Die Tagungen des Bundesfachverband Minderjährigkeit und Flucht sind zentrale Orte der Debatte über die Arbeit mit jungen geflüchteten Menschen. Jährlich finden neben unseren Frühjahrs- und Herbsttagungen, Grundlagenschulungen sowie Vertiefungsseminare statt. Organisationsmitglieder erhalten für alle Mitarbeitenden exklusive Angebote und Vergünstigungen – gleiches gilt für Einzelmitglieder des BuMF. Die Anmeldung für sämtliche Veranstaltungen ist nicht über die Geschäftststelle möglich, sondern ausschließlich online über dieses Anmeldeportal.

Die Kosten für die Veranstaltung variieren. Die abweichenden Kosten sind darauf zurückzuführen, dass manche Veranstaltungen im Rahmen geförderter Projekte stattfinden und andere durch den Verein finanziert werden. Im Rahmen unserer Möglichkeiten bieten wir Solitickets für Ehrenamtliche an. Kontaktieren Sie uns, wenn Sie dazu fragen haben unter info@b-umf.de.

Ergebnisse der BuMF-Onlineumfrage 2024: Situation junger Geflüchteter verschärft sich deutlich
20.06.2025, 14:00-15:30
Online Seminar

Digitale Veranstaltung am 20. Juni, 14:00 - 15:30 – World Refugee Day Anlässlich des World Refugee Days möchten wir die Umfrageergebnisse unserer jährlichen Onlineumfrage unter 700 Fachkräften im Bundesgebiet zur Situation junger geflüchteter Menschen in Deutschland vorstellen und gemeinsam mit Interessierten über politische und praktische Schlussfolgerungen diskutieren. Die Ergebnisse der aktuellen Umfrage (2024) verdeutlicht eine zunehmende Verschärfung der Situation junger Geflüchteter. Gewalt- und Rassismuserfahrungen nehmen zu, ebenso der Ausschluss vom regulären Schulunterricht. Im Vergleich zum Vorjahr zeigt sich ein deutlicher Rückschritt bei Schutz, Bildung und Teilhabe. Asyl- und Versorgungssysteme gestalten sich immer restriktiver. Es entsteht eine Spirale des Drucks, die sich zunehmend auf die Resilienz und psychische Stabilität der jungen Menschen und ihrer Begleiter*innen auswirkt. Politische Maßnahmen wie etwa die GEAS-Reform, Zurückweisungen an Binnengrenzen oder die Aussetzung des Familiennachzugs zu subsidiär Schutzberechtigten verdeutlichen eine Politik der Abschottung und Abschreckung. Diese Entwicklungen wirken tief in die Praxis der Jugendhilfe hinein. Verfahren werden restriktiver, Hilfen gekürzt oder verweigert, das Kindeswohl – etwa beim Familiennachzug – vielfach nicht mehr als handlungsleitend wahrgenommen. Zugleich zeigt die Umfrage, dass Fachkräfte sich an der Seite der jungen Menschen mit viel Kraft und Engagement Entrechtungen entgegenstellen. Außerdem formulieren sie Erfahrungen aus ihrer Praxis dazu, was aus ihrer Sicht Teilhabe ermöglicht und die jungen Menschen stärkt.   Technische Voraussetzungen: Die Veranstaltung findet ausschließlich online statt. Dafür ist eine stabile Internetverbindung nötig. Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist zudem ein Computer mit (integrierter) Kamera und Mikrophon sowie Internetanschluss notwendig. Nahezu jeder Laptop ist dafür geeignet. Für unsere Online-Veranstaltungen nutzen wir den Anbieter Zoom. Den Zugangslink erhalten Sie spätestens einen Tag vor der Veranstaltung. Bei technischen Problemen können wir nur im Vorfeld des Webinars unterstützen. Bitte führen Sie vorab einen Techniktest durch, indem Sie hier klicken und den Anweisungen folgen. Details finden Sie in unseren Teilnahmebedingungen. Buchungshinweis Wir haben ab und zu Probleme mit dem Buchungstool, es werden in seltenen Fällen keine Bestätigungsmails versendet. Ihre Buchung war i.d.R. trotzdem erfolgreich. Bitte melden Sie sich nicht mehrfach für die Tagung an, wenn Sie zeitnah keine Bestätigungsmail erhalten, sondern wenden sich an info@b-umf.de. Wenn Sie mehrere Personen bei einer Buchung anmelden, erhält nur die anmeldende Person eine Bestätigungsmail, die anderen Personen sind trotzdem verbindlich angemeldet. Eine gemeinsame Veranstaltung des BuMF e.V. mit dem Projekt “Kindgerechtes Ankommen sicherstellen! – Stärkung des Ankunfts-, Unterstützungs- und Integrationssystems unbegleiteter Minderjähriger”, kofinanziert durch den Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der EU.

