Die Tagungen des Bundesfachverband umF sind zentrale Orte der Debatte über die Arbeit mit jungen geflüchteten Menschen. Jährlich finden neben unseren Frühjahrs- und Herbsttagungen, Grundlagenschulungen sowie Vertiefungsseminare statt. Organisationsmitglieder erhalten für alle Mitarbeitenden exklusive Angebote und Vergünstigungen – gleiches gilt für Einzelmitglieder des BumF. Die Anmeldung für sämtliche Veranstaltungen ist nicht über die Geschäftststelle möglich, sondern ausschließlich online über dieses Anmeldeportal.

Die Kosten für die Veranstaltung variieren. Die abweichenden Kosten sind darauf zurückzuführen, dass manche Veranstaltungen im Rahmen geförderter Projekte stattfinden und andere durch den Verein finanziert werden. Im Rahmen unserer Möglichkeiten bieten wir Solitickets für Ehrenamtliche an. Kontaktieren Sie uns, wenn Sie dazu fragen haben unter info@b-umf.de.

BumF-Herbsttagung „Dem Rechtsruck etwas entgegen setzen!“ vom 11. bis 13.12.2024 in Erfurt
11.12.2024-13.12.2024
Augustinerkloster zu Erfurt

Die Arbeit mit jungen Geflüchteten stark geprägt von der politischen Situation, die aktuell sehr nach rechts driftet. Junge Geflüchtete werden als Gefahr gesehen, die es abzuwehren gelte, und migrationspolitische Erwägungen stellen sich (mal wieder) vor die Kinder- und Jugendhilfe. Dies macht sich in restriktiverer Gesetzgebung genauso bemerkbar wie im gesellschaftlichen Klima, der Möglichkeit zur Finanzierung von Projekten und Beratungsinfrastruktur und nicht zuletzt in einem Anstieg der Rassismuserfahrungen der jungen Menschen. Wir wollen mit dieser Tagung Impulse setzen und stärken um gemeinsam auch unter schwierigen Bedingungen handlungsfähig zu sein.   Tagungsbeitrag Der Tagungsbeitrag beträgt für Mitglieder 250,- und für Nicht-Mitglieder 350,-€. Übernachtungen im Tagungshaus können über ein Kontingent gebucht werden und kosten je nach Kategorie zwischen 103,- und 133,- € pro Nacht inklusive Frühstück. Es gibt ein begrenztes Kontingent an Soliticktes und Teil- Solitickets für junge Menschen und Ehrenamtliche bzw. kleine Initiativen. Bei Bedarf wenden Sie sich bitte an die info@b-umf.de. Die Plätze können erst kurzfristig vergeben werden. Die Anmeldung öffnet am 2.9.2024. Das vorläufige Programm kann hier heruntergeladen werden.   MITTWOCH, 11.12.2024 13.00   Anreise und Anmeldung mit Imbiss   14.00   Begrüßung und Eröffnung der Tagung   14.15 Infos aus der Geschäftsstelle   14.45 Eröffnungsvortrag   15.30 Pause   16.00 Podiumsdiskussion „Demokratische Räume verteidigen“ (Lokale Initiativen und Einzelpersonen diskutieren, wie sie an Orten, in denen die Rechten massiven Einfluss haben, ihre Arbeit trotz aller Widrigkeiten leisten)   18.00 Abendessen   20.00 Erfahrungsaustausch und Austausch Landeskoordination     DONNERSTAG, 12.12.2024   9.30 Einführung in Tag 2 10.00 Vortrag: Neue Dienstanweisung BAMF zu unbegleitet begleiteten jungen Menschen   11.00 Junge Geflüchtete traumasensibel und rassismuskritisch begleiten   12.00  Mittagessen   13.30 Workshop-Phase 1 1)         Multiprofessionalität in der sozialen Arbeit 2)         Ohnmacht in politische Parteilichkeit verwandeln 3)         Teilhabe von Geflüchteten 4)      ?   15.30 Pause 16.00 Workshop- Phase 2 (die gleichen wie oben)   18.00 Abendessen   20.00 kulturelles Programm   FREITAG, 13.12.2024   9.00   No one can be born twice   10.15 Pause   10.45 Abschlussvortrag   12.30 Mittagessen    

Grundlagenschulung für die Arbeit mit (un)begleiteten geflüchteten Kindern und Jugendlichen September 2024
02.09.2024, 10:00-13:30
Online Seminar

