Die Tagungen des Bundesfachverband Minderjährigkeit und Flucht sind zentrale Orte der Debatte über die Arbeit mit jungen geflüchteten Menschen. Jährlich finden neben unseren Frühjahrs- und Herbsttagungen, Grundlagenschulungen sowie Vertiefungsseminare statt. Organisationsmitglieder erhalten für alle Mitarbeitenden exklusive Angebote und Vergünstigungen – gleiches gilt für Einzelmitglieder des BuMF. Die Anmeldung für sämtliche Veranstaltungen ist nicht über die Geschäftststelle möglich, sondern ausschließlich online über dieses Anmeldeportal.

Die Kosten für die Veranstaltung variieren. Die abweichenden Kosten sind darauf zurückzuführen, dass manche Veranstaltungen im Rahmen geförderter Projekte stattfinden und andere durch den Verein finanziert werden. Im Rahmen unserer Möglichkeiten bieten wir Solitickets für Ehrenamtliche an. Kontaktieren Sie uns, wenn Sie dazu fragen haben unter info@b-umf.de.

Jugendhilfe exklusiv – Jugendhilfe inklusiv: Flucht/Migration trifft Behinderung
17.02.2027, 9:00-13:00
Online Seminar

Viel diskutiert und immer noch in der Schwebe: Menschen mit Behinderung und die Aufgaben der Jugendhilfe. In der langen Diskussion darüber, wer wann für wen zuständig ist, wird die "Gruppe" der Menschen mit Behinderung und Flucht- oder Migrationserfahrung sowie ihre Angehörigen meist vergessen. Dabei handelt es sich keineswegs um ein Nischenthema: Weltweit steigt die Zahl der Menschen, die zur Flucht gezwungen sind, seit Jahren kontinuierlich an. Welche Rechte, Möglichkeiten und Bedarfe bestehen an der Schnittstelle von Flucht, Migration und Behinderung? Was ist notwendig, um eine bedarfs- und bedürfnisorientierte Unterstützung für junge Menschen mit Behinderung oder einer drohenden Behinderung, die Flucht- oder Migrationserfahrung haben, sowie für ihre Familien zu gewährleisten? Die Veranstaltung gibt anhand praktischer Beispiele einen ersten Überblick und „lotst“ durch das oftmals unübersichtliche Verfahren. Referentin: Ulrike Schwarz (Juristische Referentin für Flucht, Migration und Schutzbedürftigkeit) Technische Voraussetzungen: Die Veranstaltung findet ausschließlich online statt. Dafür ist eine stabile Internetverbindung nötig. Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist zudem ein Computer mit (integrierter) Kamera und Mikrophon sowie Internetanschluss notwendig. Nahezu jeder Laptop ist dafür geeignet. Für unsere Online-Veranstaltungen nutzen wir den Anbieter Zoom. Den Zugangslink erhalten Sie spätestens einen Tag vor der Veranstaltung. Bei technischen Problemen können wir nur im Vorfeld des Webinars unterstützen. Bitte führen Sie vorab einen Techniktest durch, indem Sie hier klicken und den Anweisungen folgen. Details finden Sie in unseren Teilnahmebedingungen. Buchungshinweis Wir haben ab und zu Probleme mit dem Buchungstool, es werden in seltenen Fällen keine Bestätigungsmails versendet. Ihre Buchung war i.d.R. trotzdem erfolgreich. Bitte melden Sie sich nicht mehrfach für die Tagung an, wenn Sie zeitnah keine Bestätigungsmail erhalten, sondern wenden sich an info@b-umf.de. Wenn Sie mehrere Personen bei einer Buchung anmelden, erhält nur die anmeldende Person eine Bestätigungsmail, die anderen Personen sind trotzdem verbindlich angemeldet. Hinweis: Es gibt ein begrenztes Kontingent an Soli-Ticktes vor allem für Aktivist*innen aus selbstorganisierten Strukturen und für Ehrenamtliche, u.a. bei Bedarf, schreiben Sie gerne an die Emailadresse veranstaltung@b-umf.de (bitte mit Angabe von Veranstaltungstitel und Datum). Bitte haben Sie Verständnis, dass wir erst später, im fortgeschrittenen Anmeldeprozess, die Bestätigung für Vergabe der Soli-Tickets geben können.

