Die Tagungen des Bundesfachverband umF sind zentrale Orte der Debatte über die Arbeit mit jungen Flüchtlingen. Jährlich finden neben unseren Frühjahrs- und Herbsttagungen, die für Fortgeschrittene konzipiert sind, Grundlagenschulungen sowie Vertiefungsseminare statt. Organisationsmitglieder erhalten für alle Mitarbeitenden exklusive Angebote und Vergünstigungen – gleiches gilt für Einzelmitglieder des BumF. Die Anmeldung für sämtliche Veranstaltungen ist nicht über die Geschäftststelle möglich, sondern ausschließlich online über dieses Anmeldeportal.

Online-Seminar: Miniila App – Unterstützung von Kindern und Jugendlichen auf der Flucht!
23.08.2021, 14:00-15:45
Online Seminar

Der BumF und Missing Children Europe laden am 23.08.2021 um 14:00 Uhr zu einem Webinar ein, um die Miniila-App vorzustellen und mit den Teilnehmenden über deren Funktionen und Möglichkeiten zu diskutieren. Jedes Jahr werden tausende unbegleitete minderjährige Geflüchtete in Europa vermisst. Schlimmstenfalls leben sie ohne jeglichen Schutz und haben kaum Zugang zu Unterstützung und Information. Die Miniila-App ist ein wichtiges digitales Werkzeug für Kinder und Jugendliche auf der Flucht. Die App befähigt sie dazu, selbstständig an Informationen über ihre Rechte, Unterstützungsstrukturen und Kinderschutzdienste in ihrer Umgebung zu gelangen. In dem Webinar wird die App vorgestellt und zentrale Fragen beantwortet: Wie kann die Miniila-App Kindern und Jugendlichen auf der Flucht helfen? Wie können Organisationen ihre Informationen und Dienstleistungen auf Miniila hochladen? Was denken Minderjährige über Miniila? Als Teilnehmende erfahren Sie mehr über die App, um mit Ihrer Zielgruppe darüber diskutieren zu können und auf eventuelle Fragen vorbereitet zu sein.   Referierende: Syed Hasnain, Projektreferent für Kinder in der Migration und Mitglied der Expertengruppe der EU-Kommission, Missing Children Europe; Helen Moore Start & Giorgia Dona, East London University; Jan Muhammadi, junger Geflüchteter   Sprache: Englisch, mit Übersetzung ins Deutsche.   Technische Voraussetzungen: Die Veranstaltung findet ausschließlich online satt. Dafür ist eine stabile Internetverbindung nötig. Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist zudem ein Computer mit (integrierter) Kamera und Mikrophon sowie Internetanschluss notwendig. Nahezu jeder Laptop ist dafür geeignet. Für unsere Online-Veranstaltungen nutzen wir den Anbieter Zoom. Den Zugangslink erhalten Sie spätestens einen Tag vor der Veranstaltung. Bei technischen Problemen können wir nur im Vorfeld des Webinars unterstützen. Bitte führen Sie vorab einen Techniktest durch, indem Sie auf hier klicken und den Anweisungen folgen. Details finden Sie in unseren Teilnahmebedingungen.

Online-Veranstaltung: Identitätsklärung – Guinea, Gambia, Nigeria
01.06.2021, 16:00-19:00
Online Seminar

