10.03.2026
PM: GEAS Anpassungsgesetz: BuMF kritisiert Verschärfungen auf Kosten von Kinderrechten

Am 27. Februar 2026 hat der Bundestag das Gesetz zur Anpassung des nationalen Rechts an die Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) beschlossen. Der Bundesfachverband Minderjährigkeit und Flucht lehnt das Gesetz in seiner jetzigen Form ab. Zwar enthält das Gesetz Verbesserungen für Minderjährige, geht jedoch bei restriktiven Maßnahmen inakzeptabel weit über die EU-Vorgaben hinaus.

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05.03.2026
Kampagnenstart #UnmuteRefugees: Stimmen von Geflüchteten stärken

Junge Menschen auf der Flucht bringen eine Geschichte mit sich – oft geprägt von schmerzhaften Erlebnissen. Doch in der öffentlichen Debatte haben ihre Schicksale häufig keinen Platz. Massenhafte Abschiebungen und Grenzkontrollen werden als Scheinlösungen präsentiert, während die Rechte junger Geflüchteter in den Hintergrund rücken.

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05.03.2026
Wir wiederholen die Austausch- Veranstaltung zur Alterseinschätzung

Wir freuen uns über das sehr große Interesse an der Austausch- Veranstaltung für Jugendämter und wiederholen diese daher. In der Wiederholung müssen wir sie allerdings für einen kleinen Kostenbeitrag von 10,-€ anbieten.

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02.03.2026
Rassismuskritische Vormundschaft für unbeleitet geflüchtete Kinder und Jugendliche

Die Notwendigkeit einer rassismuskritischen Haltung in der Vormundschaft lässt sich bereits aus der grundlegenden Aufgabe, für die Rechte ihrer Mündel einzustehen, ableiten – schließlich beinhalten diese auch das Recht auf Nichtdiskriminierung. Rassismuskritische Vormundschaft muss auf einem Wissen über die Entstehung und Reproduktion von rassistischen Strukturen basieren sowie über Strategien verfügen, sich möglichst kritisch in und zu diesen Strukturen zu verhalten. Diese Orientierungshilfe soll erste Impulse für eine rassismuskritische Praxis der Vormundschaft geben.

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23.02.2026
Neue Veröffentlichung: Von Reflexion und Kritik zu Haltung und Handlung

In Kooperation mit Absolvent*innen der Sozialen Arbeit der Alice-Salomon Hochschule Berlin und der Evangelischen Hochschule Berlin ist dieser Band entstanden. Acht Autor*innen teilen ihre Erkenntnisse aus Forschungsprozessen, Fachpraxis und Aktivismus:    “Von Reflexion und Kritik zu Haltung und Handlung: Perspektiven einer kritischen Sozialen Arbeit in restriktiven Verhältnissen"

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23.02.2026
Alterseinschätzung - neue Veröffentlichung und Einladung zum Austausch mit Jugendämtern

Die Alterseinschätzung unbegleiteter junger Menschen gem. § 42f SGBVIII ist eine Regelaufgabe der Kinder- und Jugendhilfe. Die vorrangige Methode der qualifizierten Inaugenscheinnahme ist gesetzlich verankert und dient der Prüfung, ob die Voraussetzungen für eine (vorläufige) Inobhutnahme vorliegen. In diesem Rahmen möchten wir Sie auf unsere neue Veröffentlichung: „Alter bestimmt Identität – Bedarf bestimmt Jugendhilfe!“ aufmerksam machen.

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11.02.2026
Bericht von 3 jungen Menschen, die 2015 als unbegleitete Minderjährige nach Deutschland kamen

Ruholla*, Tala* und Abdullah berichten im "nd" wie sie 2015 nach Deutschland kamen, welche Erfahrungen sie seither gemacht haben und wie es ihnen heute geht.

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05.02.2026
Glossar: Sprache. Macht. Teilhabe.

Das Glossar lädt dazu ein, Begriffe zu hinterfragen und diskriminierungskritisch zu handeln. Es richtet sich an alle, die mit jungen geflüchteten Menschen arbeiten – in Jugendhilfe, Bildung, Gesundheit, Verwaltung oder Ehrenamt. Es ist nicht abschließend und nicht allgemeingültig: Sprache verändert sich, ebenso wie gesellschaftliche Debatten.

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03.02.2026
Neuer Flyer: Das Recht auf Gesundheitsversorgung

Gemeinsam mit Rechtsanwalt Volker Gerloff ist ein Flyer mit Informationen zur Kostenübernahme der Gesundheitsversorgung von jungen geflüchteten Menschen ohne elektronische Gesundheitskarte (eGK) entstanden.

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03.02.2026
Neue Handreichung: Unabhängige Interessenvertretung bei der Alterseinschätzung

Die Alterseinschätzung hat zentrale Bedeutung für die Zukunftsperspektiven der betroffenen jungen Menschen. Sie ist das „Nadelöhr“, an dem sich entscheidet, ob Kinderrechte in Anspruch genommen werden können oder nicht. Die bisherigen Regelungen und Standards in diesem Verfahren zeigen erhebliche Schwächen, insbesondere bei der Gewährleistung einer unabhängigen Interessenvertretung. Diese Handreichung richtet sich an Fach- und Leitungskräfte in Jugendhilfe, Verwaltung und Politik, die Verantwortung tragen, Kinderrechte in der Alterseinschätzung zu sichern.

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