Wintertagung 2026
09.12.2026-11.12.2026
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar

+++Die Veranstaltung ist ausgebucht. Falls Sie ohne Übernachtung an der Tagung teilnehmen möchten, wenden Sie sich bitte an die veranstaltung@bumf.de+++ Für eine selbstbestimmte Zukunft: Handlungsspielräume Sozialer Arbeit mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen nach der GEAS-Reform Die BuMF-Jahrestagung widmet sich der Frage, wie Fachkräfte junge Geflüchtete auf ihrem Weg in ein selbstbestimmtes Leben unterstützen können, auch unter zunehmend schwierigen rechtlichen und gesellschaftlichen Bedingungen. Im Mittelpunkt stehen die Auswirkungen aktueller asyl- und migrationspolitischer Entwicklungen auf die Lebensrealitäten geflüchteter Kinder und Jugendlicher sowie die Handlungsspielräume, die Fachkräfte in Jugendhilfe, Beratung und Bildung haben, um Teilhabe, Rechte und Zukunftsperspektiven zu stärken. Fachvorträge und Workshops greifen Themen wie rassismuskritische Soziale Arbeit, Empowerment, Inklusion, den Übergang von Schule in Ausbildung, die Begleitung im Asylverfahren sowie die Folgen des GEAS für die Praxis auf. Darüber hinaus bietet die Tagung vielfältige Möglichkeiten zum Austausch, zur Vernetzung und zur gemeinsamen Reflexion darüber, wie junge Geflüchtete trotz wachsender Hürden auf ihrem Weg in eine selbstbestimmte Zukunft begleitet werden können. TAGUNGSBEITRAG Der Tagungsbeitrag beträgt für Mitglieder 200,- und für Nicht-Mitglieder 300,-€. (Eine Einzelmitgliedschaft beim BuMF gibt es beispielsweise schon ab 6 Euro im Monat oder 72 Euro im Jahr). Es gibt ein begrenztes Kontingent an Teil-Soliticktes für junge Menschen und Ehrenamtliche bzw. kleine Initiativen. Bei Bedarf wenden Sie sich bitte an die info@b-umf.de. Die Plätze können erst kurzfristig vergeben werden. Falls in Ihrer gewünschten Kategorie, kein Ticket verfügbar sein sollte, schreiben Sie bitte eine E-Mail an info@b-umf.de mit ihrem Ticketwunsch. Bei Fragen zu Übernachtungen, Programm oder Tagungshaus können Sie ebenfalls an die info@b-umf.de schreiben. ÜBERNACHTUNGEN Übernachtungen sind im Veranstaltungspreis inbegriffen. PROGRAMM Das Programm kann hier als PDF heruntergeladen werden. Mittwoch, 09.12.2026 12.30 Anreise und Anmeldung mit Stehkaffee 14.00-14.30 Begrüßung und Eröffnung der Tagung, Grußwort des Vorstands 14.30-16.00 Vortrag: Wie kann Soziale Arbeit strukturelle Handlungsspielräume für Fachkräfte in der Arbeit mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen erweitern?.(Prof. Dr. Nivedita Prasad) 16.00-16.30 Kaffeepause 16.30-17.15 Vortrag: Aktuelle Entwicklungen rund um junge Geflüchtete (BuMF) 17.15-18.30 Speed-Dating 18.30 Abendessen 19.30 Offener Austausch im Weinkeller   Donnerstag, 10.12.2026 9.00-12.30 Workshop-Phase 1 Rassismuskritischer Umgang mit Straffälligkeit (Armin Djamali, Copwatch Frankfurt am Main & Lennart Scholz, BuMF) Inklusive Jugendhilfe: Geflüchtete Kinder mit Behinderung in der Kinder- und Jugendhilfe (Ulrike Schwarz) Übergang von Schule zur Ausbildung gestalten (Miriam Dörr & Morris Weißelberg, ASA e.V.) Asylverfahren nach GEAS: Von Antragsstellung bis zur Klage Klagebegründung vorbereiten und begleiten (Jonathan Leuschner) 12.30- 14.00 Pause 14.00-17.30 Workshop-Phase 2 Inklusive Jugendhilfe: Geflüchtete Kinder mit Behinderung in der Kinder- und Jugendhilfe (Ulrike Schwarz) Übergang von Schule zur Ausbildung gestalten (Miriam Dörr & Morris Weißelberg, ASA e.V.) Empowerment fördern - Fachlichkeit rassismuskritisch reflektieren (Mohammed Jouni) Asylverfahren nach GEAS: Von Antragsstellung bis zur Klage Klagebegründung vorbereiten und begleiten (Jonathan Leuschner) 18.00 Abendessen  19.30 Filmvorführung mit kurzem Gespräch, danach Ausklang im Weinkeller   Freitag, 11.12.2026 9.00-10.30 Vortrag: GEAS und Jugendhilfe - Auswirkungen auf die Praxis 10.30-11.00 Pause 11.00-12.00 Bundeslandspezifischer Austausch zur GEAS-Umsetzung 12.00-12.30 Abschluss 12.30 Lunchpakete & Abreise     Die Tagung wird im Rahmen des von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, der Beauftragten für Antirassismus geförderten Projektes „Handlungssicher - Vernetzung und Qualifizierung für die Arbeit mit jungen geflüchteten Menschen“ durchgeführt.