Recht auf Gesundheit: Kostenübernahme von Therapie u. Sprachmittlung bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen
11.06.2025, 13:00-16:00
Online Seminar

Liebe Teilnehmende, leider müssen wir krankheitsbedingt unsere Veranstaltung zum Thema „Recht auf Gesundheit: Kostenübernahme von Therapie u. Sprachmittlung bei begleiteten und unbegleiteten jungen Menschen mit Fluchterfahrung durchsetzen“ am 11.06. kurzfristig absagen. Sobald wir im Team wieder vollständig sind, geben wir Ihnen zeitnah den Ersatztermin bekannt. Vielen Dank für Ihr Verständnis! Wir freuen uns jetzt schon auf Ihre Teilnahme! Herzlich Jana Lubinova (BuMF) und Marie Melior (BAfF)     Inhalt:  Eine angemessene, bedarfsgerechte Versorgung von geflüchteten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist von immenser Bedeutung. Der Bedarf an Informationen zu rechtlichen Versorgungsgrundlagen für Therapien im Recht der Kinder- und Jugendhilfe (SGB VIII) sowie im Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) ist groß. Welche versorgungsrechtlichen Ansprüche gibt es für diese Zielgruppe? Welche Schritte sind für die Kostenübernahme von therapeutischen Maßnahmen und Sprachmittlung erforderlich? Durch wen und wie können diese beantragt werden? Die Veranstaltung bietet Orientierung in sozialrechtlichen Zuständigkeiten und fördert durch interdisziplinären Austausch praxisnahe Kompetenzen zur Beantragung von Therapien und Sprachmittlung für junge Menschen mit Fluchterfahrung. Zudem werden praxisnahe Tipps und Empfehlungen gegeben, um die Verfahren zu erleichtern und eine nachhaltige Unterstützung für die betroffenen jungen Menschen zu gewährleisten. Referent*innen: Marie Melior (jurist. Referentin für Sozialrecht, BAfF) und Jana Lubinova (Referentin im Projekt bedarfs.gerecht, BuMF) Anmeldung hier. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Die Teilnahme ist kostenfrei. Gerne können Sie diesen Hinweis auch in Ihrem Netzwerk verteilen. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!   Technische Voraussetzungen: Die Veranstaltung findet ausschließlich online satt. Dafür ist eine stabile Internetverbindung nötig. Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist zudem ein Computer mit (integrierter) Kamera und Mikrophon sowie Internetanschluss notwendig. Nahezu jeder Laptop ist dafür geeignet. Für unsere Online-Veranstaltungen nutzen wir den Anbieter Zoom. Den Zugangslink erhalten Sie mit der Anmeldebestätigung. Bei technischen Problemen können wir nur im Vorfeld des Zooms unterstützen. Bitte führen Sie vorab einen Techniktest durch, indem Sie auf hier klicken und den Anweisungen folgen. Details finden Sie in unseren Teilnahmebedingungen Eine Veranstaltung des Projektes Bedarfs.gerecht, finanziert aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds.  

