27.10.2020
Übersicht über die einzelnen Formen der Duldung

Mittlerweile gibt es 10 verschiedene Formen der Duldung, eine aktuelle Arbeitshilfe der GGUA gibt einen Überblick über die verschiedenen Duldungsgründe und ihre Folgewirkungen auf Ausbildungszugang, Aufenthaltsverfestigung und Zugang zu Sprachförderung.

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22.07.2020
Kein Ort für Kinder - Studien zu geflüchteten Kindern und Jugendlichen in Aufnahmeeinrichtungen

Kürzlich sind die beiden Studien "Kein Ort für Kinder - Zur Lebenssituation von minderjährigen Geflüchteten in Aufnahmeeinrichtungen" sowie "Living in a box. Psychosoziale Folgen des Lebens in Sammelunterkünften für geflüchtete Kinder“. Die Studie machen deutlich: Aufnahmeeinrichtungen schaden dem Kindeswohl und hindern an gesellschaftlicher Teilhabe. Minderjährige müssen daher schnellstmöglich kommunal verteilt und zugewiesen werden.

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02.07.2020
Kinderbonus: Viele geflüchtete Familien bleiben ausgeschlossen, dabei sind diese besonders belastet

Mit dem Kinderbonus von 300 Euro will die Bundesregierung besonders stark belastete Familien finanziell entlasten. Da der Bonus an den Bezug von Kindergeld gekoppelt ist, bleiben viele geflüchtete Familien und unbegleitete Minderjährige jedoch außen vor, obwohl gerade sie sich in besonders prekären Situationen befinden. Geflüchtete Familien leben oft in beengten Verhältnissen und es fehlt u.a. an Laptops, Druckern und WLAN für das Homeschooling. Der BumF fordert die Bundesregierung auf dringend nachzubessern und den Bonus auch für geflüchtete Menschen zugänglich zu machen.

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Miniila App – Unterstützung für unbegleitete Kinder auf der Flucht

Ende März 2020 galten allein in Deutschland 1785 unbegleitete geflüchtete Kinder und Jugendliche in Deutschland als vermisst. Schlimmstenfalls leben sie ohne jeglichen Schutz in der Illegalität und haben kaum Zugang zu Unterstützung und Information. Oft haben sie jedoch ein Smartphone. Damit Sie Unterstützungsangebote finden wurde die Miniila App gestartet. Helft uns mit Eurem Eintrag!

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15.06.2020
Fachbeitrag: Kindgerechte Ausgestaltung des Asylverfahrens

Wann müssen oder können Kinder im Asylverfahren angehört werden? Was ist eine kindgerechte Anhörung und welche Rechtsgrundlagen gelten dabei? Wie muss das Verfahren beim BAMF und vor dem Verwaltungsgericht ausgestaltet sein? Ein aktueller Fachbeitrag beantwortet diese und andere Fragen zur kindgerechten Ausgestaltung des Asylverfahrens.

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Frühjahrstagung 2020 zum Thema Bildung - Digitales Ersatzprogramm im Stream

Leider musste die diesjährige Frühjahrstagung zum Thema "Bildung - Ausschlüsse und Zugänge" entfallen. Als Ersatz haben wir nun sieben Beiträge zur Tagung online gestellt, die für angemeldete Teilnehmende sowie BumF-Mitglieder zugänglich sind. Ohne Einschränkungen zugänglich ist unser kostenfreies E-Learning zum Thema Umgang mit Trauma in Bildungskontexten.

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01.05.2020
Offener Brief: Forderungen zum Schutz geflüchteter Kinder

Junge Geflüchtete sind Alltagsrassismen und der rechten Szene ausgeliefert. Das Recht auf Schutz eines Kindes wird daher nicht konform der KRK gewährleistet. Der Bundesfachverband umF weist darauf hin, dass im Sinne der KRK, alle Kinder das Recht haben, ein unversehrtes Leben zu genießen, frei von Gewalt, Rassismus, Kinderfeindlichkeit, sowie frei von allen staatliche Maßnahmen, die den Rechten der Kinder widersprechen.