Moderiertes Austauschforum zur Alterseinschätzung per qualifizierter Inaugenscheinnahme
26.10.2026, 10:00-12:00
Online Seminar

Alterseinschätzungen junger Geflüchteter und die qualifizierte Inaugenscheinnahme haben sich in den vergangenen Jahren zu einer sozialpädagogischen Regelaufgabe der Jugendhilfe entwickelt, die Fachkräfte vielerorts vor Herausforderungen stellen. Die Alterseinschätzung entscheidet über den Zugang zur Kinder- und Jugendhilfe und bildet damit das Tor zu besonderen Schutzgarantien. Zugleich fehlt es für die qualifizierte Inaugenscheinnahme an verbindlichen fachlichen Standards. Fachkräfte müssen damit unter Bedingungen erheblicher Unsicherheit entscheiden, während diese Entscheidungen weitreichende Konsequenzen für die betroffenen jungen Menschen haben. Eine fachgerechte Durchführung des Verfahrens braucht einen verbindlichen Rahmen, Austausch und Qualifizierung, was insbesondere aufgrund der hohen Arbeitsbelastung und der geringen Personalkapazitäten der Jugendämter eine große Herausforderung ist. In kleiner, vertraulicher Runde möchte der BuMF Raum für einen Austausch zu der herausfordernden sozialpädagogischen Aufgabe und ihrer Praxis der qualifizierten Inaugenscheinnahme öffnen. Wir möchten über diese Herausforderungen, über Rollenkonflikte, widersprüchliche Aufträge und Unsicherheiten ins Gespräch kommen. Mögliche weitere Inhalte des Austausches können sein  Wie gelingt gute Dokumentation? Was ist in Bezug auf den Datenschutz zu berücksichtigen? Wie kann eine unabhängige Interessensvertretung und effektiver Rechtsschutz gewährleistet werden? Was sind „Zweifelfälle“ und wie ist mit ihnen umzugehen? Wichtiger Hinweis: Aufgrund des vertraulichen Rahmens sind die Plätze begrenzt. Das Austauschforum richtet sich ausschließlich an Mitarbeitende der Jugendämter, die das Verfahren zur Alterseinschätzung gem. § 42 f SGB VIII durchführen. Seitens des BuMF wird das Gespräch von Irmela Wiesinger und Lennart Scholz begleitet. Irmela Wiesinger ist Diplom-Pädagogin und Mediatorin. Sie war 25 Jahre in einem Jugendamt in Hessen, zuletzt seit vielen Jahren als Leiterin des uM-Fachdiensts tätig. Seit vielen Jahren engagiert sie sich für den BuMF, u. a. als Landeskoordinatorin für das Bundesland Hessen. Lennart Scholz ist Sozialarbeiter und seit 2022 hauptamtlich für den BuMF tätig. Zuvor hat er für eine Beratungsstelle für junge Geflüchtete in Berlin gearbeitet.