Der Druck auf Asylsuchende, Geduldete und Schutzberechtigteeinen (Reise-)Pass oder sonstige Identitätsnachweise zu beschaffen, nimmt stetig zu. Ob Beschäftigungserlaubnis, Ausstellung einer Ausbildungsduldung oder Beantragung einer Aufenthaltserlaubnis, die Mitwirkung bei der Passbeschaffung ist i.d.R. ausschlaggebend. Aufenthalt und Teilhabe werden somit zunehmend von der Identitätsklärung bestimmt. Doch die Hürden sind extrem hoch. Je nach Herkunftsland bestehen unterschiedliche Verfahren und Praxen und es ist schwierig bis unmöglich, einen Pass oder vergleichbare Dokumente zu beschaffen. Die Veranstaltung wirft daher einen spezifischen Fokus auf die Länder Gambia,Guinea und Nigeria. Neben drei kurzen praxisnahen Inputs zu den jeweiligen Ländern, freuen wir uns besonders auf den Erfahrungsaustausch mit Ihnen! Gemeinsam wollen wir erörtern, wie die Identitätsklärung und Passbeschaffung für Personen aus Gambia, Guinea und Nigeria abläuft. Dabei thematisieren wir sowohl (un-)mögliche Mitwirkungshandlungen in den Behörden der Herkunftsländer (z.B. den Botschaften), als auch deren Glaubhaftmachung in den zuständigen Ausländerbehörden Die Veranstaltung ist Teil einer von der AG Beschäftigungsverbote in Berlin organisierten Veranstaltungsreihe zu Passbeschaffung und Mitwirkungspflichten im Rahmen der Identitätsklärung. Die Reihe besteht aus mehreren Veranstaltungen im Jahr 2021 mit verschiedenen themen- und vor allem länderspezifischen Schwerpunkten. Aufbauend auf einem rechtlichen Überblick (Auftaktveranstaltung am 27.1.2021) dient die Reihe dem praktischen Austausch zwischen Fachkräften. Programm   Referenten: Nicolas Chevreux –  WO Kreisverband Berlin-Mitte (Guinea) │ Ronald Reimann – XENION Psychosoziale Hilfen (Gambia) │ Rex Osa – Refugees4Refugees (Nigeria) Anmeldung: Bei Interesse schreiben Sie bitte eine E-Mail ag_beschaeftigungsverbote@posteo.de . Die Teilnahme ist kostenfrei. Technische Voraussetzungen: Die Veranstaltung findet ausschließlich online satt. Dafür ist eine stabile Internetverbindung nötig. Für unsere Online-Veranstaltungen nutzen wir den Anbieter Zoom. Den Zugangslink erhalten Sie spätestens einen Tag vor der Veranstaltung.

Online-Fachtag “Begleitet und Alleingelassen?! – Zugang zur Jugendhilfe für begleitete minderjährige Geflüchtete und ihre Familien” am 20.05.2021
20.05.2021, 12:30-16:30
Online Seminar

Leider muss der Online-Fachtag ““Begleitet und Alleingelassen?! – Zugang zur Jugendhilfe für begleitete minderjährige Geflüchtete und ihre Familien” entfallen. Als Ersatz werden die Beiträge als Videovorträge erstellt. Das Projekt "Jugendhilfe macht's möglich!?" geht seit Dezember 2018 der Frage nach, wie der Zugang zur Jugendhilfe für geflüchtete Familien aussieht und aussehen kann. In diesem Abschluss-Fachtag stellen wir die Ergebnisse des Projekts dar und wollen mit Expert*innen aus verschiedenen Perspektiven diskutieren, welche Zugangsmöglichkeiten und -Hürden es gibt, wie Möglichkeiten geschaffen und Hürden abgebaut werden können und was sich durch Corona verändert hat. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.   Inhalt: Vorträge zu "Intersektionalität" und "Antirassismus-Arbeit in der Jugendhilfe - Abbau von Zugangshürden über Sensibilisierungsarbeit" Erfahrungsberichte und Austausch von und mit Teilnehmenden der Workshop-Reihen Austausch und Diskussionsrunden   (Das detaillierte Programm wird eine Woche vor Veranstaltung online gestellt).     Technische Voraussetzungen: Die Veranstaltung findet ausschließlich online satt. Dafür ist eine stabile Internetverbindung nötig. Für unsere Online-Veranstaltungen nutzen wir den Anbieter Zoom. Den Zugangslink erhalten Sie spätestens einen Tag vor der Veranstaltung.Details finden Sie in unseren Teilnahmebedingungen.     Förderung: Eine Veranstaltung des Projekte "Jugendhilfe macht's möglich!? - Rechte junger Geflüchteter und ihrer Familien stärken" finanziert durch die Aktion Mensch und EKD -Evangelische Kirche in Deutschland.

