15.10.2020
Besser zusammenarbeiten – sozialarbeiterische und anwaltliche Tätigkeit

Wann sollten Fachkräfte aus Jugendhilfe und Beratung eine anwaltliche Vertretung hinzuziehen? Was brauchen Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte damit die Zusammenarbeit erfolgreich ist? Welche Erwartungen an Unterstützer*innen bestehen? Eine DRK-Broschüre beantwortet diese und weitere Fragen zu der Schnittstelle Sozialberatung und anwaltlichen Vertretung.

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18.09.2020
Inobhutnahmezahlen 2019: Anteil von unbegleiteten Mädchen und unter 16-Jährigen gestiegen

Das Statistische Bundesamt hat die Inobhutnahmezahlen 2019 veröffentlicht: Der Anteil von Mädchen unter den unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen (umF) hat weiter zugenommen, zudem werden umF immer jünger. Insgesamt sind jedoch deutlich weniger umF eingereist als noch in den Vorjahren.

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24.07.2020
Überarbeitete Handlungsempfehlungen der BAGLJÄ

Hilfreich für die Praxis: Diese Woche hat die Bundesarbeitsgemeinschaft Landesjugendämter (BAGLJÄ) die überarbeiteten Handlungsempfehlungen zu Inobhutnahme, Clearingverfahren und Einleitung von Anschlussmaßnahmen bei unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen veröffentlicht. U.a. wurde das Kapitel zur Altersfeststellung neu gefasst und an den aktuellen fachlichen Stand angepasst.

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07.07.2020
Hessen hat Platz – geflüchtete Minderjährige aus Griechenland aufnehmen! Jetzt!

Die Hessische Landesregierung hatte im Mai die Zusage gemacht, dass sie bereit ist, bis zu 100 junge Geflüchtete aufzunehmen. Über 230 Plätze stehen parat! Bis heute ist keine Einzige*r davon eingereist und auch kein mögliches Aufnahmedatum genannt worden.

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07.04.2020
Neue Plattform für die Kinder- und Jugendhilfe in Zeiten von Corona

Gerade jetzt, in diesen „Corona“-Zeiten, benötigen Fach- und Leitungskräfte der Kinder- und Jugendhilfe Austausch und Unterstützung, um rasch neue Ansätze erproben zu können und Erfahrungen miteinander zu teilen. Eine neue Online-Plattform enthält aktuelle Hinweise und Empfehlungen sowie fachlich systematisierte Beispiele „guter Praxis“, wie die Arbeitsfähigkeit der Kinder- und Jugendhilfe unter den Bedingungen der „Corona“ Pandemie und für die Zeit bis zu einer wiederkehrenden Routine gesichert und weiterentwickelt werden kann.

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26.03.2020
Stress mit der Jugendhilfe? Eine Broschüre in einfacher Sprache hilft Jugendlichen

Manche Regelungen der Kinder- und Jugendhilfe sind sehr kompliziert. Kinder, Jugendliche und Erziehungsberechtigte kennen sich damit oft nicht gut aus. Es fehlen Informationen oder es gibt Missverständnisse. Es kommt aber auch vor, dass Jugendamt oder Hilfeträger Fehler machen. Eine Broschüre in einfacher Sprache hilft Jugendlichen dann weiter.

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05.03.2020
Stellungnahme: Zwang im Verteilverfahren bei unbegeleiteten Minderjährigen ist rechtswidrig

In Bremen wurden kürzlich Fälle bekannt, in denen die bundesweite Verteilung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen unter Anwendung von unmittelbarem Zwang durchgesetzt wurde. Eine aktuelle Stellungnahme zeigt: Dies war offensichtlich rechtswidrig.

