Die Tagungen des Bundesfachverband umF sind zentrale Orte der Debatte über die Arbeit mit jungen geflüchteten Menschen. Jährlich finden neben unseren Frühjahrs- und Herbsttagungen, Grundlagenschulungen sowie Vertiefungsseminare statt. Organisationsmitglieder erhalten für alle Mitarbeitenden exklusive Angebote und Vergünstigungen – gleiches gilt für Einzelmitglieder des BumF. Die Anmeldung für sämtliche Veranstaltungen ist nicht über die Geschäftststelle möglich, sondern ausschließlich online über dieses Anmeldeportal.

Die Kosten für die Veranstaltung variieren. Die abweichenden Kosten sind darauf zurückzuführen, dass manche Veranstaltungen im Rahmen geförderter Projekte stattfinden und andere durch den Verein finanziert werden. Im Rahmen unserer Möglichkeiten bieten wir Solitickets für Ehrenamtliche an. Kontaktieren Sie uns, wenn Sie dazu fragen haben unter info@b-umf.de.

Grundlagenschulung für die Arbeit mit (un)begleiteten geflüchteten Kindern und Jugendlichen
06.07.2023, 12:30-15:30
Online Seminar

Inhalt: Die Schulung richtet sich an angehende Fachkräfte und Fachkräfte, die neu in die Arbeit mit geflüchteten jungen Menschen eingestiegen sind oder einsteigen. Qualifizierung, Austausch und Reflexionen zur eigenen Arbeitshaltung sind in dem Arbeitsbereich unerlässlich. Die Grundlagenschulung vermittelt praxisnah jugendhilferechtliche und asyl- und aufenthaltsrechtliche Grundlagen, Informationen zu Vormundschaft und ihrer Rolle im Asylsystem sowie zur Begleitung und Übergangsgestaltung von und mit jungen volljährigen Geflüchteten. Neben den Schulungsinhalten wird es Raum für interaktiven Austausch und zur Reflexion der Herausforderungen und Haltungen im Arbeitsalltag geben. Sie können unsere Grundlagenschulungen exklusiv für Ihren Träger bei uns buchen!  Referentin: Adora Udogwu, Helen Sundermeyer (Referentinnen des BumF) Technische Voraussetzungen: Die Veranstaltung findet ausschließlich online statt. Dafür ist eine stabile Internetverbindung nötig. Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist zudem ein Computer mit (integrierter) Kamera und Mikrophon sowie Internetanschluss notwendig. Nahezu jeder Laptop ist dafür geeignet. Für unsere Online-Veranstaltungen nutzen wir den Anbieter Zoom. Den Zugangslink erhalten Sie spätestens einen Tag vor der Veranstaltung. Bei technischen Problemen können wir nur im Vorfeld des Webinars unterstützen. Bitte führen Sie vorab einen Techniktest durch, indem Sie auf hier klicken und den Anweisungen folgen. Details finden Sie in unseren Teilnahmebedingungen.     Diese Schulung bieten wir monatlich an!

Austauschforum zur Alterseinschätzung per qualifizierter Inaugenscheinnahme
16.06.2023, 9:00-11:00
Online Seminar