3. Themenveranstaltung (Frühjahrstagung): „Das Recht zu bleiben außerhalb des Asylverfahren – Bleiberechtsregelungen und Aufenthaltsverfestigung”
30.04.2021, 12:30-16:30
Online Seminar

Diese Veranstaltung ist Teil der Frühjahrstagung "Das Recht zu bleiben..." Alternative Aufenthaltssicherung - Welche Möglichkeiten bestehen für unbegleitete minderjährige Geflüchtete und für junge Erwachsene Geflüchtete neben, vor oder nach einem Asylverfahren? Referierende Dr. Stephan Hocks, RA   Als Teil der Frühjahrstagung ist die gemeinsame Auftaktveranstaltung inklusive. 19.04.2021, 18.00 – 20.00 „Das Recht zu bleiben als Herausforderung in der Arbeit mit geflüchteten (un)begleiteten Minderjährigen“ Daniel Jasch und Max Pichl, BumF e.V. In der Auftaktveranstaltung werden der ehemalige BumF Vorstand Max Pichl und der BumF Landeskoordinator (Berlin) Daniel Jasch kurze Inputs geben und im Anschluss in einer digitalen Podiumsdiskussion die aktuelle Situation von jungen Geflüchteten in Deutschland und an den EU-Außengrenzen diskutieren.   Technische Voraussetzungen: Die Veranstaltung findet ausschließlich online satt. Details finden Sie in unseren Teilnahmebedingungen.   Tagunsdokumentation: Vortrag von RA Stephan Hocks "Das Recht zu bleiben außerhalb des Asylverfahrens - Bleiberechtsregelungen und Aufenthaltsverfestigung"     Förderung: Eine Veranstaltung der Projekte Fokus – Perspektiven junger Geflüchteter im Kontext neuer gesellschaftlicher und rechtlicher Diskurse, finanziert durch die Aktion Mensch, die Freudenbergstiftung und die UNO-Flüchtlingshilfe und Vom Willkommen zum Ankommen, finanziert aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds.   Buchungsoptionen: Option 1: Gesamte Veranstaltungsreihe – alle drei Themenveranstaltungen incl. Auftaktveranstaltung Option 2: eine Themenveranstaltung incl. Auftaktveranstaltung; Sie können auch mehrere Einzelveranstaltungen buchen. Die Auftaktveranstaltung soll ein gemeinsamer Einstieg sein und Denkimpulse geben. Sie ist ein Angebot an alle Teilnehmenden und im Preis inkludiert. Die Veranstaltungen bauen thematisch nicht aufeinander auf.      

2. Themenveranstaltung (Frühjahrstagung): „Das Recht zu bleiben für wen? – Identitätsnachweis als Grundlage des Aufenthalts mit Schwerpunkt Guinea“
29.04.2021, 13:00-17:00
Online Seminar