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20.12.2019
Online-Umfrage 2019 zur Situation junger Geflüchteter: Auswertung und Ergebnisse

Die Ergebnisse der diesjährigen bundesweiten Online Umfrage unter Fachkräften zur Situation junger Geflüchteter im Bundesgebiet stehen pünktlich zum Jahreswechsel bereit. In diesem Jahr haben wir über die Situation der unbegleiteten minderjährigen und jungen Erwachsenen hinaus auch die Einschätzung der Fachkräfte zur Situation von Jugendlichen in Familienbegleitung abgefragt. Obgleich viele Verbesserungen in der Versorgungsstruktur durch die Umfrage dokumentiert werden, besteht in vielen Bereichen ein großer Handlungs- und Qualifizierungsbedarf. So sind etwa Rechtsschutzmöglichkeiten im Kontext von Alterseinschätzung und bundesweiter Verteilung unzureichend. Ein großer Teil der Jugendlichen leidet unter der Unmöglichkeit von Familienzusammenführungen aus dem Ausland aber auch innerhalb von Deutschland. Jugendliche Geflüchtete leiden massiv unter Gewalterfahrungen, Rassismuserfahrungen prägen ihren Alltag. Der Bundesfachverband fordert, die bestehenden Missstände ernst zu nehmen und Maßnahmen zu ergreifen, um die Rechte der Minderjährigen und Heranwachsenden zu schützen und ihre Zukunftsperspektiven zu stärken! So müssen etwa Familienzusammenführungen ermöglicht und beschleunigt werden! Rechtsschutzmöglichkeiten müssen in Verfahren der Alterseinschätzung, der bundesweiten Verteilung sowie auch im Rahmen der Hilfegewährung für junge Volljährige dringend sichergestellt werden! Hierfür sind eine angemessene Aufklärung und Beteiligung der Jugendlichen in sie betreffenden Verfahren dringend erforderlich! Darüber hinaus müssen Jugendliche mit seelischen oder körperlichen Behinderungen einen ihren Voraussetzungen entsprechenden Zugang zu Bildungs- und Versorgungsstrukturen erhalten. Ein flächendeckender Bildungszugang für 18-25-Jährige muss sichergestellt werden. Diskriminierungen erfolgen nach wie vor im Gesundheitssystem, im Bildungssystem aber auch im Kontext von Asylverfahren. Gerade hier zeigt sich, dass ein gesellschaftliches Klima, das - auch junge- Geflüchtete kriminalisiert, unhinterfragt Einzug in die Praxis nimmt. Diesen Entwicklungen entschieden entgegenzutreten ist Aufgabe einer starken Jugendhilfe und eines solidarischen Unterstützungssystems. Ein solches Unterstützungssystem muss auch für begleitete Minderjährige und ihre Familien zugänglich sein! Qualifizierungen von Fachkräften müssen in vielen Bereichen intensiviert werden! Der vielerorts stattfindende Rückbau von Versorgungsstrukturen negiert die politische Verantwortung angesichts dieser vielgestaltigen Herausforderungen und gefährdet die Zukunftsperspektiven junger Geflüchteter.

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18.09.2019
BumF-Basisinformationen – Alles auf einen Blick

Für alle die schnell etwas nachschlagen wollen oder anfangen sich einzuarbeiten: In unseren kurzen Basisinformationen erhalten Sie im handlichen Format, die wichtigsten Informationen zu den jeweiligen Themen sowie Hinweise zu weiterführenden Informationen.

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21.08.2019
Anteil unbegleiteter geflüchteter Mädchen gestiegen: Inobhutnahmezahlen für 2018 veröffentlicht

Am 16. August 2019 wurden die Inobhutnahmezahlen für das Jahr 2018 veröffentlicht. 12.201 unbegleitete Minderjährige wurden demnach (vorläufig) Inobhut genommen. Im Jahr 2017 waren es noch 22.492 junge Menschen. Der Anteil von Mädchen ist dabei auf 17 Prozent gestiegen - in 2017 lag dieser bei 12 Prozent. 92 Prozent der Minderjährigen waren im Alter von 14 bis unter 18 Jahren, 8 Prozent waren jünger.

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