Grundlagenschulung für die Arbeit mit (un)begleiteten geflüchteten Kindern und Jugendlichen Juni 2025
11.06.2025, 9:30-13:00
Online Seminar

Die Schulung richtet sich an angehende Fachkräfte und Fachkräfte, die neu in die Arbeit mit geflüchteten jungen Menschen eingestiegen sind oder einsteigen. Qualifizierung, Austausch und Reflexionen zur eigenen Arbeitshaltung sind in dem Arbeitsbereich unerlässlich. Die Grundlagenschulung vermittelt praxisnah jugendhilferechtliche und asyl- und aufenthaltsrechtliche Grundlagen, Informationen zu Vormundschaft und ihrer Rolle im Asylsystem sowie zur Begleitung und Übergangsgestaltung von und mit jungen volljährigen Geflüchteten. Neben den Schulungsinhalten wird es Raum für interaktiven Austausch und zur Reflexion der Herausforderungen und Haltungen im Arbeitsalltag geben. Diese Schulung bieten wir regelmäßig an! Technische Voraussetzungen: Die Veranstaltung findet ausschließlich online statt. Dafür ist eine stabile Internetverbindung nötig. Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist zudem ein Computer mit (integrierter) Kamera und Mikrophon sowie Internetanschluss notwendig. Nahezu jeder Laptop ist dafür geeignet. Für unsere Online-Veranstaltungen nutzen wir den Anbieter Zoom. Den Zugangslink erhalten Sie spätestens einen Tag vor der Veranstaltung. Bei technischen Problemen können wir nur im Vorfeld des Webinars unterstützen. Bitte führen Sie vorab einen Techniktest durch, indem Sie hier klicken und den Anweisungen folgen. Details finden Sie in unseren Teilnahmebedingungen. Buchungshinweis Wir haben ab und zu Probleme mit dem Buchungstool, es werden in seltenen Fällen keine Bestätigungsmails versendet. Ihre Buchung war i.d.R. trotzdem erfolgreich. Bitte melden Sie sich nicht mehrfach für die Tagung an, wenn Sie zeitnah keine Bestätigungsmail erhalten, sondern wenden sich an info@b-umf.de. Wenn Sie mehrere Personen bei einer Buchung anmelden, erhält nur die anmeldende Person eine Bestätigungsmail, die anderen Personen sind trotzdem verbindlich angemeldet. Hinweis: Es gibt ein begrenztes Kontingent an Soli-Ticktes vor allem für Aktivist*innen aus selbstorganisierten Strukturen und für Ehrenamtliche, u.a. bei Bedarf, schreiben Sie gerne an die Emailadresse veranstaltung@b-umf.de (bitte mit Angabe von Veranstaltungstitel und Datum). Bitte haben Sie Verständnis, dass wir erst später, im fortgeschrittenen Anmeldeprozess, die Bestätigung für Vergabe der Soli-Tickets geben können.

Online-Vertiefungsseminar 2: Alternative Wege der Aufenthaltssicherung außerhalb des Asylverfahrens für junge Menschen nach der Flucht
21.05.2025, 9:30-13:30