Die Schulung richtet sich an angehende Fachkräfte und Fachkräfte, die neu in die Arbeit mit geflüchteten jungen Menschen eingestiegen sind oder einsteigen. Qualifizierung, Austausch und Reflexionen zur eigenen Arbeitshaltung sind in dem Arbeitsbereich unerlässlich. Die Grundlagenschulung vermittelt praxisnah jugendhilferechtliche und asyl- und aufenthaltsrechtliche Grundlagen, Informationen zu Vormundschaft und ihrer Rolle im Asylsystem sowie zur Begleitung und Übergangsgestaltung von und mit jungen volljährigen Geflüchteten. Neben den Schulungsinhalten wird es Raum für interaktiven Austausch und zur Reflexion der Herausforderungen und Haltungen im Arbeitsalltag geben. Diese Schulung bieten wir regelmäßig an! Technische Voraussetzungen: Die Veranstaltung findet ausschließlich online statt. Dafür ist eine stabile Internetverbindung nötig. Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist zudem ein Computer mit (integrierter) Kamera und Mikrophon sowie Internetanschluss notwendig. Nahezu jeder Laptop ist dafür geeignet. Für unsere Online-Veranstaltungen nutzen wir den Anbieter Zoom. Den Zugangslink erhalten Sie spätestens einen Tag vor der Veranstaltung. Bei technischen Problemen können wir nur im Vorfeld des Webinars unterstützen. Bitte führen Sie vorab einen Techniktest durch, indem Sie auf hier klicken und den Anweisungen folgen. Details finden Sie in unseren Teilnahmebedingungen. Buchungshinweis Wir haben ab und zu Probleme mit dem Buchungstool, es werden in seltenen Fällen keine Bestätigungsmail versendet. Ihre Buchung war i.d.R. trotzdem erfolgreich. Bitte melden Sie sich nicht mehrfach für die Tagung an, wenn Sie zeitnah keine Bestätigungsmail erhalten, sondern wenden Sie sich an info@b-umf.de. Wenn Sie mehrere Personen bei einer Buchung anmelden, erhält nur die anmeldende Person eine Bestätigungsmail, die anderen Personen sind trotzdem verbindlich angemeldet. Hinweis: Es gibt ein begrenztes Kontingent an Soli-Ticktes vor allem für Aktivist*innen aus selbstorganisierten Strukturen und für Ehrenamtliche, u.a. Bei Bedarf, schreiben Sie gerne an die Emailadresse veranstaltung@b-umf.de (Bitte mit Angabe von Veranstaltungstitel und Datum). Bitte haben Sie Verständnis, dass wir erst später, im fortgeschrittenen Anmeldeprozess, die Bestätigung für Vergabe der Soli-Tickets geben können.

Grundlagenschulung für die Arbeit mit (un)begleiteten geflüchteten Kindern und Jugendlichen Juli 2024
01.07.2024, 10:00-13:30
Online Seminar

Die Schulung richtet sich an angehende Fachkräfte und Fachkräfte, die neu in die Arbeit mit geflüchteten jungen Menschen eingestiegen sind oder einsteigen. Qualifizierung, Austausch und Reflexionen zur eigenen Arbeitshaltung sind in dem Arbeitsbereich unerlässlich. Die Grundlagenschulung vermittelt praxisnah jugendhilferechtliche und asyl- und aufenthaltsrechtliche Grundlagen, Informationen zu Vormundschaft und ihrer Rolle im Asylsystem sowie zur Begleitung und Übergangsgestaltung von und mit jungen volljährigen Geflüchteten. Neben den Schulungsinhalten wird es Raum für interaktiven Austausch und zur Reflexion der Herausforderungen und Haltungen im Arbeitsalltag geben. Diese Schulung bieten wir regelmäßig an! Technische Voraussetzungen: Die Veranstaltung findet ausschließlich online statt. Dafür ist eine stabile Internetverbindung nötig. Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist zudem ein Computer mit (integrierter) Kamera und Mikrophon sowie Internetanschluss notwendig. Nahezu jeder Laptop ist dafür geeignet. Für unsere Online-Veranstaltungen nutzen wir den Anbieter Zoom. Den Zugangslink erhalten Sie spätestens einen Tag vor der Veranstaltung. Bei technischen Problemen können wir nur im Vorfeld des Webinars unterstützen. Bitte führen Sie vorab einen Techniktest durch, indem Sie auf hier klicken und den Anweisungen folgen. Details finden Sie in unseren Teilnahmebedingungen. Buchungshinweis Wir haben ab und zu Probleme mit dem Buchungstool, es werden in seltenen Fällen keine Bestätigungsmail versendet. Ihre Buchung war i.d.R. trotzdem erfolgreich. Bitte melden Sie sich nicht mehrfach für die Tagung an, wenn Sie zeitnah keine Bestätigungsmail erhalten, sondern wenden Sie sich an info@b-umf.de. Wenn Sie mehrere Personen bei einer Buchung anmelden, erhält nur die anmeldende Person eine Bestätigungsmail, die anderen Personen sind trotzdem verbindlich angemeldet. Hinweis: Es gibt ein begrenztes Kontingent an Soli-Ticktes vor allem für Aktivist*innen aus selbstorganisierten Strukturen und für Ehrenamtliche, u.a. Bei Bedarf, schreiben Sie gerne an die Emailadresse veranstaltung@b-umf.de (Bitte mit Angabe von Veranstaltungstitel und Datum). Bitte haben Sie Verständnis, dass wir erst später, im fortgeschrittenen Anmeldeprozess, die Bestätigung für Vergabe der Soli-Tickets geben können.

