23.10.2023
Junge Geflüchtete verleihen Negativpreis Abschiebeminister 2023 an Brandenburgs Innenminister

Am Donnerstag, den 26.10.2023, um 14.00Uhr übergeben Vertreter*innen von Jugendliche ohne Grenzen (JoG) in Potsdam persönlich den Negativpreis für den Abschiebeminister 2023 an den Brandenburger Innenminister Michael Stübgen. Anlässlich der Innenminister*innenkonferenz (IMK) in Berlin vom 14.06. zum 16.06.2023 wählten junge Geflüchtete aus dem gesamten Bundesgebiet den Minister aus Brandenburg aufgrund seiner Abschiebepolitik zum Abschiebeminister 2023. Mit 69,1 Prozent der Stimmen setzte sich Stübgen deutlich gegen den bayerischen Innenminister Joachim Herrmann (20,2%) und den sächsischen Innenminister Armin Schuster (10,6%) durch.

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19.10.2023
Stellungnahme zum Nationalen Aktionsplan der Bundesregierung zur Bekämpfung des Menschenhandels

Der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge e.V. nimmt das aktuelle Diskussionspapier der Bundesregierung zum Nationalen Aktionsplan zur Bekämpfung von Menschenhandel zum Anlass, um auf die besondere Situation und Gefährdungsmomente von jungen (begleiteten und unbegleiteten) Geflüchteten aufmerksam zu machen.

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19.10.2023
Unsere Datenbank www.flucht-gender.de ist ab sofort in 5 verschiedenen Sprachen verfügbar!

Die Website des Projekts “Netzwerk geflüchtete Mädchen und junge Frauen”, die den Bedarfen und den Rechten von geflüchteten Mädchen und jungen Frauen gewidmet ist, ist ab sofort auf: Arabisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Ukrainisch und demnächst auch auf Dari verfügbar.

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18.10.2023
Berliner Erklärung in Verteidigung der Migrationsgesellschaft - Jetzt zeichnen und verbreiten!

Im Rahmen der Konferenz "Solidarität in der Migrationsgesellschaft" ist die "Berliner Erklärung in Verteidigung der Migrationsgesellschaft" verabschiedet worden. Die Erklärung ruft dazu auf, sich den Angriffen auf die Einwanderungsgesellschaft und dem gesellschaftlichen Ruck nach Rechts entgegenzustellen. Die Erklärung kann jetzt unterzeichnet und verbreitet werden.

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29.09.2023
Seminarreihe: Asyl und aufenthaltsrechtliche Perspektiven für junge Menschen nach der Flucht

Wir starten im Oktober eine dreiteilige Seminarreihe zu asyl- und aufenthaltsrechtlichen Themen: 1. Das Asylverfahren für unbegleitete Minderjährige nach der Flucht 2. Alternative Wege der Aufenthaltssicherung außerhalb des Asylverfahrens für junge Menschen nach der Flucht 3. Aufenthaltsverlängerung, Niederlassungserlaubnis und Einbürgerung von jungen Menschen nach der Flucht

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28.09.2023
EU-Innenminister*innen diskutieren über Krisenverordnung und GEAS

Heute ist ein entscheidender Tag für das europäische Asylrecht und schutzsuchende Menschen. Heute diskutieren die EU-Innenminister*innen über die Krisen-VO und das GEAS. Wir appellieren mit Nachdruck an die Bundesregierung, die Krisenverordnung nicht mitzutragen! Die Krisen-VO verletzt die Rechte von Geflüchteten, insbesondere von geflüchteten Kindern massiv.

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12.09.2023
Digitales Treffen “Netzwerk geflüchtete Mädchen und junge Frauen”

Im Kontext des „Netzwerk geflüchtete Mädchen und junge Frauen. Gendersensible Soziale Arbeit mit jungen Geflüchteten“ lädt der BumF e.V. herzlich ein zum digitalen Netzwerktreffen am 27. September, 10:00 Uhr bis 12.30 Uhr.

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28.08.2023
Policy Paper mit Ukraine Fokus zu den Themen Menschenhandel und Unterbringung Minderjähriger

Aus den Ergebnissen des gemeinsamen Projektes "Vorbild Ukraine? - Hilfesystem der Zukunft" sind zwei Policy Paper zu den Themen Menschenhandel und Ausbeutung und Unterbrinung Minderjähriger gemeinsam mit ECPAT e.V. entstanden.

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23.08.2023
Bundeskabinett beschließt Gesetzesentwurf zum Staatsangehörigkeitsgesetz

Heute hat das Bundeskabinett den Gesetzentwurf des BMI zur Modernisierung des Staatsangehörigkeitsrechts ohne substantielle Änderungen beschlossen. Während die Einführung der Mehrstaatigkeit und eine Verkürzung der Mindestaufenthaltsdauer vom Bündnis “Pass(t) uns allen” als ausdrücklich begrüßenswerte und positive Schritte für ein modernes Staatsangehörigkeitsrecht gewertet werden, äußert es auch ernsthafte Bedenken bezüglich des Gesetzgebungsverfahrens und der geplanten Verschärfungen. Diese werden das erklärte Ziel, die niedrige Einbürgerungsquote in Deutschland zu erhöhen, konterkarieren.

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15.08.2023
Die Situation von Frauen und Mädchen in Afghanistan - Zwei Jahre nach der Machtübernahme der Taliban

Vor zwei Jahren haben die Taliban nach dem hektischen Abzug der NATO-Truppen die Kontrolle in Afghanistan übernommen. Dies hat zu einer drastischen Zunahme von Repressionen und eklatanter Gewalt im Land geführt. Ziel dieser Repressionen sind Journalist*innen, LGBTQI+-Personen, Frauen- und Menschenrechtsaktivist*innen, ehemalige Regierungsmitarbeitende und viele weitere. So leben unzählige Menschen in ständiger Gefahr, während gleichzeitig auch die Fluchtwege lebensgefährlich sind und es keine sichere Möglichkeit gibt, das Land zu verlassen.

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