Diese Veranstaltung ist Teil der Frühjahrstagung "Das Recht zu bleiben..." Die sogenannte Identitätsabklärung steht seit einigen Jahren im Mittelpunkt aller rechtlichen und auch politischen Bestrebungen im asyl- und aufenthaltsrechtlichen Bereich. Ohne nachgewiesene Identität soll es faktisch keine Möglichkeit des Aufenthalts in Deutschland mehr geben. Zweifel an der Identität werden inzwischen dem*der jeweils Betroffenen zur Last gelegt. Es wird dabei ignoriert, dass der Zugang zu den entsprechenden Identitätsnachweisen für viele Herkunftsländer nicht möglich ist. Im ersten Teil der Veranstaltung werden rechtliche Grundlagen zum Thema Identitätsabklärung geklärt. Im zweiten Teil wird ein kurzer Überblick zur aktuellen politischen Situation in Guinea gegeben. Das Verfahren zur Beschaffung von Identitätsdokumenten sowie die Bedeutung von Botschaftsvorführungen und dem damit zusammenhängendem Rechtsschutz erläutert. Referierende: Ulrike Schwarz, BumF e.V. Arne Bardelle/Christian Zimmer, RA Als Teil der Frühjahrstagung ist die gemeinsame Auftaktveranstaltung inklusive. 19.04.2021, 18.00 – 20.00 „Das Recht zu bleiben als Herausforderung in der Arbeit mit geflüchteten (un)begleiteten Minderjährigen“ Daniel Jasch und Max Pichl, BumF e.V. In der Auftaktveranstaltung werden der ehemalige BumF Vorstand Max Pichl und der BumF Landeskoordinator (Berlin) Daniel Jasch kurze Inputs geben und im Anschluss in einer digitalen Podiumsdiskussion die aktuelle Situation von jungen Geflüchteten in Deutschland und an den EU-Außengrenzen diskutieren.   Technische Voraussetzungen: Die Veranstaltung findet ausschließlich online satt. Details finden Sie in unseren Teilnahmebedingungen.   Tagungsdokumentation: Vortrag von Ulrike Schwarz "Identität und Aufenthalt - rechtlicher Rundumschlag"     Förderung:  Eine Veranstaltung der Projekte Fokus – Perspektiven junger Geflüchteter im Kontext neuer gesellschaftlicher und rechtlicher Diskurse, finanziert durch die Aktion Mensch, die Freudenbergstiftung und die UNO-Flüchtlingshilfe und Vom Willkommen zum Ankommen, finanziert aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds.   Buchungsoptionen: Option 1: Gesamte Veranstaltungsreihe – alle drei Themenveranstaltungen incl. Auftaktveranstaltung Option 2: eine Themenveranstaltung incl. Auftaktveranstaltung; Sie können auch mehrere Einzelveranstaltungen buchen. Die Auftaktveranstaltung soll ein gemeinsamer Einstieg sein und Denkimpulse geben. Sie ist ein Angebot an alle Teilnehmenden und im Preis inkludiert. Die Veranstaltungen bauen thematisch nicht aufeinander auf.

1. Themenveranstaltung (Frühjahrstagung): „Das Recht zu bleiben ist in Gefahr – Was tun bei drohender und nach erfolgter Abschiebung von minderjährigen Geflüchteten?“
21.04.2021, 12:00-16:00
Online Seminar

Diese Veranstaltung ist Teil der Frühjahrstagung "Das Recht zu bleiben..." Nach einem Corona-Abschiebestopp im April/Mai 2020 sind seit der zweiten Jahreshälfte die Zahlen von Abschiebungen wieder stark angestiegen. Dies betrifft vermehrt Familien mit zum Teil kleinen Kindern. Gleichzeitig machen Behörden auch vor der Abschiebung von unbegleiteten geflüchteten Minderjährigen keinen Halt. Im ersten Teil der Veranstaltung wird aufgezeigt, welche Handlungsmöglichkeiten und Optionen für Fachkräfte, die mit jungen Geflüchteten arbeiten, im Fall einer drohenden Abschiebung bestehen. Im zweiten Teil der Veranstaltung wird ein Schwerpunkt auf die psycho-sozialen Auswirkungen von drohenden Abschiebungen auf junge Geflüchtete gelegt sowie genauer beleuchtet, wie in Wohngruppen oder Gemeinschaftsunterkünften mit drohender oder sogar erfolgter Abschiebung umgegangen werden. Referierende: Dr. Stephan Hocks, RA Janina Meyeringh / Jan Drunkemölle, Xenion   Als Teil der Frühjahrstagung ist die gemeinsame Auftaktveranstaltung inklusive. 19.04.2021, 18.00 – 20.00 „Das Recht zu bleiben als Herausforderung in der Arbeit mit geflüchteten (un)begleiteten Minderjährigen“ Daniel Jasch und Max Pichl, BumF e.V. In der Auftaktveranstaltung werden der ehemalige BumF Vorstand Max Pichl und der BumF Landeskoordinator (Berlin) Daniel Jasch kurze Inputs geben und im Anschluss in einer digitalen Podiumsdiskussion die aktuelle Situation von jungen Geflüchteten in Deutschland und an den EU-Außengrenzen diskutieren.   Technische Voraussetzungen: Die Veranstaltung findet ausschließlich online satt. Details finden Sie in unseren Teilnahmebedingungen.   Tagungsdokumentation: Vortrag von RA Stephan Hocks " Das Recht zu bleiben ist in Gefahr - Was tun bei drohender Abschiebung von minderjährigen und heranwachsenden GEflüchteten"   Förderung:  Eine Veranstaltung der Projekte Fokus – Perspektiven junger Geflüchteter im Kontext neuer gesellschaftlicher und rechtlicher Diskurse, finanziert durch die Aktion Mensch, die Freudenbergstiftung und die UNO-Flüchtlingshilfe und Vom Willkommen zum Ankommen, finanziert aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds.   Buchungsoptionen: Option 1: Gesamte Veranstaltungsreihe – alle drei Themenveranstaltungen incl. Auftaktveranstaltung Option 2: eine Themenveranstaltung incl. Auftaktveranstaltung; Sie können auch mehrere Einzelveranstaltungen buchen. Die Auftaktveranstaltung soll ein gemeinsamer Einstieg sein und Denkimpulse geben. Sie ist ein Angebot an alle Teilnehmenden und im Preis inkludiert. Die Veranstaltungen bauen thematisch nicht aufeinander auf.