Offene Gruppen – Fallsupervision für Personen in der Begleitung von jungen Menschen mit Fluchterfahrung
01.07.2024, 9:30-11:00
Bundesfachverband umF

Es gibt aktuell viele neue Träger und Mitarbeitende in Einrichtungen für unbegleitete Minderjährige. Wir bieten ab sofort eine kleine offene Gruppe (max 8 Personen) Fallsupervision in Berlin an. Anmelden können sich alle Personen, die mit unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten arbeiten, ganz gleich in welcher Betreuungsform, ganz gleich mit welcher Vorqualifikation. Fallsupervision dient der Qualitätssicherung der eigenen Arbeit, hier können Entscheidungen, Herangehensweisen und Haltungen reflektiert werden und insbesondere schwierige Fälle in einem vertrauensvollen Rahmen besprochen werden. Mögliche Themen sind beispielsweise: - Klärung der eigenen Rolle und Grenzen dieser - Nähe und Distanz in der Arbeit - pädagogische Haltung - Grenzen des Systems und Verhalten dazu Es handelt sich hier nicht um Fachberatung durch den BumF e.V, dafür können unsere bekannten Kanäle genutzt werden. Supervisorin: Helen Sundermeyer (https://www.dgsv.de/berater/helen-sundermeyer/)

BumF-Fachtag „Professionsstandards leben: Haltung zeigen!“ am 14. Juni in Berlin
14.06.2024, 10:30-18:00
BumF – Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge e.V.