Wir freuen uns, dass unsere Online-Vertiefungsseminarreihe in Kooperation mit Dr. Stephan Hocks in der ersten Jahreshälfte 2025 erneut stattfinden kann. In drei Online-Veranstaltungen erfolgt eine fundierte Qualifizierung in verschiedenen Themenbereichen. Im 2. Vertiefungsseminar am 21. Mai 2025 wird es um Alternative Wege der Aufenthaltssicherung außerhalb des Asylverfahrens für junge Menschen nach der Flucht gehen. Alternative Wege der Aufenthaltssicherung werden dann relevant, wenn eine Asylantragstellung im Einzelfall nicht sinnvoll erscheint; spätestens aber wenn der Asylantrag rechtskräftig abgelehnt wurde. Ausgehend von der Frage, unter welchen Voraussetzungen es sinnvoll ist, keinen Asylantrag zu stellen, liefert das Seminar einen Überblick über alternative Optionen der Aufenthaltssicherung. Im Fokus stehen dabei das Bleiberecht für gut integrierte Jugendliche und junge Volljährige nach §25a AufenthG, die Ausbildungsduldung nach § 60c AufenthG bzw. ihre Ergänzung, die Aufenthaltserlaubnis zur Berufsausbildung für ausreisepflichtige Menschen nach § 16g AufenthG sowie das Chancenaufenthaltsrecht nach §104c AufenthG. Folgenden Fragen widmet sich das 2. Vertiefungsseminar: Welche Voraussetzungen und Rechtsfolgen liegen bei den einzelnen Regelungen vor? Was ist im Hinblick auf die Identitätsklärung und Passbeschaffungspflicht zu beachten? Es wird Raum für Fragen und Erfahrungsaustausch geben. Referent: Dr. Stephan Hocks, Rechtsanwalt.   Die weiteren Online-Vertiefungsseminare finden im Februar und Juni 2025 statt. Hier ein Überblick über die Reihe: Vertiefungsseminar: Asylverfahren für unbegleitete minderjährige Geflüchtete (20. Februar 2025, 9:30 Uhr - 13:30 Uhr). Anmeldungen auf der Veranstaltungsseite. Alternativen Wegen der Aufenthaltssicherung außerhalb des Asylverfahrens für junge Menschen nach der Flucht (21. Mai 2025, 9:30 Uhr - 13:30 Uhr) Aufenthaltsverlängerung, Niederlassungserlaubnis und Einbürgerung von jungen Menschen nach der Flucht (25. Juni 2025, 9:30 Uhr - 13:30 Uhr). Anmeldungen auf der Veranstaltungsseite. Eine gemeinsame Veranstaltung des BuMF e.V. mit dem Projekt “Kindgerechtes Ankommen sicherstellen! – Stärkung des Ankunfts-, Unterstützungs- und Integrationssystems unbegleiteter Minderjähriger”, kofinanziert durch den Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der EU.

Wir sind geflüchtet (…) aber wir haben noch Träume – Erfahrungen von jungen Menschen mit Fluchtgeschichte in der Kinder- und Jugendhilfe
14.05.2025, 11:15-12:45
Messe Leipzig