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27.04.2020
Bitte um Teilnahme an Befragung zu Homeschooling

Die Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen (ADAS) hat eine Umfrage für Eltern und Schüler*innen zum Homeschooling gestartet . Damit die Perspektive geflüchteter junger Menschen mitbeachtet werden kann, möchten wir Sie bitten, an der anonymen Umfrage teilzunehmen, wenn Sie selbst schulpflichtige junge Menschen betreuen. Gleichzeitig freuen wir uns, wenn Sie den Link zur Umfrage weiterverbreiten.

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Informationen zum Coronavirus für Geflüchtete und Fachkräfte

Hilfreich für die Praxis in Jugendämtern, Jugendhilfeeinrichtungen sowie für Geflüchtete: Wir haben mehrsprachige Informationen zum Corona-Virus sowie Hinweise für Vormund*innen und andere Fachkräfte zusammengestellt.

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20.12.2019
Online-Umfrage 2019 zur Situation junger Geflüchteter: Auswertung und Ergebnisse

Die Ergebnisse der diesjährigen bundesweiten Online Umfrage unter Fachkräften zur Situation junger Geflüchteter im Bundesgebiet stehen pünktlich zum Jahreswechsel bereit. In diesem Jahr haben wir über die Situation der unbegleiteten minderjährigen und jungen Erwachsenen hinaus auch die Einschätzung der Fachkräfte zur Situation von Jugendlichen in Familienbegleitung abgefragt. Obgleich viele Verbesserungen in der Versorgungsstruktur durch die Umfrage dokumentiert werden, besteht in vielen Bereichen ein großer Handlungs- und Qualifizierungsbedarf. So sind etwa Rechtsschutzmöglichkeiten im Kontext von Alterseinschätzung und bundesweiter Verteilung unzureichend. Ein großer Teil der Jugendlichen leidet unter der Unmöglichkeit von Familienzusammenführungen aus dem Ausland aber auch innerhalb von Deutschland. Jugendliche Geflüchtete leiden massiv unter Gewalterfahrungen, Rassismuserfahrungen prägen ihren Alltag. Der Bundesfachverband fordert, die bestehenden Missstände ernst zu nehmen und Maßnahmen zu ergreifen, um die Rechte der Minderjährigen und Heranwachsenden zu schützen und ihre Zukunftsperspektiven zu stärken! So müssen etwa Familienzusammenführungen ermöglicht und beschleunigt werden! Rechtsschutzmöglichkeiten müssen in Verfahren der Alterseinschätzung, der bundesweiten Verteilung sowie auch im Rahmen der Hilfegewährung für junge Volljährige dringend sichergestellt werden! Hierfür sind eine angemessene Aufklärung und Beteiligung der Jugendlichen in sie betreffenden Verfahren dringend erforderlich! Darüber hinaus müssen Jugendliche mit seelischen oder körperlichen Behinderungen einen ihren Voraussetzungen entsprechenden Zugang zu Bildungs- und Versorgungsstrukturen erhalten. Ein flächendeckender Bildungszugang für 18-25-Jährige muss sichergestellt werden. Diskriminierungen erfolgen nach wie vor im Gesundheitssystem, im Bildungssystem aber auch im Kontext von Asylverfahren. Gerade hier zeigt sich, dass ein gesellschaftliches Klima, das - auch junge- Geflüchtete kriminalisiert, unhinterfragt Einzug in die Praxis nimmt. Diesen Entwicklungen entschieden entgegenzutreten ist Aufgabe einer starken Jugendhilfe und eines solidarischen Unterstützungssystems. Ein solches Unterstützungssystem muss auch für begleitete Minderjährige und ihre Familien zugänglich sein! Qualifizierungen von Fachkräften müssen in vielen Bereichen intensiviert werden! Der vielerorts stattfindende Rückbau von Versorgungsstrukturen negiert die politische Verantwortung angesichts dieser vielgestaltigen Herausforderungen und gefährdet die Zukunftsperspektiven junger Geflüchteter.

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