor Dr. Stephan Hocks beantwortet.

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14.03.2019
BumF Stellungnahme zum Gesetz über Duldung für Ausbildung und Beschäftigung

Auch nach der Überarbeitung und Ausgliederung der Regelungen in den Entwurf eines Gesetzes über Duldung für Ausbildung und Beschäftigung bleibt diese Kritik bestehen. Die Ziele der Schaffung von Rechtssicherheit für Betriebe und Auszubildende, einer einheitlichen Anwendung der Ausbildungsduldung sowie der Gewinnung von Fachkräften werden nicht nur verpasst, sondern insbesondere durch die Neuregelungen bei der Identitätsklärung sogar behindert.

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14.03.2019
Dokumentation der Frühjahrstagung 2019

Die Dokumentation unserer Frühjahrstagung 2019 ist nun verfügbar. Wir bedanken uns herzlich bei allen Referierenden für die Vorträge und Workshops und bei allen Teilnehmenden für den engagierten Austausch und die Beiträge zur Tagung. Schön war es mit Euch!

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12.03.2019
Neue Arbeitshilfe: Abschiebung und junge Geflüchtete – Rechtlicher Rahmen und Handlungsoptionen der Kinder- und Jugendhilfe

Dürfen unbegleitete Minderjährige abgeschoben werden? Was sind die Anforderungen an Behörden bei einer Abschiebung? Darf der Vormund bei einem Termin bei der Ausländerbehörde weggeschickt werden? Darf sich die Polizei zum Zweck der Abschiebung Zutritt zu einer Jugendhilfeeinrichtung verschaffen? Wie können sich die Jugendlichen und die betreuenden Fachkräfte wehren? Welche Besonderheiten gelten bei jungen Volljährigen? Zur Klärung dieser und vieler weiterer Fragen soll die neue Arbeitshilfe einen Beitrag leisten.

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Wer kümmert sich um mich? Welche Rechte habe ich? Mit welchen Ämtern und Organisationen habe ich es zu tun? Unser Portal von jungen Geflüchteten für junge Geflüchtete.

Veranstaltungen
Übergänge – Junge Geflüchtete zwischen den Systemen
09.04.2019-10.04.2019, 11:00-16:30
Stephansstift Zentrum für Erwachsenenbildung gemeinnützige GmbH

Die Tagung „Übergänge – Junge Geflüchtete zwischen den Systemen“ richtet sich an Mitarbeitende von Jugendämtern, von freien Trägern der Jugendhilfe, von Beratungsstellen, an (ehrenamtliche) Vormund/innen sowie an alle Aktiven, die mit jungen Geflüchteten arbeiten. Sie dient dem vertiefenden Austausch über die Arbeit mit jungen Geflüchteten und den aktuell entstehenden Herausforderungen in Übergangssituationen. Mit Übergang ist dabei jede Situation gemeint, die an der Schnittstelle verschiedener (rechtlicher) Systeme Betroffene und ihre Unterstützer/innen vor oftmals unauflösbare Probleme stellt. Analysiert werden sollen die Unterstützungsmöglichkeiten der Begleitenden und die Handlungsoptionen der Betroffenen in den Spannungsfeldern zwischen Jugendhilfe- und Ordnungsrecht, zwischen Ausbildung und sogenannter Bleibeperspektive und zwischen Gesundheitsversorgung und kriminalisierenden Diskursen. Ziel der Veranstaltung ist die vertiefende Auseinandersetzung mit aktuellen Problemstellungen in der Arbeit mit jungen Geflüchteten sowie die bundesländerübergreifende Vernetzung zwischen den Fachkräften.   Tagungsprogramm als PDF-Datei   Die Tagung findet im Rahmen des Projekts 'Blick nach vorn' statt, gefördert durch die Stiftung Deutsche Jugendmarke, Deutsche Fernsehlotterie, Freudenberg Stiftung. Sie wird unterstützt durch das Projekt 'Gut ankommen', gefördert durch den Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der Europäischen Union.