Alter lässt sich nicht feststellen, und dennoch ist die Alterseinschätzung eine gesetzliche Vorgabe, mit der alle in der Praxis umgehen müssen.  Gute Alterseinschätzung braucht den notwendigen Rahmen, Austausch und Qualifizierung, was insbesondere aufgrund der hohen Arbeitsbelastung und der geringen Personalkapazitäten der Jugendämter eine große Herausforderung ist. Der Ausgang des Verfahrens zur Alterseinschätzung bringt weitreichende Konsequenzen für die jungen Geflüchteten mit sich und in dem Verfahren haben die Betroffenen begrenzt Rechtsschutz. In der Praxis wird es durch die Jugendämter  sehr unterschiedlich gestaltet.  In diesem Forum ermöglicht der BumF Mitarbeitenden von Jugendämter Raum für einen Austausch zu der herausfordernden sozialpädagogischen Aufgabe und ihrer Praxis der qualifizierten Inaugenscheinnahme. Mögliche Inhalte der Diskussion:  Welchen strukturellen Rahmen braucht gute qualifizierte Inaugenscheinnahme (Umgang mit der großen Arbeitsbelastung) Umgang mit der “Doppelrolle” des Jugendamtes  Methoden und Leitfaden: Welche Materialien sind hilfreich, was fehlt? Drei Stufen des Verfahrens: wie ist das Verhältnis zwischen den Methoden zur Einschätzung des Alters Wie wird der Zweifelsfall begründet?  Wie gestaltet sich die Beteiligung der jungen Menschen mit Fluchterfahrung? best practice beim Anzweifeln des durch das Jugendamt eingeschätzten Alters durch andere Behörden (z.B. BAMF oder Ausländerbehörde) Volljährig geschätzt und vorläufige Inobhutnahme wird beendet: Wie geht es für die Betroffenen weiter? Wie kann man den Übergang von der vorläufigen Inobhutnahme in die Hilfe für junge Volljährige gut begleiten?  Auf politischer Ebene positioniert sich der BumF weiterhin entscheiden gegen (medizinische) Altersfestsetzung, in dieser Veranstaltung geht es jedoch um die bestmögliche Ausgestaltung der momentanen rechtlichen Gegebenheiten. Das Austauschforum richtet sich als "best practice- Format" primär an Mitarbeitende der Jugendämter, die das Verfahren zur Alterseinschätzung gem. § 42 f SGB VIII durchführen. Andere Personen, die mit Jugendlichen zusammen arbeiten sind auch willkommen und können bei Interesse an l.giuliani@b-umf.de schreiben.    Technische Voraussetzungen: Die Veranstaltung findet ausschließlich online statt. Dafür ist eine stabile Internetverbindung nötig. Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist zudem ein Computer mit (integrierter) Kamera und Mikrophon sowie Internetanschluss notwendig. Nahezu jeder Laptop ist dafür geeignet. Für unsere Online-Veranstaltungen nutzen wir den Anbieter Zoom. Den Zugangslink erhalten Sie spätestens einen Tag vor der Veranstaltung. Bei technischen Problemen können wir nur im Vorfeld des Webinars unterstützen. Bitte führen Sie vorab einen Techniktest durch, indem Sie auf hier klicken und den Anweisungen folgen. Details finden Sie in unseren Teilnahmebedingungen. Förderung: Die Schulung findet statt im Rahmen des Projektes "Kindgerechtes Ankommen sicherstellen! - Stärkung des Ankunfts-, Unterstützungs- und Integrationssystems unbegleiteter Minderjähriger" und wird gefördert durch:   Die Veranstaltung ist kostenfrei.

NEUER TERMIN: Fachtagung „Vorbild Ukraine? Hilfesysteme der Zukunft“
05.06.2023-06.06.2023, 14:00-12:30
Global Village