Digitale Frühjahrstagung: „Das Recht zu bleiben….“ (gesamte Veranstaltungsreihe)
19.04.2021-30.04.2021
Online Seminar

Auch im Jahr 2020 ist die Zahl der Asylerstanträge unbegleiteter minderjähriger Geflüchteter in Deutschland weiter gesunken. Dies liegt nicht nur an sinkenden Einreisezahlen, sondern auch an sich kontinuierlich verschlechternden Aussichten für die jungen Menschen, erfolgreich ein Asylverfahren zu durchlaufen. Die Zahl von jungen Volljährigen in jugendhilferechtlicher Zuständigkeit steigt stark an. Daher wollen wir die diesjährige Frühjahrstagung – trotz pandemiebedingten Kontaktbeschränkungen – nutzen, um uns (in digitaler Form) verstärkt Fragestellungen zum Thema „Recht zu Bleiben“ zu widmen. Nach einer Einführung zum Thema und den aktuellen Entwicklungen im Bereich junge Geflüchtete (Auftaktveranstaltung) sollen in drei vertiefenden Veranstaltungen die Themen Abschiebungen (Themenveranstaltung 1), Identitätsabklärung (Themenveranstaltung 2) und Bleiberecht (Themenveranstaltung 3) besprochen werden. Hierbei legen wir neben den vertiefenden Vorträgen besonders Wert auf die Möglichkeit, sich auszutauschen und zu vernetzen. Veranstaltungen: 19.04.2021; 18.00 - 20.00 Uhr Auftaktveranstaltung – „Das Recht zu bleiben als Herausforderung in der Arbeit mit geflüchteten (un)begleiteten Minderjährigen“ Daniel Jasch, BumF e.V. / Max Pichl, BumF e.V. In der Auftaktveranstaltung werden der (ehem.) BumF Vorstand Max Pichl und der BumF Landeskoordinator (Berlin) Daniel Jasch kurze Inputs geben und im Anschluss in einer digitalen Podiumsdiskussion die aktuelle Situation von jungen Geflüchteten in Deutschland und an den EU-Außengrenzen diskutieren. 21.04.2021; 12.00 bis 16.00 Uhr 1. Themenveranstaltung – „Das Recht zu bleiben ist in Gefahr – Was tun bei drohender und nach erfolgter Abschiebung von minderjährigen Geflüchteten?“ Dr. Stephan Hocks, RA Janina Meyeringh / Jan Drunkemölle, Xenion Nach einem Corona-Abschiebestopp im April/Mai 2020 sind seit der zweiten Jahreshälfte die Zahlen von Abschiebungen wieder stark angestiegen. Dies betrifft vermehrt Familien mit zum Teil kleinen Kindern. Gleichzeitig machen Behörden auch vor der Abschiebung von unbegleiteten geflüchteten Minderjährigen keinen Halt. Im ersten Teil der Veranstaltung wird aufgezeigt, welche Handlungsmöglichkeiten und Optionen für Fachkräfte, die mit jungen Geflüchteten arbeiten, im Fall einer drohenden Abschiebung bestehen. Im zweiten Teil der Veranstaltung wird ein Schwerpunkt auf die psycho-sozialen Auswirkungen von drohenden Abschiebungen auf junge Geflüchtete gelegt sowie genauer beleuchtet, wie in Wohngruppen oder Gemeinschaftsunterkünften mit drohender oder sogar erfolgter Abschiebung umgegangen werden. 