Geflüchtete junge Menschen treffen in Deutschland auf ein System, in dem ihre Rechte gefährdet sind, rassistische Stimmen immer lauter werden und politische Entscheidungen zugunsten von mehr Abschiebungen und Abschottung getroffen werden. Auch im Kontext der Jugendhilfe gibt es sich weiter verschärfende Missstände bei der Unterbringung, Betreuung und Unterstützung von unbegleiteten minderjährigen Personen und jungen Volljährigen. Vor diesem Hintergrund ist es für Personen aus dem Unterstützungssystem wichtig, sich tagtäglich auf die Professionsstandards und kinder-und menschenrechtlichen Grundlagen der eigenen Arbeit zurückzubesinnen, diese auch entgegen team- und trägerinterner Verfahrensvorgaben aufrecht zu erhalten, politische Missstände anzuprangern - kurz, Haltung zu zeigen, um parteiisch an der Seite der jungen Menschen zu stehen. In welchen Bereichen ist dies aktuell besonders wichtig? Wie kann dies gelingen? Unser Fachtag widmet sich diesen sowie weiteren Fragen. Konkret blicken wir darauf, wie in unterschiedlichen Bereichen in und außerhalb der Jugendhilfe in der Arbeit mit jungen Geflüchteten Haltung gezeigt werden kann, sei es in den Sammelunterkünften, der Öffentlichkeitsarbeit oder dem Hilfeplan-Verfahren. Im Forum und in verschiedenen Workshops wollen wir Problemfelder gemeinsam reflektieren und bearbeiten. Themen werden u.a. der dreijährige Geburtstag des Kinder- und Jugendstärkungsgesetzes und diskriminierungssensible Öffentlichkeitsarbeit sein. Bei all dem wird es in diesem Jahr besonders viel Freiraum für den gegenseitigen Austausch, das gegenseitige Lernen und das Einbringen von eigenen Programmpunkten zur Bereicherung der Tagung geben. Wir freuen uns auf Ihre und eure Teilnahme. Im Anschluss an das Programm sind alle herzlich eingeladen, im Garten des Tagungshauses bei Fingerfood den Tag ausklingen zu lassen und sich auszutauschen. Anmeldungen sind ab sofort möglich. Fragen zur Veranstaltung bitte an veranstaltung@b-umf.de. Hinweis: Es gibt ein begrenztes Kontingent an Soliticktes für junge Menschen, Ehrenamtliche, Aktivist*innen aus selbstorganisierten Strukturen o.ä. Bei Bedarf wenden Sie sich bitte an veranstaltung@b-umf.de. Falls in Ihrer gewünschten Kategorie kein Ticket verfügbar sein sollte, schreiben Sie bitte eine E-Mail an info@b-umf.de mit Ihrem Ticketwunsch. Programm zum BumF-Fachtag, 14.06.2024 Programm: 10:30 Uhr Ankunft & Anmeldung im Tagungshaus mit Kaffee 11:00 - 11:30 Uhr Begrüßung und Einführung durch den Vorstand und die Geschäftsstelle des Bundesfachverbands für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (BumF) e.V. 11:30 - 12:45 Uhr Happy Birthday Kinder- und Jugendhilfestärkungsgesetz (KJSG) - Ein Forumsgespräch mit Livia Giuliani und Patrick Langermann 12:45 - 13:45 Uhr Mittagspause 13:45 - 16:45 Uhr Parallele Workshops: Theaterwerkstatt Kuringa: "Theater der Unterdrückten" Ferat Koçak: "Gegennarrative schaffen - diskriminierungssensible Öffentlichkeitsarbeit" 16:45 - 17:15 Uhr Vernetzung, Kaffee & Kuchen im Garten 17:15 - 17:45 Uhr Abschlussvortrag von Jugendliche ohne Grenzen (JoG) 17:45 Uhr Abschlussworte vom BumF e.V. 18:00 - 21:00 Uhr Offener Austausch & Ausklang mit Fingerfood im Garten   Details zu den Vorträgen & Workshops: 11:30 - 12:45 Uhr: Happy Birthday Kinder- und Jugendhilfestärkungsgesetz (KJSG) Durch das KJSG vor drei Jahren wurde die Partizipation von Kindern und Jugendlichen theoretisch gestärkt und gesetzlich stärker verankert. Diese gesetzliche Grundlage kann aber nur ein Fahrplan sein, den Fachkräfte mit teilweise unterschiedlichen Interessenlagen ausgestalten müssen. In dem Forumsgespräch, nähern wir uns der Partizipation in der Kinder- und Jugendhilfe mit Fokus auf Hilfeplankonferenzen. Durch das Besprechen von Fallbeispielen, eigenen Erfahrungen und theoretischem Input wollen wir als gestärkte Fachkräfte aus dem Workshop gehen. Ein Forumsgespräch mit Livia Giuliani (BumF-Referentin und BumF-Podcasthost) und Patrick Langermann (interkular gGmbH). 13:45 - 16:45 Uhr: parallele Workshops „Theater der Unterdrückten“-Workshop (Theaterwerkstatt KURINGA) In diesem Workshop werden Methoden des „Theaters der Unterdrückten“ nach Augusto Boal eingeführt. Durch diese Methoden werden Situationen aus dem Arbeitsalltag mit jungen Menschen mit Fluchterfahrung analysiert. Der Workshop soll die Haltung in der Arbeit stärken und Mut geben, versteinerte Strukturen aufzubrechen. Workshopleitung durch Bárbara Santos, artisic director der Theaterwerkstatt KURINGA in Berlin. Gegennarrative schaffen - diskriminierungssensible Öffentlichkeitsarbeit In diesem Workshop werden rassistische Diskurse problematisiert und analysiert. Es werden gemeinsam Handlungsstrategien gegen diese rassistischen Narrative erarbeitet, um praktische Hanglungsmöglichkeiten zu entwickeln eigene Narrative durch strategische Öffentlichkeitsarbeit zu stärken. Workshopleitung ist Ferat Koçak, Aktivist und Politfluencer @der_neukoellner. 17:15 - 17:45 Uhr: Abschlussvortrag von Jugendliche ohne Grenzen (JoG) Eine Woche vor dem Weltflüchtlingstag und gleichzeitig auch der Innenminister*innenkonferenz (IMK) in Potsdam am 20. Juni 2024, ruft JoG nicht nur zu dem gemeinsamen Protest auf, sondern präsentiert auch die Forderungen im Abschlussvortrag unseres Fachtages.   Förderung: Eine gemeinsame Veranstaltung des BumF e.V. mit dem Projekten “Kindgerechtes Ankommen sicherstellen! – Stärkung des Ankunfts-, Unterstützungs- und Integrationssystems unbegleiteter Minderjähriger”, kofinanziert durch den Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der EU und “Netzwerk geflüchtete Mädchen und junge Frauen” (Förderphase “erfolgreich weiter”; dieses Projekt wird durch die Aktion Mensch gefördert).