GEAS und unbegleitete minderjährige Geflüchtete
19.10.2026, 9:30-13:00
Online Seminar

Die GEAS-Anpassungsgesetze sind zum 12.6.2026 in Kraft getreten und passen die deutsche Rechtslage an die Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems an. Was ändert sich damit für unbegleitete minderjährig Geflüchtete? Einführung und grundsätzliche Einordnung der GEAS-Gesetzgebung Primat der Kinder- und Jugendhilfe im Screeningverfahren Alterseinschätzung Rechtliche Vertretung Veränderungen Asylantragsstellung und -verfahren Referent*innen: Irmela Wiesinger (Landeskoordination Hessen), Helen Sundermeyer und Lennart Scholz (BuMF)   Buchungshinweis Wir haben ab und zu Probleme mit dem Buchungstool, es werden in seltenen Fällen keine Bestätigungsmail versendet. Ihre Buchung war i.d.R. trotzdem erfolgreich. Bitte melden Sie sich nicht mehrfach für die Veranstaltung an, wenn Sie zeitnah keine Bestätigungsmail erhalten, sondern wenden Sie sich an info@b-umf.de . Wenn Sie mehrere Personen bei einer Buchung anmelden, erhält nur die anmeldende Person eine Bestätigungsmail, die anderen Personen sind trotzdem verbindlich angemeldet. Hinweis: Es gibt ein begrenztes Kontingent an Soli-Ticktes vor allem für Aktivist*innen aus selbstorganisierten Strukturen und für Ehrenamtliche, u.a. bei Bedarf, schreiben Sie gerne an die Emailadresse veranstaltung@b-umf.de (bitte mit Angabe von Veranstaltungstitel und Datum).

Online-Seminar: Traumasensibilität in der Begegnung mit jungen Menschen mit Fluchterfahrung im Oktober
12.10.2026, 9:00-13:00
Online Seminar

Junge Menschen mit Fluchterfahrung haben belastende oder traumatische Erfahrungen gemacht – auf der Flucht, im Herkunftsland und auch nach der Ankunft. Fachkräfte, die mit diesen jungen Menschen arbeiten, begegnen ihren Geschichten tagtäglich – in Gesprächen, im Verhalten oder manchmal im Schweigen. Doch wie kann man in solchen Situationen sensibel, unterstützend und zugleich professionell handeln? Das Online-Seminar vermittelt die Grundlagen einer traumasensiblen Haltung und bietet Orientierung für den Alltag in Schule, Jugendhilfe, Sozialarbeit oder Ehrenamt. Gemeinsam gehen wir folgenden Fragen nach: Was ist ein Trauma? Wir beleuchten, was genau ein Trauma bedeutet, wie es entsteht und warum belastende Erfahrungen unterschiedlich wirken können – je nach Alter, Lebensumständen und Unterstützungssystemen. Was sind Traumafolgestörungen – und wie zeigen sie sich? Teilnehmende lernen, welche psychischen und körperlichen Reaktionen auf Traumata hinweisen können, etwa Rückzug, Übererregung, Misstrauen oder starke Stimmungsschwankungen. Ziel ist, Verhaltensweisen besser zu verstehen, anstatt sie vorschnell zu bewerten. Woran erkenne ich, dass mein Gegenüber unter Traumafolgen leidet? Wir besprechen typische Signale und Reaktionsmuster – ohne Diagnosen stellen zu müssen. Dabei geht es darum, achtsam wahrzunehmen und angemessen zu reagieren, ohne zu überfordern. Empfehlungen für traumasensibles und machtkritisches Handeln Das Seminar zeigt, wie Erfahrungen von Rassismus, Ausschluss oder struktureller Ungleichheit traumatische Belastungen verstärken können – und wie eine machtkritische Haltung dazu beiträgt, junge Menschen wirklich zu stärken. Anhand konkreter Beispiele lernen die Teilnehmenden, wie sie Sicherheit, Vertrauen und Verlässlichkeit im Kontakt schaffen können – auch in herausfordernden Situationen. Selbstfürsorge für Fachkräfte Wer mit belasteten Menschen arbeitet, braucht auch einen achtsamen Umgang mit den eigenen Grenzen. Zugleich bedeutet die Arbeit im Kontext von Flucht und Migration oft, mit einem nicht funktionierenden oder widersprüchlichen System konfrontiert zu sein – und mit politischen Rahmenbedingungen, die von Rassismus und Ausgrenzung geprägt sind. Das Seminar lädt dazu ein, auch diese strukturellen Belastungen zu reflektieren und Wege zu finden, wie Fachkräfte sich selbst schützen, solidarisch handeln und Kraftquellen im Berufsalltag bewahren können. Referent*: Leo Teigler, M.Sc. Psychologie, M.A. Migrationswissenschaften, Systemischer Therapeut*, Psychotherapeut* in Ausbildung (Systemische Therapie). Leo Teigler war 10 Jahre im Dachverband der psychosozialen Zentren für Geflüchtete und Folterüberlebende (BAfF) tätig, seit 2023 in der Fachstelle für queer refugees der Schwulenberatung Berlin. Technische Voraussetzungen: Für unsere Online-Veranstaltungen nutzen wir den Anbieter Zoom. Den Zugangslink erhalten Sie spätestens einen Tag vor der Veranstaltung. Bei technischen Problemen können wir nur im Vorfeld der Veranstaltung unterstützen. Bitte führen Sie vorab einen Techniktest durch, indem Sie hier klicken und den Anweisungen folgen. Details finden Sie in unseren Teilnahmebedingungen. Buchungshinweis Wir haben ab und zu Probleme mit dem Buchungstool, es werden in seltenen Fällen keine Bestätigungsmails versendet. Ihre Buchung war i.d.R. trotzdem erfolgreich. Bitte melden Sie sich nicht mehrfach für die Veranstaltung an, wenn Sie zeitnah keine Bestätigungsmail erhalten, wenden sich an info@b-umf.de. Wenn Sie mehrere Personen bei einer Buchung anmelden, erhält nur die anmeldende Person eine Bestätigungsmail, die anderen Personen sind trotzdem verbindlich angemeldet.