ANMELDUNGEN AB SOFORT MÖGLICH. terre des hommes, BumF, ECPAT und BAfF laden ein zurFachtagung „Vorbild Ukraine? Hilfesysteme der Zukunft“ Durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine erleben wir die größte Fluchtbewegung in Europa seit dem zweiten Weltkrieg. Millionen Menschen fliehen vor und aus dem Krieg, auch nach Deutschland, darunter viele Kinder und Jugendliche. Fachkräfte im Aufnahme-, im Jugendhilfe- und im Gesundheitssystem stehen dadurch vor Herausforderungen, von denen einige neu sind, andere hingegen Ausdruck struktureller Schwierigkeiten, die bereits seit vielen Jahren bestehen. Zugleich zeigt sich in der aktuellen Aufnahmesituation, welche Potentiale sich ergeben, wenn die gesellschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen schnelle und unbürokratische Hilfe ermöglichen und wenn selbstorganisierte Unterstützungsstrukturen und die Ressourcen einer solidarischen Zivilgesellschaft eingebunden werden. Auf der zweitägigen Fachtagung möchten wir die Erfahrungen von jungen Menschen aus der Ukraine und den sie begleitenden Fachkräften mit dem Aufnahmesystem sowie dem Jugendhilfe- und Gesundheitssystem in Deutschland sichtbar machen, Potentiale und Handlungsbedarfe für die Gestaltung bedarfsgerechter Unterstützungsstrukturen im Aufnahme-, Jugendhilfe- und Gesundheitssystem aufzeigen und diese mit den Perspektiven von Fachkräften aus der Praxis, Selbstorganisationen und Entscheidungsträger*innen aus Politik und Verwaltung zusammenbringen. Übergeordnet geht es um die Fragen, was im Vergleich zu vergangenen Fluchtbewegungen anders ist, welche Ungleichheiten mit dieser Situation einhergehen und was Praktiker*innen und Entscheidungsträger*innen für die Zukunft daraus lernen können und müssen. Dafür werden wir in Vorträgen, Workshops und Paneldiskussionen Wissen und Reflexionsräume für aktuelle Herausforderungen der Praxis zur Verfügung stellen und gemeinsam mit Politik und Vertreter*innen selbstorganisierter Angebote diskutieren, wie Hilfesysteme responsiver werden können. Das Programm als PDF (deu). Das Programm als PDF (eng). Das Programm als PDF (ukr). Teilnahmegebühr 75 Euro, es stehen begrenzt Soliplätze zur Verfügung. ZUR ANMELDUNG. Eine gemeinsame Veranstaltung von BumF, BAfF und ECPAT, gefördert durch terre des hommes Deutschland.   Anmeldung über Eveeno.

Schutzräume sichern! Zum Umgang mit rassistischer Polizeigewalt in der Jugendhilfe
26.05.2023, 10:00-14:00
Online Seminar

Einladung zur bundesweiten Online-Veranstaltung: Schutzräume sichern! Zum Umgang mit rassistischer Polizeigewalt in der Jugendhilfe Achtung: Verlegung des Datums auf Freitag, den 26.05.2023 Online: LINK wird nach Anmeldung zugeschickt Anmeldungen unter: bildungsarbeit@reachoutberlin.de WICHTIG:Bitte geben Sie bei Ihrer Anmeldung an, in welchem Bundesland und - wenn Sie möchten- bei welchem Träger Sie tätig sind. Schicken Sie uns gern auch Fragen/Anregungen zur besseren Planung der Veranstaltung.In Berlin gibt es zahlreiche Berichte über rassistische Polizeigewalt in der Jugendhilfe. Als Reaktion darauf hat sich 2018 der Berliner „Arbeitskreis Schutzräume sichern!“ gegründet, der Sozialarbeitende vernetzt, um einen Umgang mit rassistischer Polizeigewalt in der Jugendhilfe zu organisieren. Auf einer Online-Meldeplattform können Jugendliche und Sozialarbeitende Erfahrungen mit rassistischer Polizeigewalt melden. Ziel des Arbeitskreises ist, Berichte rassistischer Polizeigewalt in der Berliner Jugendhilfe aufzuarbeiten, Schwarze Jugendliche und Jugendliche of Color in der Wahrnehmung ihrer Rechte und Sozialarbeitende im Umgang mit der Polizei zu stärken.Als Mouhamed Lamine Dramé am 8. August 2022 in einer Dortmunder Jugendhilfeeinrichtung von einem Polizisten mit einer Maschinenpistole erschossen wurde, erreichten uns zahlreiche Anfragen von Sozialarbeitenden zu rassistischer Polizeigewalt in der Jugendhilfe aus ganz Deutschland. Um einen Umgang damit zu finden, laden wir Sie herzlich zu unserer bundesweiten Online-Veranstaltung „Schutzräume sichern!“ ein.Wir wollen uns darüber austauschen, wie ein rassismuskritischer Umgang mit Polizei in der Jugendhilfe lokal und strategisch aussehen kann: Wie ist die Situation bei Ihnen in der Praxis gerade? Welche Unsicherheiten gibt es? Welche Möglichkeiten der Unterstützung und Intervention gibt es, wenn Jugendliche sich in Krisen befinden und welche Schritte können gegangen werden, bevor die Polizei gerufen wird? Welche organisierten Vernetzungen in den Bundesländern funktionieren vielleicht bereits?Ziel der Veranstaltung ist es gemeinsam zu erarbeiten, welche gemeinsamen Strategien wir haben und brauchen, um rassistischer Polizeigewalt vor Ort und bundesweit entgegenzuwirken.Ausschlussklausel zur VeranstaltungDie Veranstaltenden behalten sich vor Personen, die extrem rechten Parteien wie bspw. der AfD oder Organisationen angehören, die der extrem rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. Zur Einladung als PDF.