Vertiefungsseminar: Aufenthaltsverlängerung, Niederlassungserlaubnis und Einbürgerung von jungen Menschen nach der Flucht
13.06.2024, 9:00-13:00
Online Seminar

Wie kann der Aufenthalt langfristig gesichert bzw. gefestigt werden? Dieser Frage widmet sich das letzte Vertiefungsseminar in der Reihe. Neben der Aufenthaltsverlängerung und den Handlungsoptionen bei Widerrufsverfahren informiert das Seminar ausführlich über die Niederlassungserlaubnis und die Einbürgerung. Im Fokus stehen dabei stets die jeweiligen Voraussetzungen und Hürden, wie insb. die Passbeschaffungspflicht. Es wird Raum für Fragen und Erfahrungsaustausch geben. Referent: Dr. Stephan Hocks, Rechtsanwalt   Die Veranstaltung ist Teil einer Seminarreihe: Das Asylverfahren für unbegleitete Minderjährige nach der Flucht, 14.03.2024 Aufenthaltssicherung außerhalb des Asylverfahrens, 18.04.2024 Hinweis: Es gibt ein begrenztes Kontingent an Soli-Ticktes vor allem für Aktivist*innen aus selbstorganisierten Strukturen und für Ehrenamtliche, u.a. Bei Bedarf, schreiben Sie gerne an die Emailadresse veranstaltung@b-umf.de (Bitte mit Angabe von Veranstaltungstitel und Datum). Bitte haben Sie Verständnis, dass wir erst später, im fortgeschrittenen Anmeldeprozess, die Bestätigung für Vergabe der Soli-Tickets geben können. Technische Voraussetzungen: Die Veranstaltung findet ausschließlich online satt. Dafür ist eine stabile Internetverbindung nötig. Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist zudem ein Computer mit (integrierter) Kamera und Mikrophon sowie Internetanschluss notwendig. Nahezu jeder Laptop ist dafür geeignet. Für unsere Online-Veranstaltungen nutzen wir den Anbieter Zoom. Den Zugangslink erhalten Sie spätestens einen Tag vor der Veranstaltung. Bei technischen Problemen können wir nur im Vorfeld des Webinars unterstützen. Bitte führen Sie vorab einen Techniktest durch, indem Sie auf hier klicken und den Anweisungen folgen. Details finden Sie in unseren Teilnahmebedingungen   Eine gemeinsame Veranstaltung des BumF e.V. mit dem Projekt “Kindgerechtes Ankommen sicherstellen! – Stärkung des Ankunfts-, Unterstützungs- und Integrationssystems unbegleiteter Minderjähriger”, kofinanziert durch den Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der EU.   Buchungshinweise Wir haben ab und zu Probleme mit dem Buchungstool, es werden in seltenen Fällen keine Bestätigungsmail versendet. Ihre Buchung war i.d.R. trotzdem erfolgreich. Bitte melden Sie sich nicht mehrfach für die Tagung an, wenn Sie zeitnah keine Bestätigungsmail erhalten, sondern wenden Sie sich an info@b-umf.de . Wenn Sie mehrere Personen bei einer Buchung anmelden, erhält nur die anmeldende Person eine Bestätigung. Die anderen Teilnehmenden sind trotzdem verbindlich angemeldet.

Empowerment-Training für Sozialarbeitende[1], die mit geflüchteten Kindern, Jugendlichen und Heranwachsenden arbeiten
31.05.2024, 12:00-17:00
Stadtteilzentrum Lister Turm Hannover (Raum 26)