Empowerment-Workshop für junge Geflüchtete in Gadebusch
01.09.2026, 14:00-18:00
KuT e.V.

Im Rahmen der CARAVAN THROUGH MV – einer Solidaritätstour von Pro Bleiberecht vom 26.08. bis 03.09.2026 durch Mecklenburg-Vorpommern für Bewegungsfreiheit und Solidarität mit Geflüchteten – findet in Kooperation mit Jugend Spricht e.V. ein Empowerment-Workshop für junge Geflüchtete statt, geleitet von Mohammed Jouni (BuMF-Vorstand / Mitbegründer von Jugendliche ohne Grenzen). Außerdem erwartet euch an diesem Tag: Kostenlose Beratung für Menschen im Asylverfahren von Pro Bleiberecht Musikalische Begleitung Afghanische KüFa (Küche für alle) von Palwasha Kreativer Input von Jugend Spricht Zuckerwatte für die Kids Kommt vorbei, bringt Freund*innen mit! Zeit: 01.09.2026, ab 14 Uhr Ort: KuT e.V., Amtsbauhof 1, 19205 Gadebusch Eine gemeinsame Veranstaltung von Jugendliche ohne Grenzen, dem Bundesfachverband Minderjährigkeit und Flucht e.V. und Jugend Spricht e.V. Mehr über die Arbeit von Jugendliche ohne Grenzen erfahrt ihr in diesem Video. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts "Stimme erheben, Teilhabe gestalten – Selbstorganisationen junger Geflüchteter als Bestandteil eines gelingenden Ankommens stärken" statt. Das Projekt wird gefördert von der Aktion Mensch.