Kundgebung zur Vorkonferenz zum Innenminister*innentreffen
25.05.2023, 11:00-13:00
Bundesrat

Diesen Donnerstag, den 25.5.2023 protestiert der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge e.V. gemeinsam mit dem Bünsnis "Mut zu antirassistischer Migrationspolitik" ab 11 Uhr vor dem Bundesrat anlässlich der Vorkonferenz zum Treffen der Innenminister*innen am 25. und 26. Mai und fordert einen Kurswechel in der Migrations- und Asylpolitik. Am 25. und 26. Mai 2023 treffen sich die Staatssekretär:innen der Bundesländer, um die Tagesordnung der Innenminister:innenkonferenz (IMK) vorzubereiten.Die Beschlüsse des letzten Flüchtlingsgipfels vom 10. Mai 2023 lassen vermuten, dass es in Punkto Migration und Flucht bei der Vorkonferenz der IMK vor allem um Restriktion, Abschottung und Abschiebung gehen wird. Wieder einmal sitzen die Menschen, um die es geht, nicht mit am Tisch. Wieder einmal werden Entscheidungen über ihre Köpfe hinweg getroffen. Der Diskurs über geflüchtete Menschen verschiebt sich immer weiter nach rechts und treibt die Politik vor sich her. Wir fordern: Mut zu antirassistischer Migrationspolitik statt rückwärtsgewandte Scheinlösungen Zur Bündnisseite.

Grundlagenschulung für die Arbeit mit (un)begleiteten geflüchteten Kindern und Jugendlichen
24.05.2023, 12:30-15:30
Online Seminar

Inhalt: Die Schulung richtet sich an angehende Fachkräfte und Fachkräfte, die neu in die Arbeit mit geflüchteten jungen Menschen eingestiegen sind oder einsteigen. Qualifizierung, Austausch und Reflexionen zur eigenen Arbeitshaltung sind in dem Arbeitsbereich unerlässlich. Die Grundlagenschulung vermittelt praxisnah jugendhilferechtliche und asyl- und aufenthaltsrechtliche Grundlagen, Informationen zu Vormundschaft und ihrer Rolle im Asylsystem sowie zur Begleitung und Übergangsgestaltung von und mit jungen volljährigen Geflüchteten. Neben den Schulungsinhalten wird es Raum für interaktiven Austausch und zur Reflexion der Herausforderungen und Haltungen im Arbeitsalltag geben. Sie können unsere Grundlagenschulungen exklusiv für Ihren Träger bei uns buchen!  Referentin: Johanna Karpenstein, Helen Sundermeyer (Referentinnen des BumF) Technische Voraussetzungen: Die Veranstaltung findet ausschließlich online statt. Dafür ist eine stabile Internetverbindung nötig. Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist zudem ein Computer mit (integrierter) Kamera und Mikrophon sowie Internetanschluss notwendig. Nahezu jeder Laptop ist dafür geeignet. Für unsere Online-Veranstaltungen nutzen wir den Anbieter Zoom. Den Zugangslink erhalten Sie spätestens einen Tag vor der Veranstaltung. Bei technischen Problemen können wir nur im Vorfeld des Webinars unterstützen. Bitte führen Sie vorab einen Techniktest durch, indem Sie auf hier klicken und den Anweisungen folgen. Details finden Sie in unseren Teilnahmebedingungen. Förderung: Die Schulung findet statt im Rahmen des Projektes "Kindgerechtes Ankommen sicherstellen! - Stärkung des Ankunfts-, Unterstützungs- und Integrationssystems unbegleiteter Minderjähriger" und wird gefördert durch: Diese Schulung bieten wir monatlich an!