Vertiefungsseminar: Niederlassungserlaubnis und Widerrufsverfahren bei minderjährig Eingereisten
18.04.2019, 9:00-17:00
Tagungszentrum im Kolpinghaus München-Zentral GmbH

Was sind die Voraussetzungen für Niederlassungserlaubnis und Einbürgerung - welche Sonderregelungen gibt es für minderjährig Eingereiste? Wann drohen jungen Menschen Widerrufsverfahren und was kann getan werden? Welche Neuerungen sind im Gesetz über Gesetz über Duldung bei Ausbildung und Beschäftigung geplant? Diese und weitere Fragen werden durch den Rechtsanwalt und Autor Dr. Stephan Hocks beantwortet. Referent Dr. Stephan Hocks Rechtsanwalt und Autor (u.a. Fachbuch Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge) Vorläufiges Programm 9:00 Anreise und Stehkaffee 9:30 Begrüßung und Einführung Niederlassungserlaubnis und Einbürgerung bei minderjährig Eingereisten 12:30 Mittagspause 13:30 Schutz mit Verfallsdatum? Widerrufsverfahren bei minderjährig Eingereisten Rechtliche Neuerungen bei Ausbildungs- und Beschäftigungsduldung Fallbesprechungen 17:00 Ende   Eine Veranstaltung im Rahmen des Projektes „Gut ankommen – Fachkräfte qualifizieren“. Dieses Projekt wird aus Mittel aus dem Asyl-, Migrations- und Flüchtlingsfond kofinanziert.

Wenn es ernst wird: Der BumF-Rechtshilfefonds unterstützt junge Geflüchtete, ihre Rechte durchzusetzen. Helfen Sie jetzt mit.

Aktuelle Themen
Familienzusammenführung

Die Trennung von Eltern, Geschwistern und anderen Bezugspersonen stellt eine erhebliche Belastung für Kinder und Jugendliche dar. Ob ein Nachzug aus dem Herkunftsland, eine Verteilung zu Angehörigen in Deutschland oder eine innereuropäische Zusammenführung erfolgen kann, ist jedoch von vielen Faktoren, wie dem Aufenthaltsstatus, Alter und Verwandtschaftsgrad abhängig.

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Begleitete Minderjährige

Auch Kinder und Jugendliche, die mit ihren Eltern nach Deutschland fliehen, brauchen Schutz und Unterstützung. Sie sind verschiedenen Gefährdungen ausgesetzt, insbesondere wenn sie in Großunterkünften ohne Privatsphäre leben. Auch abseits dessen kann Unterstützungs- und Begleitungsbedarf bestehen. Während des Asylverfahrens sind sie, wie ihre Eltern, von Diskriminierungen betroffen: Etwa durch eine reduzierte Gesundheitsversorgung, geringere Sachleistungen oder durch Benachteiligung bei Bildungszugang und -förderung. Der Zugang zur Kinder- und Jugendhilfe besteht jedoch diskriminierungsfrei. Dies ist eine Chance, die genutzt werden muss.

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Clearingverfahren

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge werden nach der Einreise vom Jugendamt vorläufig in Obhut genommen. Nachdem darüber entschieden wurde, welches Jugendamt örtlich zuständig ist, beginnt das sog. Clearingverfahren. Der Begriff Clearing ist kein Rechtsbegriff und wird uneinheitlich gebraucht. In der Praxis meint Clearingverfahren grundsätzlich die Perspektivklärung im Rahmen der Inobhutnahme, also u.a. die Klärung des Hilfebedarfs, des Gesundheitszustands, der rechtlichen Vertretung sowie der Unterbringung. Die Inobhutnahme ist eine vorläufige Maßnahme und ist demnach auf nur kurze Zeit angelegt.

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Junge Volljährige

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge werden in Deutschland im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe untergebracht und betreut. Diese ist bei Bedarf bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres für die jungen Menschen zuständig. Bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres besteht sogar ein sog. Regelrechtsanspruch auf Unterstützung. Dennoch endet für viele junge Geflüchtete die Jugendhilfe oftmals schon mit 18 Jahren. Was bedeutet es insbesondere für junge Geflüchtete, wenn die Volljährigkeit und die Beendigung der Jugendhilfe gleichzeitig eintreten?

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