27.10.2020
Neuerungen beim Familiennachzug

Bereits erteilte Visa zum Familiennachzug, die aufgrund der aktuellen Reisebeschränkungen nicht in Anspruch genommen werden konnten, können durch eine sogenannte Neuvisierung neu ausgestellt werden. Die Frist für die Beantragung der Neuvisierungen wurde nun bis zum 31. Dezember 2020 verlängert. Nach Informationen verschiedener Botschaften gilt die Regelung für alle sogenannten D-Visa (also auch für den Eltern- und Geschwisternachzug).

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15.10.2020
Besser zusammenarbeiten – sozialarbeiterische und anwaltliche Tätigkeit

Wann sollten Fachkräfte aus Jugendhilfe und Beratung eine anwaltliche Vertretung hinzuziehen? Was brauchen Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte damit die Zusammenarbeit erfolgreich ist? Welche Erwartungen an Unterstützer*innen bestehen? Eine DRK-Broschüre beantwortet diese und weitere Fragen zu der Schnittstelle Sozialberatung und anwaltlichen Vertretung.

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24.07.2020
Überarbeitete Handlungsempfehlungen der BAGLJÄ

Hilfreich für die Praxis: Diese Woche hat die Bundesarbeitsgemeinschaft Landesjugendämter (BAGLJÄ) die überarbeiteten Handlungsempfehlungen zu Inobhutnahme, Clearingverfahren und Einleitung von Anschlussmaßnahmen bei unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen veröffentlicht. U.a. wurde das Kapitel zur Altersfeststellung neu gefasst und an den aktuellen fachlichen Stand angepasst.

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08.07.2020
Informationen zum Familiennachzug in Zeiten des Coronavirus

Seit 1.07.2020 ist der Familiennachzug nach Deutschland grundsätzlich wieder möglich, sowohl die tatsächliche Einreise als auch – je nach Einreiseland – die Beantragung.

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Miniila App – Unterstützung für unbegleitete Kinder auf der Flucht

Ende März 2020 galten allein in Deutschland 1785 unbegleitete geflüchtete Kinder und Jugendliche in Deutschland als vermisst. Schlimmstenfalls leben sie ohne jeglichen Schutz in der Illegalität und haben kaum Zugang zu Unterstützung und Information. Oft haben sie jedoch ein Smartphone. Damit Sie Unterstützungsangebote finden wurde die Miniila App gestartet. Helft uns mit Eurem Eintrag!

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11.06.2020
Online-Protestprogramm zur Innenministerkonferenz in Erfurt: Wählt den Abschiebeminister 2020!

Vom  17. bis 19. Juni findet die Innenministerkonferenz in Erfurt statt. Geflüchtete Jugendliche der Initiative Jugendliche ohne Grenzen  veranstalten anlässlich der Innenministerkonferenz ein Protest- und Kulturprogramm, das durch den BumF und zahlreiche Organisationen unterstützt wird. Damit wird sich für Seenotrettung, Bleiberecht und Aufnahmeprogramme sowie gegen Abschiebungen, Lager und Rassismus eingesetzt.

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11.05.2020
Koalitionsstreit um Aufnahme aus Griechenland

Lediglich 350 geflüchtete Kinder und Jugendliche will die Bundesregierung aus den Elendslagern in Griechenland aufnehmen - viel zu wenig angesichts des Leides. Doch selbst das droht zu scheitern, da die Union an realitätsfernen Aufnahmekriterien festhält.

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30.04.2020
Beschluss des BVerwG zum Elternnachzug zu ehemals unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen

Bundesverwaltungsgericht legt am 23.04.2020 dem Gerichtshof der europäischen Union (EuGH) Rechtsfragen zur Klärung vor. Die Unsicherheit für die Praxis bleibt damit weiter bestehen. Der BumF hat den Beschluss ausgewertet und stellt die Folgen für die Praxis in einer kurzen Handreichung vor.

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16.04.2020
Informationen für Geflüchtete zum Familiennachzug in der „Corona-Krise“

Da die Visastellen deutscher Auslandsvertretungen ihre Arbeit eingestellt haben und Einreisebeschränkungen gelten entstehen diverse Probleme in der Beratung zum Familiennachzug. Verschiedene Arbeitshilfen geben eine erste Orientierung in dieser Situation. Gleichzeitig besteht jedoch eine hohe Dynamik, so dass die unten aufgeführten Informationen eventuell schnell veralten.

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01.04.2020
Aufruf an Jugendhilfeträger: Mitmachen bei #WirHabenPlatz in Zeiten des Corona-Virus

Entscheidungsträger*innen und Öffentlichkeit fragen sich derzeit, ob trotz der Corona-Pandemie Platz in Jugendhilfeeinrichtungen für die Aufnahme von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen aus Griechenland ist. Damit es schnell zu einer Aufnahme kommen kann, bitten wir Jugendhilfeträger sich erneut mit einem kurzen Schreiben an lokale Abgeordnete und Landrät*innen/Oberbürgermeister*innen zu wenden.

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