Neuer Termin: Workshop zu Traumasensibilität im Kontext von Ehrenamt und Flucht / Воркшоп з травмочутливості
23.05.2023, 17:00-18:30
Online Seminar

***deutsche Version unten*** Воркшоп з травмочутливості 23.05.23 з 17.00-18.30 німецькою та українською мовами Запрошуємо Вас на двомовний воркшоп з травмочутливості в контексті волонтерства та допомоги біженцям. Ми ознайомимося з основними поняттями про травму, напругу та стрес, поділимося досвідом та поговоримо про те, як ми можемо захистити себе та інших від перенапруження. Воркшоп орієнтований насамперед на українських волонтерів, але ми запрошуємо всіх охочих. Вартість? Безкоштовно Зареєструватися можна за посиланням нижче. Реєстрація за посиланням. Леоні Тайглер - спікер*ка BAfF (Bundesweite Arbeitsgemeinschaft der psychosozialen Zentren für Geflüchtete und Überlebende von Folter) та системна терапевт*ка. Ірина Ткачівська - перекладачка, співробітниця NeNa e.V. Лівія Джуліані - юридична радниця в BumF. Реєстрація. Traumasensibilität Workshop auf Deutsch und Ukrainisch Online I 23.05.2023 I 17.00-18.30 Uhr I kostenlos Wir möchten Sie herzlich einladen zu einem zweisprachigen Workshop zum Thema Traumasensibilität im Kontext von Ehrenamt und Flucht. Wir werden Grundlagen zu Trauma, Belastung und Stress lernen, Erfahrungen austauschen und darüber sprechen, wie wir uns und andere vor Überforderung schützen können. Der Workshop richtet sich primär an ukrainische Ehrenamtliche, aber auch alle anderen sind willkommen. Anmeldung hier. Referent*innen: Leonie Teigler ist Referent*in bei der BAfF (Bundesweite Arbeitsgemeinschaft der psychosozialen Zentren für Geflüchtete und Überlebende von Folter) und systemische Therapeut*in. Iryna Tkachivska ist Sprachmittlerin, Referentin bei NeNa e.V. Livia Giuliani ist juristische Referentin beim BumF. Zur Anmeldung. Eine Veranstaltung des Projektes “Aufnahmesituation junger Geflüchteter aus der Ukraine verbessern” gefördert durch   Technische Voraussetzungen: Die Veranstaltung findet ausschließlich online satt. Dafür ist eine stabile Internetverbindung nötig. Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist zudem ein Computer mit (integrierter) Kamera und Mikrophon sowie Internetanschluss notwendig. Nahezu jeder Laptop ist dafür geeignet. Für unsere Online-Veranstaltungen nutzen wir den Anbieter Zoom. Den Zugangslink erhalten Sie spätestens einen Tag vor der Veranstaltung. Bei technischen Problemen können wir nur im Vorfeld des Webinars unterstützen. Bitte führen Sie vorab einen Techniktest durch, indem Sie auf hier klicken und den Anweisungen folgen. Details finden Sie in unseren Teilnahmebedingungen.

Spendenlauf
16.05.2023, 19:00-20:00
Brandenburger Tor

On the move for the rights of young refugees Am 16. Mai 2023 tritt der Bundesfachverband umF e.V. erstmals mit einem eigenen Lauf-und Rollteam beim Berliner Firmenlauf an. Egal ob Profi oder Anfänger*in – wir freuen uns, wenn Du Dich unserem Team anschließt! Setz mit uns ein laufendes Zeichen für die Umsetzung der Rechte junger geflüchteter Menschen und sammle dabei gleichzeitig Spenden durch eine Online-Spendenaktion! Die 5,5 Kilometer lange Strecke führt uns über die Straße des 17. Juni durch den Tiergarten bis zum Brandenburger Tor. Der Spendenllauf startet um 19:00 Uhr. Rührt gerne die Werbetrommel und sammelt Spenden! Wir freuen uns über jeden kleinen und großen Beitrag, der uns bei unserer Arbeit für die Rechte von Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrungen hilft. Den folgenden Link könnt Ihr nutzen, damit Unterstützer*innen einen Betrag ihrer Wahl an den BumF spenden können: https://b-umf.de/spendenlauf/ Es gibt keine Zugangsvoraussetzungen außer der Bereitschaft, im Vorfeld Spenden für den Verein zu sammeln. Die Startgebühren übernehmen wir, Essen und Trinken gibt es vor Ort, Trikots erhaltet Ihr ebenfalls von uns. Bitte teilt uns bis zum 27. April mit, mit wie vielen Personen (inkl. Namen) Ihr mitlaufen möchtet und welche T-Shirt-Größe Ihr jeweils benötigt, damit wir mit der Trikot-Produktion starten und ggf. weitere Plätze hinzukaufen können. Bei Interesse oder Rückfragen schreibt uns bis zum 27. April eine Mail an info@b-umf.de, Stichwort SPENDENLAUF.

