19.05.2023
Neues Beratungsangebot zu den Belangen von geflüchteten Mädchen und jungen Frauen

Wir weiten unser Beratungsangebot aus: Ab sofort bieten wir neben der weiterhin fortbestehenden, allgemeinen Einzelfallberatung eine Beratung an, die sich spezifisch Anfragen zu Belangen von geflüchteten Mädchen und jungen Frauen widmet. Das Beratungsangebot startet im Rahmen des Projekts „Netzwerk geflüchtete Mädchen und junge Frauen“.

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17.05.2023
Gemeinsames Statement: Keine Kompromisse auf Kosten des Flüchtlingsschutzes!

Als Teil eines Bündnisses von mehr als 50 Organisationen fordert der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge e.V. die Bundesregierung zur Abkehr von ihren Plänen zur Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems auf. Mit Blick auf das Treffen der EU-Innenminister*innen am 8. Juni 2023 appelliert das Bündnis an Innenministerin Nancy Faeser (SPD), ihrer humanitären Verantwortung gerecht zu werden und ihren eigenen Koalitionsvertrag ernst zu nehmen. Es dürfe keine Kompromisse auf Kosten des Flüchtlingsschutzes geben.

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15.05.2023
Familiennachzug jetzt! #VergissMeinNicht

Zehntausende Familien sind durch Flucht und Vertreibung getrennt. Die Bundesregierung hat mit ihrem Koalitionsvertrag versprochen, den Familiennachzug zu erleichtern. Doch das Warten hat immer noch kein Ende. Ob und wann die Regierung ihr Versprechen einlöst, ist unklar. Darum wollen wir rund um den Tag der Familie am 15. Mai 2023 zusammen mit euch Druck machen.

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08.05.2023
Wenn Menschenrechte verschwinden: Wir wollen ein anderes Europa!

Der Bundesfachverband umF e.V. unterstützt die E-Mail-Aktion von ProAsyl anlässlich der geplanten Reformierung des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems. Bundesinnenministerin Nancy Faeser hat die im Koalitionsvertrag verankerte Position geändert und will nun doch Grenzverfahren an EU-Außengrenzen möglich machen. Was in der Debatte als "Asylverfahren an den Außengrenzen" bezeichnet wird, hat nichts mit einem fairen und rechtsstaatlichen Verfahren zu tun. Stattdessen erwartet die Menschen ein Schnellverfahren, an dessen Ende viele direkt in einen sogenannten "sicheren Drittstaat" abgeschoben werden, weil ihr Asylantrag als "unzulässig" abgelehnt wurde. Ohne jegliche inhaltliche Prüfung der Fluchtgründe.

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28.04.2023
GEAS-Reform: Bundesregierung einigt sich auf gemeinsame Position

Die Bundesregierung hat sich bei den noch offenen Punkten zur Reform des europäischen Asylrechts auf eine gemeinsame Position geeinigt. Ein restriktiver Kurs hat sich endgültig durchgesetzt. Die Einigung beinhaltet massive Verschlechterungen für Schutzsuchende an den europäischen Außengrenzen.

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28.04.2023
Kritik am Positionspapier des Städte- und Gemeindebundes. Kinderrechte sind nicht relativierbar!

Am 6.3.23 hat der Städte und Gemeindebund ein Positionspapier veröffentlicht mit dem Titel „Migrationspolitik neu aufstellen“. Es wird unter anderem der Ausbau der Aufnahmekapazitäten nach Beispiel von AnkER-Zentren gefordert, Standards sollen dabei abgesenkt und Rückführungen direkt von dort betrieben werden. Ausdrücklich benannt sind unter Punkt 6 die Unterbringungsstandards der „älteren unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge“. Vor dem Hintergrund, dass die Standards in der Jugendhilfe in den meisten Bundesländern bereits stark abgesenkt wurden und die Zustände für die jungen Geflüchteten teilweise katastrophal sind, wirkt dies mehr als zynisch.

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28.04.2023
Inhouse Grundlagenschulungen für die Arbeit mit unbegleiteten geflüchteten Kindern und Jugendlichen

Die Grundlagenschulung vermittelt praxisnah jugendhilferechtliche und asyl- und aufenthaltsrechtliche Grundlagen, Informationen zu Vormundschaft und ihrer Rolle im Asylsystem sowie zur Begleitung und Übergangsgestaltung von und mit jungen volljährigen Geflüchteten. Neben den Schulungsinhalten wird es Raum für interaktiven Austausch und zur Reflexion der Herausforderungen und Haltungen im Arbeitsalltag geben.

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04.04.2023
Unterzeichnet den Aufruf zur Demo anlässlich der Innenminister*innenkonferenz in Berlin!

Nach wie vor setzt die deutsche Politik gegenüber Geflüchteten vor allem auf Abschreckung. Die alltäglichen Konsequenzen für Geflüchtete sind ein Leben in Massenunterkünften, Arbeitsverbote, Abschiebungen, rassistische Polizeigewalt und gesellschaftlicher Ausschluss. Wir fordern mit dem Bündnis "Mut zu antirassistischer Migrationspolitik" einen echten Kurswechsel. Dafür brauchen wir EUCH: Kommt zur Demonstration anlässlich der Innenminister*innenkonferenz vom 14. -16. Juni 2023 in Berlin und unterzeichnet unseren Aufruf!

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03.04.2023
Wir sind jetzt auch bei Instagram!

Der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge e.V. ist seit Neustem auch bei Instagram zu finden. Wir haben unseren Kanal mit einer gemeinsamen Kampagne mit Jugendliche ohne Grenzen zur Internationalen Woche gegen Rassismus gestartet.

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16.03.2023
7 Minuten für die Unterbringungs- und Aufnahmesituation von umF…

Bundesweit wurden die Standards für die Unterbringung und Betreuung im Rahmen des SGBVIII für junge Geflüchtete abgesenkt. Der Bundesfachverband umF e.V. beobachtet mit Sorge, dass an einigen Stellen noch unterhalb der abgesenkten Standards untergebracht wird. Daher sammeln wir Infos über die Umsetzung der Unterbringung unter abgesenkten Standards und wollen diese für unsere Lobbyarbeit nutzen.

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