29.04.2021; 13.00 bis 17:00 Uhr 2. Themenveranstaltung – „Das Recht zu bleiben für wen? - Identitätsnachweis als Grundlage des Aufenthalts mit Schwerpunkt Guinea“ Ulrike Schwarz, BumF e.V. Arne Bardelle / Christian Zimmer, RA Die sogenannte Identitätsabklärung steht seit einigen Jahren im Mittelpunkt aller rechtlichen und auch politischen Bestrebungen im asyl- und aufenthaltsrechtlichen Bereich. Ohne nachgewiesene Identität soll es faktisch keine Möglichkeit des Aufenthalts in Deutschland mehr geben. Zweifel an der Identität werden inzwischen dem*der jeweils Betroffenen zur Last gelegt Es wird dabei ignoriert, dass der Zugang zu den entsprechenden Identitätsnachweisen für viele Herkunftsländer nicht möglich ist. Im ersten Teil der Veranstaltung werden rechtliche Grundlagen zum Thema Identitätsabklärung geklärt. Im zweiten Teil wird ein kurzer Überblick zur aktuellen politischen Situation in Guinea gegeben. Das Verfahren zur Beschaffung von Identitätsdokumenten sowie die Bedeutung von Botschaftsvorführungen und dem damit zusammenhängendem Rechtsschutz erläutert. 30.04.2021; 12.30 bis 16.30 Uhr 3. Themenveranstaltung – „Das Recht zu bleiben außerhalb des Asylverfahren – Bleiberechtsregelungen und Aufenthaltsverfestigung“ Dr. Stephan Hocks, RA Alternative Aufenthaltssicherung - Welche Möglichkeiten bestehen für unbegleitete minderjährige Geflüchtete und für junge Erwachsene Geflüchtete neben, vor oder nach einem Asylverfahren?   Technische Voraussetzungen: Die Veranstaltung findet ausschließlich online statt. Details finden Sie in unseren Teilnahmebedingungen.   Tagungsdokumentation: Vortrag von RA Stephan Hocks ” Das Recht zu bleiben ist in Gefahr – Was tun bei drohender Abschiebung von minderjährigen und heranwachsenden Geflüchteten” Vortrag von Ulrike Schwarz“Identität und Aufenthalt – rechtlicher Rundumschlag” Vortrag von RA Stephan Hocks “Das Recht zu bleiben außerhalb des Asylverfahrens – Bleiberechtsregelungen und Aufenthaltsverfestigung”     Förderung:  Eine Veranstaltung der Projekte Fokus – Perspektiven junger Geflüchteter im Kontext neuer gesellschaftlicher und rechtlicher Diskurse, finanziert durch die Aktion Mensch, die Freudenbergstiftung und die UNO-Flüchtlingshilfe und Vom Willkommen zum Ankommen, finanziert aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds.   Buchungsoptionen: Option 1: Gesamte Veranstaltungsreihe – alle drei Themenveranstaltungen incl. Auftaktveranstaltung Option 2: eine Themenveranstaltung incl. Auftaktveranstaltung; Sie können auch mehrere Einzelveranstaltungen buchen. Die Auftaktveranstaltung soll ein gemeinsamer Einstieg sein und Denkimpulse geben. Sie ist ein Angebot an alle Teilnehmenden und im Preis inkludiert. Die Veranstaltungen bauen thematisch nicht aufeinander auf.