Dokumentation: BumF Frühjahrstagung im April
24.04.2023-25.04.2023
Katholische Akademie Hamburg

Die Dokumentationen zu folgenden Veranstaltungen befinden sich hier: Reflektion über Geschlechterrollen und (Anti-)Diskriminierung – Ergebnisse aus dem Workshop von Jugendliche ohne Grenzen, Mohammed Jouni Moderierter Erfahrungsaustausch zum Thema Leaving Care, Jessica te Heesen, Abdukadir Ahmed, Shamriz Hamidi und Anna Lessel, JUMP Diakonie Düsseldorf Filme von und Diskussion mit Künstlerin und Filmemacherin Raha Faridi zu ihrer Filmkunst und zur aktuellen Situation im Iran Workshop: Grundlagen in der Arbeit mit (unbegleiteten) minderjährigen Geflüchteten, Johanna Karpenstein, BumF e.V. Workshop:Familiennachzug – aktuelle Entwicklungen und Fallfragendiskussion, Laurence Caroline Jehn, DRK Suchdienst Hamburg Workshop: Rassismuskritisches und empowermentorientiertes Arbeiten, Gerlinde Becker, Flüchtlingsrat Niedersachsen und Adora Udogwu, BumF e.V. Workshop: Geschlechtsspezifische Verfolgung als Asylgrund, Aigün Hirsch, Flüchtlingsrat Niedersachsen Workshop: Alterseinschätzung, Livia Giuliani, BumF e.V Abschlussvortrag von Dr. Aki Krishnamurthy, Fachbeirat Projekt Netzwerk Geflüchtete Mädchen und junge Frauen Abschlussvortrag von Rola Saleh, Fachbeirat Projekt Netzwerk Geflüchtete Mädchen und junge Frauen Perspektiven, Haltung, voneinander lernen! Intersektionale Bestandsaufnahme in der Arbeit von, mit und für junge(n) geflüchtete(n) Menschen Die Unterbringung junger (unbegleiteter) Geflüchteter gestaltet sich aktuell besonders prekär, Versorgungsstrukturen sind überlastet. Die Einbindung und Qualifizierung von vielen neu eingestiegenen Fachkräften erfordert Wissens- und Erfahrungsweitergabe. Zugleich ist der vertiefende fachliche Austausch in Präsenz wieder möglich und notwendig – etwa zu Neuerungen im Familiennachzug oder Übergängen in die Volljährigkeit. Die Stimmen und Forderungen von selbstorganisierten Strukturen junger Geflüchteter geben notwendige Impulse für Politik und Soziale Arbeit. Insbesondere der Situation von geflüchteten Mädchen und jungen Frauen gebührt besondere Aufmerksamkeit – verstärkt durch zusätzliche Bedarfe im Kontext der Einwanderung aus der Ukraine. Gender- und Rassismussensible pädagogische Arbeit bildet die Voraussetzung von gelingenden Versorgungsstrukturen. Wir freuen uns darauf, diese wichtigen Themen und Fragen im Rahmen der diesjährigen Frühjahrstagung miteinander zu verknüpfen und in unterschiedlichen Formaten miteinander zu diskutieren und voneinander zu lernen. Zum aktualisierten Programm als PDF. Tickets: Die Veranstaltung ist ausgebucht. Standardticket 295 Euro Mitgliederticket 240 Euro Es gibt ein begrenztes Kontingent an Soliticktes für junge Menschen und Ehrenamtliche. Bei Bedarf wenden Sie sich bitte an die info@b-umf.de. Unterkunft: Übernachtungskosten sind im Veranstaltungspreis nicht inbegriffen. Es steht aber ein Abrufkontingent bei dem a&o Hostel, Reeperbahn 154, 20359 Hamburg bereit. Unter Angabe dieser Buchungsnummer: HH3-343102 können Einzelzimmer eigenständig reserviert werden. Kontaktieren Sie hierzu das A&O Hostel unter folgender Telefonnumer +49-(0)30 80947 5110. Das Kontingent ist maximal bis zum 3.4. abrufbar. Programm: Montag, 24.04.2023 Die Tagung beginnt am Montag um 11.15 Uhr und endet gegen 21.45 Uhr nach einem Kulturprogramm mit gemeinsamem Beisammensein. Beginnend mit einer Übersichtsdarstellung aktueller Entwicklungen werden selbstorganisierte Initiativen aus Hamburg und bundesweit berichten sowie das Netzwerk Gender und Flucht sich vorstellen. Im Rahmen eines moderierten Erfahrungsaustausches zu aktuellen Fragestellungen in der Arbeit mit jungen Geflüchteten besteht die Möglichkeit, sich auszutauschen, zu vernetzen, von- und miteinander zu lernen.   