Eine Veranstaltung im Rahmen des 18.DJHT https://www.jugendhilfetag.de/ Die gleichwertige Versorgung in der Kinder- und Jugendhilfe ist für junge Menschen mit Fluchterfahrung gerade nicht gegeben. Ausgehend von den Erfahrungen junger Geflüchteter als Expert*innen wird diskutiert wie eine gerechte und inklusive Kinder- und Jugendhilfe gestaltet werden kann. Jeder junge Mensch hat unveräußerliche Rechte auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer selbstbestimmten, eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit (§ 1 SGB VIII). Dies gilt uneingeschränkt für junge Geflüchtete, unabhängig davon, ob sie begleitet oder unbegleitet nach Deutschland eingereist sind. Das ausdifferenzierte Kinder- und Jugendhilfesystem versorgt und unterstützt alle jungen Menschen mindestens bis zum 21. Lebensjahr. Die Lebensrealität von jungen Geflüchteten in der Kinder- und Jugendhilfe sieht jedoch anders aus. Ihre Teilhabe und die Zuständigkeit der Kinder- und Jugendhilfe wird immer wieder infrage gestellt - im Verlauf des Jahres 2023 haben diverse Bundesländer Erlasse und Empfehlungen zur Abweichung von Qualitätsstandards der Kinder- und Jugendhilfe bei Hilfen für unbegleitete minderjährigen Geflüchteten (umF) veröffentlicht. Dies hat gravierende Auswirkungen auf die jungen Menschen und ihr Ankommen hier. Als Beitrag zur Diskussion rückt das Forum die subjektiven Erfahrungen von jungen Geflüchteten selber in den Vordergrund und schafft Raum für praxisnahe Berichte, die verdeutlichen, was gute Kinder- und Jugendhilfe für diese Zielgruppe leistet und wie sie Teilhabe ermöglichen kann. Ablauf: -Kurze Begrüßung und Einführung durch die Moderation - Teil I: Talkrunde: Erfahrungen junger Geflüchteter (Besetzung: 3 junge Geflüchtete von Care Leaver Netzwerk Dortmund- GrünBau gGmbH). Sie sind alleine hier in Deutschland angekommen und haben Unterstützung durch die Kinder- und Jugendhilfe bekommen. Wie ging es ihnen damit? Was hätten sie sich anders gewünscht? Wo stehen sie heute? Was würden sie Fachleuten dazu gerne sagen? - Teil II: Podiumsdiskussion mit Publikumsbeteiligung. Anhand der berichteten Erfahrungen der jungen Menschen gehen Fachkräften aus der Praxis (unterschiedliche Bereiche: Jugendamt, Betreuung, Vormundschaft) mit ihnen in Diskussion über Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für gute und teilhabeorientierte Betreuung in der Kinder- und Jugendhilfe (Besetzung: 3 junge Geflüchtete, 3 Fachkräfte aus unterschiedlichen Bereichen der Praxis). (Fachkräfte: Anna Lutteroth, Xenion (Bundesforum Vormundschaft und Pflegschaft); Denise Tscharntke, Paul Gerhardt Werk (BumF), Helga Heugel, Jugendamt Stuttgart, Leiterin Abteilung Erziehungshilfen (IGFH) - Zum Abschluss gibt UNICEF Deutschland(Usama Ibrahim-Kind) eine kinderrechtliche Einordnung der Situation.   Es handelt sich um Kooperationsveranstaltung mit dem BumF, der IGFH, dem Bundesforum Vormundschaften und UNICEF Deutschland Das Zitat im Titel stammt aus einer der BumF Podcast Folgen von Ahmad, 24 Jahre. ------- Eine Anmeldung ist nicht möglich. Die Teilnahme am DJHT ist kostenfrei und wer die Veranstaltung besuchen möchte, sollte frühzeitig da sein!                                                                                                   Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projektes "Kindgerechtes Ankommen sicherstellen" statt.

Impulskreis/Network-Meeting: “Picture This: Reflecting on How Images Shape Our Assumptions”
18.03.2025, 11:00-12:15
Online Seminar

Images shape how we see the world—but what hidden assumptions do they carry? In this interactive session, we will critically examine the power of visuals in constructing narratives, biases, and perceptions. We'll explore how to navigate and challenge these influences through discussion, reflection, and practical tools for photo and image analysis. Join us to uncover the unseen messages in images and rethink the way we look. This reflection session takes place within the project “Netzwerk geflüchtete Mädchen und junge Frauen”, a project dedicated to the rights of refugee girls and FLINTA* (women, lesbians, inter, non-binary, trans and agender persons). Speaker: Nella Aguessy (Photographer / Documentarist, Creative Producer), Website: BIGMOTHA https://www.bigmotha.com/ The event will take place in English. There is no participation fee. The number of participants is limited. Please register using the form below, deadline: March 14, 2 pm.   The event takes place online. We use the provider Zoom for our online events. You will receive the access link at least one day before the event. In case of technical problems, we can only provide support in the run-up to the webinar. Please carry out a technical test in advance by clicking here and following the instructions. Details can be found in our conditions of participation.   Funding: The event is part of the BuMF project “Netzwerk geflüchtete Mädchen und junge Frauen”. The project is funded by Aktion Mensch and the Förderverein Pro Asyl.   