Kennenlernen in Erfurt
20.08.2026, 17:00-20:00
filler. Offenes Jugendbro der Gewerkschaftsjugend

Kennenlernen & Essen in Erfurt Du lebst in Erfurt und hast Fluchterfahrung? Du hast Lust, andere junge Menschen kennenzulernen, die Ähnliches erlebt haben wie du – euch auszutauschen, gemeinsam Zeit zu verbringen und euch gegenseitig zu unterstützen? Dann komm zu unserem Treffen! Jugendliche ohne Grenzen ist eine Selbstorganisation von jungen geflüchteten Menschen in Deutschland. Seit 2005 setzen wir uns gemeinsam für unsere Rechte ein, treffen uns regelmäßig, tauschen Erfahrungen aus und sind füreinander da. Am Donnerstag, den 20.08. wollen wir uns kennenlernen, gemeinsam grillen und hören, welche Wünsche und Bedürfnisse es für ein regelmäßiges Treffen in Erfurt gibt. Wann: 20.8., 17 Uhr Wo: filler. Offenes Jugendbro der Gewerkschaftsjugend, Schillerstraße 44, 99096 Erfurt Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht nötig. Wir freuen uns trotzdem, wenn ihr kurz schreibt, dass ihr kommt oder wenn ihr noch Fragen habt an l.scholz@b-umf.de. Bring gerne Freund*innen mit und erzählt es weiter! Mehr ber die Arbeit von Jugendliche ohne Grenzen erfahrt ihr in diesem Video. Wir freuen uns auf euch! Eine gemeinsame Veranstaltung von Jugendliche ohne Grenzen und dem Bundesfachverband Minderjährigkeit und Flucht e.V.       Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts "Stimme erheben, Teilhabe gestalten – Selbstorganisationen junger Geflüchteter als Bestandteil eines gelingenden Ankommens stärken" statt. Das Projekt wird gefördert von der Aktion Mensch.

GEAS und unbegleitete minderjährige Geflüchtete
29.07.2026, 10:00-13:30
Online Seminar

Die GEAS-Anpassungsgesetze sind zum 12.6.2026 in Kraft getreten und passen die deutsche Rechtslage an die Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems an. Was ändert sich damit für unbegleitete minderjährig Geflüchtete? Einführung und grundsätzliche Einordnung der GEAS-Gesetzgebung Primat der Kinder- und Jugendhilfe im Screeningverfahren Alterseinschätzung Rechtliche Vertretung Veränderungen Asylantragsstellung und -verfahren Referent*innen: Irmela Wiesinger (Landeskoordination Hessen), Helen Sundermeyer und Lennart Scholz (BuMF)   Buchungshinweis Wir haben ab und zu Probleme mit dem Buchungstool, es werden in seltenen Fällen keine Bestätigungsmail versendet. Ihre Buchung war i.d.R. trotzdem erfolgreich. Bitte melden Sie sich nicht mehrfach für die Veranstaltung an, wenn Sie zeitnah keine Bestätigungsmail erhalten, sondern wenden Sie sich an info@b-umf.de . Wenn Sie mehrere Personen bei einer Buchung anmelden, erhält nur die anmeldende Person eine Bestätigungsmail, die anderen Personen sind trotzdem verbindlich angemeldet. Hinweis: Es gibt ein begrenztes Kontingent an Soli-Ticktes vor allem für Aktivist*innen aus selbstorganisierten Strukturen und für Ehrenamtliche, u.a. bei Bedarf, schreiben Sie gerne an die Emailadresse veranstaltung@b-umf.de (bitte mit Angabe von Veranstaltungstitel und Datum).

Online-Seminar: Traumasensibilität in der Begegnung mit jungen Menschen mit Fluchterfahrung
06.07.2026, 9:00-13:00
Online Seminar