10.30 Uhr Ankunft und Anmeldung im Tagungshaus 11.15 Uhr Begrüßung und Einführung durch den Vorstand und die Geschäftsstelle des Bundesfachverbands umF e.V. 11.45 Uhr Zu aktuellen Perspektiven aus der selbstorganisierten Solidarität in Hamburg berichten die „Hamburger Delphine e.V.“, „Asmaras World e.V.“ und "Sisters Network" 12.45 Uhr Mittagspause 13.30– 14.30 Uhr Gender & Flucht – Ein Netzwerk entsteht und stellt sich vor: Podiumsdiskussion mit Engagierten aus dem Projekt "Netzwerk geflüchtete Mädchen und junge Frauen" 14.30 – 15.30 Uhr Reflektion über Geschlechterrollen und (Anti-)Diskriminierung - Ergebnisse aus dem Workshop von Jugendliche ohne Grenzen, Mohammed Jouni 15.30 Uhr Pause 16 Uhr Moderierter Erfahrungsaustausch – aktuelle Herausforderungen und Lösungswege in der Begleitung und Versorgung junger Geflüchteter zu den Themen Unterbringung, Leaving Care, Alterseinschätzung und Umgang mit Rassismuserfahrungen von jungen geflüchteten Menschen. 18.30 Uhr Blitzlichter – Lessons learned – Tagungstag I 19 Uhr Kurzvorstellung des Buches "Breaking Borders to Build Bridges", Women in Exile 19.15 Uhr Abendessen 20.15 Uhr Filme von und Diskussion mit Künstlerin und Filmemacherin Raha Faridi zu ihrer Filmkunst und zur aktuellen Situation im Iran (Veranstaltung in English mit Übersetzung ins Deutsche) 21.45 Uhr Gemeinsamer Ausklang im urigen Szenelokal Thämer`s am Großneumarkt 10, 20459 Hamburg   Dienstag 25.04.2023 Der zweite Tag ermöglicht die Vermittlung von Grundlagen für neu im Arbeitsfeld agierende Fachkräfte sowie die Vertiefung von Expertise rund um die Themen Familiennachzug und Betroffenheit von Menschenhandel. Am Nachmittag werden intersektionale Perspektiven entwickelt: Wie gelingt Empowerment im Kontext von rassistischen Strukturen und Rassismuserfahrungen? Genderspezifische Bedarfe im Rahmen partizipativen Arbeitens sowie in der Beratung und Begleitung weiblich gelesener Geflüchteter werden dargestellt und Wege erarbeitet. 9 Uhr Begrüßung und Warm-up 9.30 – 12.00 Uhr Workshop-Phase I WS 1 Grundlagen in der Arbeit mit (unbegleiteten) minderjährigen Geflüchteten, Helen Sundermeyer und Johanna Karpenstein, BumF e.V. WS 2 Familiennachzug – aktuelle Entwicklungen und Fallfragendiskussion, Laurence Caroline Jehn, DRK Suchdienst Hamburg WS 3 Erfahrung & Vernetzung an der Schnittstelle zwischen Jugendhilfe und Fachberatung bei Betroffenheit von sexualisierter Gewalt und Menschenhandel, KOOFRA e.V. 12 Uhr Mittagspause 13 – 15.30 Uhr Workshop-Phase II WS 4 Rassismuskritisches und empowermentorientiertes Arbeiten, Gerlinde Becker, Flüchtlingsrat Niedersachsen und Adora Udogwu, BumF e.V. WS 5 Partizipatives, rassismuskritisches Arbeiten mit geflüchteten Mädchen, Landesarbeitsgemeinschaft Mädchen*arbeit in NRW e.V (LAGM*A) WS 6 Geschlechtsspezifische Verfolgung als Asylgrund, Aigün Hirsch, Flüchtlingsrat Niedersachsen 15.30 Uhr Pause 16 Uhr Abschlussvortrag von Rola Saleh und Dr. Aki Krishnamurthy, Fachbeirat Projekt Netzwerk Geflüchtete Mädchen und junge Frauen 16.45 Uhr Fazit, Ausblick 17 Uhr Ende   +++Die Veranstaltung ist ausgebucht. +++   Förderung: Eine Veranstaltung der Projekte: Aufnahmesituation junger Geflüchteter aus der Ukraine verbessern, finanziert durch terre des hommes Deutschland, Netzwerk geflüchtete Mädchen und junge Frauen, finanziert durch Stiftung Deutsche Jugendmarke und die Aktion Mensch und "Kindgerechtes Ankommen sicherstellen! - Stärkung des Ankunfts-, Unterstützungs- und Integrationssystems unbegleiteter Minderjähriger", finanziert durch den Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der EU.    