Stage of Resistance – politisch-kultureller Abend anlässlich des feministischen Kampftags
11.03.2025, 17:00-19:30
Refugio Berlin

English version see below. Das Projekt “Netzwerk geflüchtete Mädchen und junge Frauen” lädt anlässlich des feministischen Kampftags zu einem kulturell-politischen Abend ein: Auf der „Stage of Resistance“ präsentieren Künstler*innen und Aktivist*innen von Mpower, JoG und Women in Exile ihre Arbeit. Antirassistisch-feministischer Widerstand und Selbstausdruck können verschiedenste kreative Formen haben. Das zeigt sich auch im vielfältigen Programm auf der „Stage of Resistance“ mit Filmen, Poesie-Beiträgen und einer Buchvorstellung. Im Zentrum der Beiträge steht das widerständige Erheben der eigenen Stimme, die Auseinandersetzung mit (Anti-)Rassismus, Feminismus, Empowerment und Identität. Der feministische Kampftag soll auf patriarchale Unterdrückung aufmerksam machen. Und gleichzeitig den Kampf gegen Rassismus und Sexismus würdigen. Rechtsruck, Demokratiefeindlichkeit und Angriffe auf die Menschenrechte Geflüchteter - Widerstand ist gerade jetzt notwendig. Doch wie kann dieser wirksam sein? Welche Rolle spielt Kreativität dabei? Darüber diskutieren wir gemeinsam mit den Künstler*innen und Aktivist*innen bei einem abschließenden Podiums-Gespräch.     Programm: Spoken Word Performances Buchvorstellung & Lesung von Women in Exile Filmvorführungen zu Empowerment Workshops von MPower Podiumsdiskussion mit Aktivist*innen von JoG (Jugendliche ohne Grenzen), Women in Exile und MPower Gemeinsamer Austausch bei Fingerfood   Der Eintritt ist frei. Für Rückfragen: netzwerk@b-umf.de Die Beiträge werden in den Sprachen Deutsch und Englisch sein. Es wird die Möglichkeit zu einer Übersetzung geben. Grafik: Tomka Weiß -- The project “Network of Refugee Girls and Young Women” invites you to a cultural-political evening on forms of creative resistance in celebration of the Feminist Day of Action: Artists and activists from Mpower, JoG and Women in Exile will present their work at the “Stage of Resistance”. Anti-racist and feminist resistance and self-expression can take many different creative forms. This is also reflected in the diverse program at the “Stage of Resistance” with films, poetry contributions and a book presentation. The focus of the contributions is on raising one's voice in resistance, dealing with (anti-)racism, feminism, empowerment and identity. The Feminist Day of Action draws attention to patriarchal oppression. And at the same time honors the fight against racism and sexism. The growing shift to the right, increasing hostility towards democracy and attacks on human rights of refugees - resistance is necessary. But how can it be effective? What role does creativity play in this? We will discuss this together with the artists and activists in a concluding panel discussion.   Program: Spoken word performances Book introduction & reading by Women in Exile Film screenings on empowerment workshops by MPower Panel discussion with activists from JoG (Youth without Borders), Women in Exile and MPower Joint exchange over finger food   The presentations will be held in German and English. Translations are available if required. Admission is free. For further information: netzwerk@b-umf.de   Graphic: Tomka Weiß Die Veranstaltung entstand im Rahmen des Projektes “Netzwerk geflüchtete Mädchen und junge Frauen – erfolgreich weiter” und wurde durch die Aktion Mensch  und Pro Asyl gefördert.

Online-Vertiefungsseminar 1: Das Asylverfahren für unbegleitete minderjährige Geflüchtete
20.02.2025, 9:30-13:30