Online-Veranstaltung: Identitätsklärung – Afghanistan, Iran, Pakistan
25.03.2021, 16:00-19:00
Online Seminar

Der Druck auf Asylsuchende, Geduldete und Schutzberechtigteeinen (Reise-)Pass oder sonstige Identitätsnachweise zu beschaffen,nimmt stetig zu. Ob Beschäftigungserlaubnis, Ausstellung einer Ausbildungsduldung oder Beantragung einer Aufenthaltserlaubnis, die Mitwirkung bei der Passbeschaffung ist i.d.R. ausschlaggebend. Aufenthalt und Teilhabe werden somit zunehmend von derIdentitätsklärung bestimmt. Doch die Hürden sind extrem hoch. Je nach Herkunftsland bestehen unterschiedliche Verfahren und Praxen und es ist schwierig bis unmöglich, einen Pass oder vergleichbare Dokumente zu beschaffen. Die Veranstaltung wirft daher einen spezifischen Fokus auf die Länder Afghanistan, Iran und Pakistan. Neben drei kurzen praxisnahen Inputs zu den jeweiligen Ländern, freuen wir uns besondersauf den Erfahrungsaustausch mit Ihnen! Gemeinsam wollen wir erörtern, wie die Identitätsklärung und Passbeschaffung für Personen aus Afghanistan, Iran oder Pakistan abläuft. Dabei thematisieren wir sowohl (un-)mögliche Mitwirkungshandlungen in den Behörden der Herkunftsländer (z.B. den Botschaften), als auch deren Glaubhaftmachung in den zuständigen Ausländerbehörden. Diese Veranstaltung ist Teil der Reihe Passbeschaffung und Mitwirkungspflichten im Rahmen der Identitätsklärung der AGBeschäftigungsverbote in Berlin. Die Reihe besteht aus mehrerenVeranstaltungen im Jahr 2021 mit verschiedenen themen- und vorallem länderspezifischen Schwerpunkten. Programm   Referenten: Kava Spartak -  Yaar e.V.│Hamid Nowzari - Verein Iranischer Flüchtlinge in Berlin e.V.│Waheed Mukhtar   Anmeldung: Bei Interesse schreiben Sie bitte eine E-Mail an brezger@fluechtlingsrat-berlin.de. Die Teilnahme ist kostenfrei.   Technische Voraussetzungen: Die Veranstaltung findet ausschließlich online satt. Dafür ist eine stabile Internetverbindung nötig. Für unsere Online-Veranstaltungen nutzen wir den Anbieter Zoom. Den Zugangslink erhalten Sie spätestens einen Tag vor der Veranstaltung.  

Dokumentation: Identitätsnachweis als Grundlage des Aufenthalts mit Schwerpunkt Afghanistan
19.02.2021, 10:00-15:00
Online Seminar