+++Ersatztermin für die Veranstaltung am 08.06.2026+++ Junge Menschen mit Fluchterfahrung haben belastende oder traumatische Erfahrungen gemacht – auf der Flucht, im Herkunftsland und auch nach der Ankunft. Fachkräfte, die mit diesen jungen Menschen arbeiten, begegnen ihren Geschichten tagtäglich – in Gesprächen, im Verhalten oder manchmal im Schweigen. Doch wie kann man in solchen Situationen sensibel, unterstützend und zugleich professionell handeln? Das Online-Seminar vermittelt die Grundlagen einer traumasensiblen Haltung und bietet Orientierung für den Alltag in Schule, Jugendhilfe, Sozialarbeit oder Ehrenamt. Gemeinsam gehen wir folgenden Fragen nach: Was ist ein Trauma? Wir beleuchten, was genau ein Trauma bedeutet, wie es entsteht und warum belastende Erfahrungen unterschiedlich wirken können – je nach Alter, Lebensumständen und Unterstützungssystemen. Was sind Traumafolgestörungen – und wie zeigen sie sich? Teilnehmende lernen, welche psychischen und körperlichen Reaktionen auf Traumata hinweisen können, etwa Rückzug, Übererregung, Misstrauen oder starke Stimmungsschwankungen. Ziel ist, Verhaltensweisen besser zu verstehen, anstatt sie vorschnell zu bewerten. Woran erkenne ich, dass mein Gegenüber unter Traumafolgen leidet? Wir besprechen typische Signale und Reaktionsmuster – ohne Diagnosen stellen zu müssen. Dabei geht es darum, achtsam wahrzunehmen und angemessen zu reagieren, ohne zu überfordern. Empfehlungen für traumasensibles und machtkritisches Handeln Das Seminar zeigt, wie Erfahrungen von Rassismus, Ausschluss oder struktureller Ungleichheit traumatische Belastungen verstärken können – und wie eine machtkritische Haltung dazu beiträgt, junge Menschen wirklich zu stärken. Anhand konkreter Beispiele lernen die Teilnehmenden, wie sie Sicherheit, Vertrauen und Verlässlichkeit im Kontakt schaffen können – auch in herausfordernden Situationen. Selbstfürsorge für Fachkräfte Wer mit belasteten Menschen arbeitet, braucht auch einen achtsamen Umgang mit den eigenen Grenzen. Zugleich bedeutet die Arbeit im Kontext von Flucht und Migration oft, mit einem nicht funktionierenden oder widersprüchlichen System konfrontiert zu sein – und mit politischen Rahmenbedingungen, die von Rassismus und Ausgrenzung geprägt sind. Das Seminar lädt dazu ein, auch diese strukturellen Belastungen zu reflektieren und Wege zu finden, wie Fachkräfte sich selbst schützen, solidarisch handeln und Kraftquellen im Berufsalltag bewahren können. Referent*: Leo Teigler, M.Sc. Psychologie, M.A. Migrationswissenschaften, Systemischer Therapeut*, Psychotherapeut* in Ausbildung (Systemische Therapie). Leo Teigler war 10 Jahre im Dachverband der psychosozialen Zentren für Geflüchtete und Folterüberlebende (BAfF) tätig, seit 2023 in der Fachstelle für queer refugees der Schwulenberatung Berlin. Technische Voraussetzungen: Für unsere Online-Veranstaltungen nutzen wir den Anbieter Zoom. Den Zugangslink erhalten Sie spätestens einen Tag vor der Veranstaltung. Bei technischen Problemen können wir nur im Vorfeld der Veranstaltung unterstützen. Bitte führen Sie vorab einen Techniktest durch, indem Sie hier klicken und den Anweisungen folgen. Details finden Sie in unseren Teilnahmebedingungen. Buchungshinweis Wir haben ab und zu Probleme mit dem Buchungstool, es werden in seltenen Fällen keine Bestätigungsmails versendet. Ihre Buchung war i.d.R. trotzdem erfolgreich. Bitte melden Sie sich nicht mehrfach für die Veranstaltung an, wenn Sie zeitnah keine Bestätigungsmail erhalten, wenden sich an info@b-umf.de. Wenn Sie mehrere Personen bei einer Buchung anmelden, erhält nur die anmeldende Person eine Bestätigungsmail, die anderen Personen sind trotzdem verbindlich angemeldet.

Passbeschaffung und Identitätsklärung (Wiederholung)
03.07.2026, 10:00-12:00
Online Seminar

Die Grundlagenschulung für Fachkräfte und Ehrenamtliche, die mit jungen Geflüchteten arbeiten, vermittelt praxisnah jugendhilferechtliche und asyl- und aufenthaltsrechtliche Grundlagen, Informationen zu Vormundschaft und ihrer Rolle im Asylsystem sowie zur Begleitung und Übergangsgestaltung von und mit jungen volljährigen Geflüchteten.