Veranstaltungstext im PDF Format. Die Veranstaltung ist kostenlos. Anmeldefrist ist der 24.05.2024. Fragen zur Veranstaltung bitte an veranstaltung@b-umf.de. Für Schwarze Menschen / Menschen of Color / Menschen mit Fluchterfahrung / Menschen mit Migrationserfahrung (und anderen Selbstbezeichnungen [2] – einfachheitshalber benutzen wir fortan „Interessierte“) sind Rassismus, Sexismus und weitere Formen von Diskriminierung Teil des Lebens und auch Teil des Arbeitsalltags. Wir arbeiten in einem ständigen Spannungsfeld von eigenen Rassimuserfahrungen und denen unserer Adressat*innen, für die diese Erfahrungen einen starken Einfluss auf ihre psychische und soziale Stabilität haben können. Soziale Arbeit kann unterstützende Strukturen anbieten, um einen Umgang mit Othering und schmerzhaften Ausschlusspraxen zu finden. Dabei seid Ihr wichtige Begleitende in diesem Prozess, denn Ihr bietet mit Euren vielfältigen Erfahrungen, Fähigkeiten, Eigenschaften und Lebensentwürfen unterschiedlicheBezugspunkte. Zeitgleich gibt es aber häufig auch die Erfahrung, dass wir als „Antidiskriminierungsspezialist*in“ oder „Diversityexpert*in“ benutzt (darauf reduziert) werden, auch wenn wir damit nicht vordergründig zu tun haben (zu tun haben wollen). Sind wir zudem die einzige Person im Team mit Rassismuserfahrung, dann sind auch die Möglichkeiten der gemeinsamen Reflexion und der Bildung von Bündnissen begrenzt und mensch fühlt sich zuweilen machtlos und handlungseingeschränkt. Der Workshop bietet für Interessierte aus dem breiten Feld der Sozialen Arbeit einen Raum, um in einen Erfahrungsaustausch zu empowernden, individuellen als auch kollektiven Strategien im Umgang mit (eigenen) Rassismuserfahrungen zu kommen. Auch wenn die Erfahrungen mit Rassismen im Vordergrund stehen, beinhaltet unsere Ausrichtung intersektionale Perspektiven, womit wir unterschiedliche Diskriminierungserfahrungen sichtbar und besprechbar machen können. Audre Lorde [3] sagt dazu sehr eindrücklich: „There is no such thing as a single-issue struggle because we do not live single-issue lives.“ Wir arbeiten prozessorientiert und haben eine emanzipatorisch-kritische Bildner*innen-Perspektive. Wir haben ein breites Repertoire an Methoden und interaktiven Formaten. Wir werden gemeinsam mit Euch Begriffe begreifen, Strukturen analysieren und gemeinsam in dem Format der „reflexiven Praxis“ machtkritisch und diskriminierungssensibel Handlungsoptionen erarbeiten und erweitern. Dazu nutzen wir auch Methoden der Biografie- und Theaterarbeit. Zielgruppe: Dieser Workshop richtet sich an Schwarze Menschen / Menschen of Color / Menschen mit Fluchterfahrung / Menschen mit Migrationserfahrung (und anderen Selbstbezeichnungen*), die selbst von Rassismus betroffen sind. Angesprochen sind vor allem Fachkräfte, die im breiten Feld der Sozialen Arbeit tätig sind. Achtsamkeit, Wertschätzung und Respekt sind wichtige Voraussetzungen, um gemeinsam in Empowerment-Räumen zu arbeiten und zu reflektieren. Dies bedeutet aber nicht, dass diese Räume frei von Verletzungen und / oder Trigger sein werden. Unsere emanzipatorische und kritische Bildner*innen-Perspektive hat zwar immer einen Blick auf diese Prozesse, aber als Teil der Gruppe liegt die Verantwortung auch in Euren Händen. Wir setzen die Bereitschaft zur Selbstreflexion voraus und freuen uns auf Euch. Referent*innen Nastaran Tajeri-Foumani: ex-Sozialarbeiter*in, Berater*in für pädagogisches Handeln in der Einwanderungsgesellschaft, Empowerment-Trainer*in, freiberufliche Bildungsreferent*in, Moderator*in, Musiker*in und Gastdozent*in an der ASH Berlin. Arbeitsschwerpunkte: Rassismus und Diskriminierung, Antimuslimischer Rassismus, Flucht und Migration, Versicherheitlichung des öffentlichen Raumes (Racial Profiling), reflexive pädagogische Praxis, Queerfeminismus. Mohammed Jouni: Empowerment-Trainer, freiberuflicher Referent in der politischen Bildungsarbeit in den Bereichen Flucht, Migration, Diskriminierung und Rassismus. Langjährige Erfahrungen in der außerschulischen Jugend- und Erwachsenenbildung. Seit 2016 Seminarleitung in dem Projekt „Bildungsbausteine gegen Muslimfeindschaft“. Mitbegründer von Jugendliche ohne Grenzen (JoG) sowie Vorstandsmitglied des BumF.   -- [1] Schwarze Menschen / Menschen of Color / Menschen mit Fluchterfahrung / Menschen mit Migrationserfahrung (und anderen Selbstbezeichnungen*)- einfachheitshalber benutzen wir fortan „Interessierte“ [2] Hinweis: wir sind uns durchaus bewusst, dass diese Bezeichnungen sehr unterschiedlich gewählt werden und es immer wieder auch zu Irritationen kommt, ob mensch auch gemeint ist oder ob mensch nicht gemeint ist. Wir bitten euch bei Unsicherheit euch an uns zu wenden und wir schauen dann gemeinsam, ob eine Teilnahme möglich ist. [3] Audre Lorde, “Learning from the 60s,” in Sister Outsider: Essays & Speeches by Audre Lorde (Berkeley, CA: Crossing Press, 2007), 138.   Die Veranstaltung ist kostenlos, die Verköstigung ist inklusiv. Sollten Fahrtkosten anfallen und die Finanzierung dieser ein Problem sein, da sie z.B. nicht durch die*den Arbeitgebenden übernommen werden, bemühen wir uns, eine Lösung zu finden. Wendet Euch in diesem Fall am besten vorab an veranstaltung@b-umf.de.   Förderung: Eine Kooperationsveranstaltung der Projekte “Netzwerk geflüchtete Mädchen und junge Frauen” (Förderphase "erfolgreich weiter"; dieses Projekt wird durch die Aktion Mensch gefördert) und „bedarfs.gerecht: Bedarfsgerechte psychosoziale Versorgung junger Geflüchteter“ (Dieses Projekt wird gefördertdurch Mittel aus dem Asyl- und Migrationsfonds der EU).  