Wir freuen uns, dass unsere Online-Vertiefungsseminarreihe in Kooperation mit Dr. Stephan Hocks in der ersten Jahreshälfte 2025 erneut stattfinden kann. In drei Online-Veranstaltungen erfolgt eine fundierte Qualifizierung in verschiedenen Themenbereichen. Im ersten Vertiefungsseminar am 20. Februar 2025 wird es um das Asylverfahren für unbegleitete minderjährige Geflüchtete gehen. Es kann ab 10. Januar 2025 auf dieser Seite gebucht werden.   Vertiefungsseminar 1: Das Asylverfahren für unbegleitete minderjährige Geflüchtete 20. Februar 2025, 9:30 Uhr - 13:30 Uhr Die Schaffung einer Aufenthaltsperspektive für unbegleitete Minderjährige nach der Flucht (umF) ist ein zentrales Ziel der Jugendhilfe und ein existenzielles Anliegen junger Menschen. Aufenthaltssicherheit kann sowohl über ein Asylverfahren als auch über andere aufenthaltsrechtliche Verfahren hergestellt werden (letzteres ist Gegenstand des zweiten Seminars). Folgenden Fragen widmet sich das Vertiefungsseminar: Wann ist eine Asylantragstellung sinnvoll – wann nicht? Wie läuft das Asylverfahren ab? Was gilt es für die Anhörung, dem Kernstück des Asylverfahrens, zu berücksichtigen? Welche Schutzformen gibt es und welche Voraussetzungen müssen dafür erfüllt sein? Welche Rechtsmittel stehen im Fall einer Ablehnung zur Verfügung? Referent: Dr. Stephan Hocks, Rechtsanwalt   Die weiteren Vertiefungsseminare finden im Mai und Juni 2025 statt. Hier ein Überblick über die Reihe: Asylverfahren für unbegleitete minderjährige Geflüchtete (20. Februar 2025, 9:30 Uhr - 13:30 Uhr) Alternativen Wegen der Aufenthaltssicherung außerhalb des Asylverfahrens für junge Menschen nach der Flucht (21. Mai 2025, 9:30 Uhr - 13:30 Uhr). Anmeldungen auf der Veranstaltungsseite. Aufenthaltsverlängerung, Niederlassungserlaubnis und Einbürgerung von jungen Menschen nach der Flucht (25. Juni 2025, 9:30 Uhr - 13:30 Uhr). Anmeldungen auf der Veranstaltungsseite. Eine gemeinsame Veranstaltung des BumF e.V. mit dem Projekt “Kindgerechtes Ankommen sicherstellen! – Stärkung des Ankunfts-, Unterstützungs- und Integrationssystems unbegleiteter Minderjähriger”, kofinanziert durch den Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der EU.  

Dokumentation: Online-Impulskreis: Diskriminierungssensibel und rassismuskritisch: Unterstützung geflüchteter Mädchen und junger Frauen bei sexuellen und reproduktiven Rechten / Netzwerktreffen
12.02.2025, 11:00-14:00
Online Seminar