Veranstaltungsdokumentation als PDF-Datei: Identitätsnachweis als Grundlage des Aufenthalts mit Schwerpunkt Afghanistan   Die sogenannte Identitätsabklärung steht seit einigen Jahren im Mittelpunkt aller rechtlichen und auch politischen Bestrebungen im asyl –und aufenthaltsrechtlichen Bereich. Ohne nachgewiesene Identität soll es faktisch keine Möglichkeit des Aufenthalts in Deutschland mehr geben. Zweifel an der Identität werden inzwischen dem*der jeweils Betroffenen zur Last gelegt. Es wird dabei ignoriert, dass der Zugang zu den entsprechenden Identitätsnachweisen für viele Herkunftsländer nicht möglich ist. So betrifft dies insbesondere junge Menschen aus Afghanistan, wo aufgrund der seit Jahrzehnten herrschenden Konflikte ein Identitätsnachweis kaum zu erbringen ist. Im Rahmen der Veranstaltung werden rechtliche Grundlagen geklärt und praktische Tipps zur Identitätsklärung Afghanistan gegeben. Anhand von Fallbeispielen werden mögliche Lösungswege diskutiert.   Freitag, 19. Februar 2021 09:30  Ankommen und Technikcheck 10:00  Begrüßung und Einführung 10:45 Identität und Aufenthalt – rechtlicher Rundumschlag Ulrike Schwarz – Bundesfachverband umF e.V. 12.00  Mittagspause 12:30 Identitätsklärung in Bezug auf Afghanistan - Input und Diskussion Kava Spartak -  Yaar e.V. 13:30  Pause 13:45 Praktische Probleme bei der Identitätsklärung - Diskussion und Austausch 14:45  Abschluss und Feedback 15:00  Ende der Veranstaltung   Auf Grund der hohen Nachfrage haben wir uns entschieden diese Veranstaltung im März zu wiederholen. Weitere Informationen werden voraussichtlich Mitte Februar über einen Newsletter angekündigt.   Förderung: Eine Veranstaltung der Projekte Fokus – Perspektiven junger Geflüchteter im Kontext neuer gesellschaftlicher und rechtlicher Diskurse finanziert durch die Aktion Mensch, die Freudenbergstiftung und die UNO-Flüchtlingshilfe und „Vom Willkommen zum Ankommen“ finanziert aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds.    

Dokumentation: Passbeschaffung und Mitwirkungspflichten im Rahmen der Identitätsklärung
27.01.2021, 17:00-19:30
Online Seminar

Veranstaltungsdokumentation als PDF-Datei: Passbeschaffung und Mitwirkungspflichten im Rahmen der Identitätsklärung Inhalt: Der Druck auf Asylsuchende, Geduldete und Schutzberechtigte einen (Reise-)Pass oder sonstige Identitätsnachweise zu beschaffen,nimmt stetig zu. Viele Ausländerbehörden machen die Erlaubnis einer Erwerbstätigkeit, die Ausstellung einer Ausbildungsduldung oder Aufenthaltserlaubnis sowie deren Verlängerung von der Mitwirkung bei der Passbeschaffung abhängig. Aufenthalt und Teilhabe werden somit zunehmend von der Identitätsklärung bestimmt. Gleichzeitig ist es jenach Herkunftsland schwierig bis unmöglich, einen Pass oder vergleichbare Dokumente zu beschaffen. Zudem bedeutet die Vorlage eines Passes für viele eben auch, die Voraussetzung für die eigene Abschiebung zu schaffen! Die Veranstaltung bietet einen rechtlichen Überblick über die Mitwirkungspflichten im Rahmen der Identitätsklärung und ihren Folgen. Im Anschluss wird es Raum für Fragen und Austausch geben. Sie ist Teil einer Veranstaltungsreihe zum Thema Passbeschaffung und Mitwirkungspflichten im Rahmen der Identitätsklärung organisiert. Die AG Beschäftigungsverbote Berlin - von welcher der BumF teil ist - organisiert über das gesamte Jahr Veranstaltungen zu verschiedenen themen-und vor allem länderspezifischen Schwerpunkten. Neben kleinen Inputs von Fachexpert*innen bietet die Veranstaltungsreihe vor allem einen Raum für Erfahrungsaustausch. Programm   Referentin: Jenny Fleischer (Rechtsanwältin)   Anmeldung: Bei Interesse schreiben Sie bitte eine E-Mail an brezger@fluechtlingsrat-berlin.de. Die Teilnahme ist kostenfrei.   Technische Voraussetzungen: Die Veranstaltung findet ausschließlich online satt. Dafür ist eine stabile Internetverbindung nötig. Für die Online-Veranstaltungen nutzen wir den Anbieter Zoom. Den Zugangslink erhalten Sie spätestens einen Tag vor der Veranstaltung.   Förderung: Ein Veranstaltung im Rahmen des Projektes “Fokus –Perspektiven junger Geflüchteter im Kontext neuer gesellschaftlicher und rechtlicher Diskurse“. Dieses Projekt wird durch die Aktion Mensch, die Freudenbergstiftung und die UNO-Flüchtlingshilfe gefördert.