Vertiefungsseminar: Alternative Wege der Aufenthaltssicherung außerhalb des Asylverfahrens für junge Menschen nach der Flucht
18.04.2024, 9:00-13:00
Online Seminar

Alternative Wege der Aufenthaltssicherung werden dann relevant, wenn eine Asylantragstellung im Einzelfall nicht sinnvoll erscheint; spätestens aber wenn der Asylantrag rechtskräftig abgelehnt wurde. Ausgehend von der Frage, unter welchen Voraussetzungen ist es sinnvoll keinen Asylantrag zu stellen, liefert das Seminar einen Überblick über alternative Optionen der Aufenthaltssicherung. Im Fokus stehen dabei das Bleiberecht für gut integrierte Jugendliche und junge Volljährige nach §25a AufenthG, die Ausbildungsduldung nach §60c AufenthG sowie das Chancenaufenthaltsrecht nach §104c AufenthG. Welche Voraussetzungen und Rechtsfolgen liegen bei den einzelnen Regelungen vor? Was ist in Hinblick auf die Identitätsklärung und Passbeschaffungspflicht zu beachten? Diesen und weiteren Fragen wird im Seminar nachgegangen. Es wird Raum für Fragen und Erfahrungsaustausch geben Referent: Dr. Stephan Hocks, Rechtsanwalt   Die Veranstaltung ist Teil einer Seminarreihe. Das Asylverfahren für unbegleitete Minderjährige nach der Flucht, 14.03.2024 Aufenthaltsverlängerung, Niederlassungserlaubnis und Einbürgerung von jungen Menschen nach der Flucht, 13.06.2024   Technische Voraussetzungen: Die Veranstaltung findet ausschließlich online satt. Dafür ist eine stabile Internetverbindung nötig. Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist zudem ein Computer mit (integrierter) Kamera und Mikrophon sowie Internetanschluss notwendig. Nahezu jeder Laptop ist dafür geeignet. Für unsere Online-Veranstaltungen nutzen wir den Anbieter Zoom. Den Zugangslink erhalten Sie spätestens einen Tag vor der Veranstaltung. Bei technischen Problemen können wir nur im Vorfeld des Webinars unterstützen. Bitte führen Sie vorab einen Techniktest durch, indem Sie auf hier klicken und den Anweisungen folgen. Details finden Sie in unseren Teilnahmebedingungen   Eine gemeinsame Veranstaltung des BumF e.V. mit dem Projekt “Kindgerechtes Ankommen sicherstellen! – Stärkung des Ankunfts-, Unterstützungs- und Integrationssystems unbegleiteter Minderjähriger”, kofinanziert durch den Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der EU.   Buchungshinweis Wir haben ab und zu Probleme mit dem Buchungstool, es werden in seltenen Fällen keine Bestätigungsmail versendet. Ihre Buchung war i.d.R. trotzdem erfolgreich. Bitte melden Sie sich nicht mehrfach für die Tagung an, wenn Sie zeitnah keine Bestätigungsmail erhalten, sondern wenden Sie sich an info@b-umf.de. Wenn Sie mehrere Personen bei einer Buchung anmelden, erhält nur die anmeldende Person eine Bestätigungsmail, die anderen Personen sind trotzdem verbindlich angemeldet.