Die Dokumentation/ Präsentation der Veranstaltung kann hier eingesehen werden.   Das Projekt "Netzwerk geflüchtete Mädchen und junge Frauen" lädt zu einem Online-Impulskreis zum Thema "Diskriminierungssensibel und rassismuskritisch: Unterstützung geflüchteter Mädchen und junger Frauen bei sexuellen und reproduktiven Rechten" ein. Für alle Interessierten findet im Anschluss ein Netzwerktreffen statt (mehr Informationen s.u.) Online-Impulskreis "Diskriminierungssensibler Umgang mit geflüchteten Mädchen und jungen Frauen im Gesundheitskontext": 11.00 Uhr - 12.00 Uhr   Wie können Fachkräfte geflüchtete Mädchen und junge Frauen dabei unterstützen, ihre sexuellen und reproduktiven Rechte wahrzunehmen – und das auf eine diskriminierungssensible und rassismuskritische Weise? Dieser Input beleuchtet zentrale Herausforderungen und bietet praxisnahe Handlungsempfehlungen für Fachkräfte, die in Beratungsstellen, Wohngruppen oder ähnlichen Kontexten der Geflüchtetensozialarbeit tätig sind. Der Vortrag wird gestaltet von Nimo, erfahrene Sprachmittlerin und Schülerin, die selbst als minderjährig Geflüchtete nach Deutschland gekommen ist, und Anna Feldhoff, Sozialarbeiterin sowie Gründungs- und Vorstandsmitglied von NURA.Leipzig e.V. Beide sind aktive Mitglieder von NURA und bringen eine Kombination aus persönlichen Erfahrungen und Fachwissen ein. Anschließend an den Input soll es einen Raum zur Diskussion und Austausch geben, wie Fachkräfte geflüchtete Mädchen und FLINTA*-Personen stärken können, um ihnen den Zugang zu einer bedarfsgerechten Gesundheitsversorgung zu ermöglichen und welche Unterstützungssysteme es in verschiedenen Städten gibt. Über Nura e.V.: NURA ist ein feministischer Verein zur Förderung der sexuellen & reproduktiven Gesundheit und des Zugangs zu Rechten von geflüchteten und migrantischen Frauen*. Netzwerktreffen des Projekts "Netzwerk geflüchtete Mädchen und junge Frauen": 13:00 Uhr - 14:30 Uhr   Nach einer Mittagspause findet das Vernetzungstreffen im Projekt "Netzwerk geflüchtete Mädchen und junge Frauen" statt. Das Projekt vernetzt bundesweit verschiedenste Akteur*innen (Personen aus Selbstorganisationen, Beratungsstellen, NGOs, Jugendhilfe u.a.), die mit geflüchteten Mädchen und FLINTA*-Personen und für deren Rechte arbeiten. Eingeladen sind alle Netzwerkteilnehmenden und -interessierten. Da das Projekt - nach dreijähriger Laufzeit - am 31. März 2025 enden wird, laden wir zu diesem vorerst letzten Netzwerktreffen ein, um: über vergangene Aktivitäten und Neuigkeiten aus dem Projekt zu informieren ein Gespräch untereinander und einen Austausch über aktuelle Fragen und Herausforderungen herzustellen Überlegungen und Forderungen für eine mögliche gemeinsame Stellungnahme zum feministischen Kampftag (8. März) zu sammeln

Online-Fortbildung: Junge geflüchtete Menschen gut in die Ausbildung begleiten
15.01.2025, 10:00-14:00
Online Seminar

In der Online-Fortbildung "Junge geflüchtete Menschen gut in die Ausbildung begleiten" erfahren Sie, wie Sie geflüchtete Jugendliche erfolgreich auf ihrem Weg in die Ausbildung unterstützen können. Wir beleuchten die Hürden und Barrieren, die dem Einstieg in die Ausbildung entgegenstehen, und zeigen auf, wie Sie diese überwinden können. Darüber hinaus werden die Vorteile und Chancen einer Ausbildung – von Karrierechancen bis zu Verdienstmöglichkeiten – verdeutlicht. Sie erhalten einen Überblick über den Ausbildungsmarkt in Deutschland und in den einzelnen Bundesländern sowie hilfreiche Tools für die Ausbildungsplatzsuche. Auch Unterstützungs- und Beratungsangebote vor und während der Ausbildung werden thematisiert. Ein spezielles Modul zur Aufenthaltssicherung für Minderjährige und junge Erwachsene gibt Ihnen wertvolle rechtliche Informationen an die Hand. Im interaktiven Teil arbeiten wir gemeinsam an konkreten Fallbeispielen und tauschen uns über praxisorientierte Lösungen aus. Referent*innen: Adem Türkel & Sophie Yume vom ESF-Projekt Zielbewusst für die Ausbildung! bei moveGLOBAL e.V. Die Veranstaltung findet via Zoom statt. Der entsprechende Link wird am Tag vor der Veranstaltung versendet.   Aufgrund der Kooperation mit moveGLOBAL e.V. kann diese Veranstaltung ausnahmsweise kostenfrei stattfinden. Diese Veranstaltung wird im Rahmen des Projektes “Kindgerechtes Ankommen sicherstellen” kofinanziert durch die Europäische Union.