Dokumenation: Das Chancen-Aufenthaltsgesetz – Grundlagen, Anwendungshinweise und Austausch zu ersten Praxiserfahrungen
13.03.2023, 12:30-14:30

Die Präsentation zur Veranstaltung als PDF-Version steht hier zum Download bereit. Seit Anfang des Jahres sind das neue Chancen-Aufenthaltsrecht und Änderungen in den Bleiberechtsregelungen in Kraft. In dieser Online-Veranstaltungen werden die rechtlichen Grundlagen und Anwendungshinweise erläutert und Raum zum Austausch über erste Praxiserfahrungen geboten. Referent: Dr. Kristian Garthus-Niegel, Sächsischer Flüchtlingsrat e.V. Veranstaltungsort: ZOOM Anmeldung: +++ Die Veranstaltung ist ausgebucht.+++ Anmeldung über info@b-umf.de, Betreff: Fortbildung Chancen-Aufenthaltsgesetz, unter Angabe von Rechnungsadresse & ggfs. BumF-Mitgliedschaft. Die Fortbildung kostet 30€. BumF-Mitglieder bezahlen einen reduzierten Preis von 20€.   Technische Voraussetzungen: Die Veranstaltung findet ausschließlich online satt. Dafür ist eine stabile Internetverbindung nötig. Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist zudem ein Computer mit (integrierter) Kamera und Mikrophon sowie Internetanschluss notwendig. Nahezu jeder Laptop ist dafür geeignet. Für unsere Online-Veranstaltungen nutzen wir den Anbieter Zoom. Den Zugangslink erhalten Sie kurz vor der Veranstaltung. Bei technischen Problemen können wir nur im Vorfeld des Webinars unterstützen. Bitte führen Sie vorab einen Techniktest durch, indem Sie auf hier klicken und den Anweisungen folgen. Details finden Sie in unseren Teilnahmebedingungen.   Förderung:   Für die Durchführung der Veranstaltung ist eine Förderung durch den Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der EU beantragt.