Grundlagenschulung für die Arbeit mit (un)begleiteten geflüchteten Kindern und Jugendlichen im April
15.04.2024, 10:00-13:30
Online Seminar

Die Schulung richtet sich an angehende Fachkräfte und Fachkräfte, die neu in die Arbeit mit geflüchteten jungen Menschen eingestiegen sind oder einsteigen. Qualifizierung, Austausch und Reflexionen zur eigenen Arbeitshaltung sind in dem Arbeitsbereich unerlässlich. Die Grundlagenschulung vermittelt praxisnah jugendhilferechtliche und asyl- und aufenthaltsrechtliche Grundlagen, Informationen zu Vormundschaft und ihrer Rolle im Asylsystem sowie zur Begleitung und Übergangsgestaltung von und mit jungen volljährigen Geflüchteten. Neben den Schulungsinhalten wird es Raum für interaktiven Austausch und zur Reflexion der Herausforderungen und Haltungen im Arbeitsalltag geben. Referent*innen: Helen Sundermeyer und Livia Giuliani Technische Voraussetzungen: Die Veranstaltung findet ausschließlich online statt. Dafür ist eine stabile Internetverbindung nötig. Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist zudem ein Computer mit (integrierter) Kamera und Mikrophon sowie Internetanschluss notwendig. Nahezu jeder Laptop ist dafür geeignet. Für unsere Online-Veranstaltungen nutzen wir den Anbieter Zoom. Den Zugangslink erhalten Sie spätestens einen Tag vor der Veranstaltung. Bei technischen Problemen können wir nur im Vorfeld des Webinars unterstützen. Bitte führen Sie vorab einen Techniktest durch, indem Sie auf hier klicken und den Anweisungen folgen. Details finden Sie in unseren Teilnahmebedingungen.     Diese Schulung bieten wir regelmäßig an!

Kritisches Weißsein-Seminar für weiße Fachkräfte
22.03.2024, 11:00-14:00
Online Seminar

Inhalt: Dieses Online-Seminar richtet sich an FLINTA*-Fachkräfte, die mit geflüchteten jungen Kleint*innen arbeiten, und sich bewusst mit ihrer eigenen Macht-Positionierung als weiße Personen auseinandersetzen möchten. Die Teilnehmenden beschäftigen sich mit dem eigenen Weißsein und dessen Relevanz für die Arbeit mit geflüchteten Klient*innen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der kritischen Betrachtung vom weißem Feminismus. Wie drückt sich bspw. weißer Feminismus aus? Inwiefern sind Auffassungen davon, was „feministisch“ ist, auch durch Rassismus geprägt? Wie kann ich respektvoll und verantwortungsvoll mit meinen Klient*innen umgehen und eigenes rassistisches Verhalten erkennen? Das Online-Seminar bietet einen Raum, um anhand von verschiedenen Methoden das eigene Denken und Handeln und dessen Verstrickung in gesellschaftliche Machtstrukturen zu reflektieren. Voraussetzung für den Workshop ist die Offenheit sich mit der eigenen persönlichen Positionierung und Denkmuster kritisch auseinanderzusetzen. -- FLINTA*: Frauen, Lesben, intersexuelle, nicht-binäre, trans und agender Personen -- Referent*in:  Shivā Amiri (keine Pronomen) ist Politikwissenschafter*in, Trainer*in, Bildungsreferent*in und Theatermacher*in. Als zertifizierte Antidiskriminierungs- und Empowermenttrainer*in arbeitet Shivā Amiri seit mehr als zehn Jahren zu den Themen Rassismus, kritisches Weißssein, Flucht als transgenerationales Trauma und Gender- und Geschlechtervielfalt. Als embodied social justice Trainer*in befasst sich Shivā Amiri mit dem Körper als Wissendes Subjekt und der Frage wie sich Diskriminierung und Gewalt in unserem Körper festschreiben. Shivā Amiri arbeitet bundesweit und bietet Fortbildungen, intersektionale Prozessbegleitung und Organisationsentwicklung für Kunst-, Kultur- und Bildungsinstitutionen an. Zudem bringt Shivā Amiri langjährige Erfahrungen aus der offenen Jugendarbeit mit. Kontakt: fsr.amiri@yahoo.de   Hinweis: Es gibt ein begrenztes Kontingent an Soliticktes für junge Menschen, Ehrenamtliche, Aktivist*innen aus selbstorganisierten Strukturen o.ä.. Bei Bedarf wenden Sie sich bitte an die veranstaltung@b-umf.de.   Förderung: Die Veranstaltung findet im Kontext unseres Projekts „Netzwerk geflüchtete Mädchen und junge Frauen. Gendersensible Soziale Arbeit mit jungen Geflüchteten“ statt. Dieses Projekt wird durch die Stiftung Deutsche Jugendmarke und die Aktion Mensch gefördert.