03.06.2022
Digitales Treffen "Netzwerk geflüchtete Mädchen und junge Frauen"

Im Kontext unseres kürzlich gestarteten Projekts „Netzwerk geflüchtete Mädchen und junge Frauen. Gendersensible Soziale Arbeit mit jungen Geflüchteten“ laden wir zum digitalen Netzwerktreffen am 5. Juli, 14.30 Uhr - 17.30 Uhr ein. Die Veranstaltung richtet sich an Personen, die z.B. im Kontext der Beratungsarbeit, der Jugendhilfe, der freien Jugend- und Empowermentarbeit mit geflüchteten Mädchen und jungen Frauen bzw. für ihre Rechte arbeiten sowie an Personen, die im wissenschaftlichen Kontext zu genderspezifischen Themen forschen, die geflüchtete Mädchen und junge Frauen betreffen.

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12.05.2022
Aufruf zur Demonstrationen in Würzburg und Berlin anlässlich der Innenminister*innenkonferenz

Gemeinsam mit Partnerorganisationen veröffentlicht der BumF e.V. einen Aufruf zur Demonstration am Donnerstag, den 02.06.2022, um 16:30 Uhr, anlässlich der diesjährigen Innenminister*innenkonferenz (IMK) in Würzburg. Ebenfalls veröffentlicht der BumF gemeinsam mit Partnerorganisationen einen Aufruf zur Kundgebung anlässlich der Vorkonferenz der IMK am 17.05. in Berlin. Mit beiden Aufrufen stellen sich die unterzeichnenden Organisationen an die Seite aller Menschen, die bedroht sind – egal ob sie aus der Ukraine oder aus anderen Krisenregionen der Welt vor Krieg, Not und Verfolgung fliehen. Es wird klar gestellt: Es darf keine Geflüchteten erster und zweiter Klasse geben. Von den Innenminister*innen, die in Würzburg tagen, wird daher gefordert, die Menschen aus Afghanistan und anderen Ländern nicht zu vergessen.

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29.09.2021
Junge Geflüchtete aus Afghanistan - aktuelle Situation und aufenthaltsrechtliche Hinweise

Die Ankunft junger Afghan*innen in Deutschland seit der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan ist auch in aufenthaltsrechtlicher Hinsicht eine Ausnahmesituation. In der Einzelfallberatung des BumF erreichen uns Fälle, in denen Jugendliche unter den chaotischen Bedingungen der Evakuierung von ihren Familien getrennt wurden. Zahlreiche umF sind in ihrer Angst um Angehörige in Afghanistan schier verzweifelt und damit psychisch extrem belastet. Es kursieren zahlreiche Falschinformationen, die entweder weiter verunsichern oder unerfüllbare Erwartungen schüren. Dabei war und ist der Umgang mit der aufenthaltsrechtlichen Situation bundesweit alles andere als einheitlich...

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26.08.2021
Sicherheit und Zukunftsperspektiven für junge Geflüchte auf Afghanistan!

Die Sicherheitslage in Afghanistan ist katastrophal, tausende Menschen – darunter viele Kinder und Jugendliche – versuchen derzeit aus dem Land zu fliehen. Der BumF betont mit Nachdruck die Forderungen zur Schaffung sicherer Fluchtmöglichkeiten – ohne jegliche bürokratische Hürden – und zur Umsetzung von Bundes- und Landesaufnahmeprogrammen. Zugleich verweist der BumF auf die Situation der in Deutschland lebenden und der neu ankommenden jungen Geflüchteten aus Afghanistan und auf die dringende Notwendigkeit, wirksame Maßnahmen für ihren Schutz und ihre Zukunftsperspektiven zu ergreifen. Die aktuellen Entwicklungen in Afghanistan verschärfen die zuvor schon enormen Belastungen und Unsicherheiten, denen junge Geflüchtete aus Afghanistan in Deutschland ausgesetzt sind, eklatant.

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19.04.2021
Online-Umfrage 2020 zur Situation junger Geflüchteter: Auswertung und Ergebnisse

Der Bundesfachverband umF veröffentlicht die diesjährige Online-Umfrage 2020 zur Situation junger Geflüchteter: Auswertung und Ergebnisse.

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09.02.2021
Sofortiger Abschiebestopp nach Afghanistan!

Deutschland plant am 9.2.2021 den nächsten Abschiebeflug nach Afghanistan, bei dem sich erfahrungsgemäß wieder viele Bundesländer beteiligen werden. 96 Organisationen und Initiativen verurteilen aufs Schärfste die geplante Abschiebung mitten im Lock.

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17.12.2020
Voraussetzungen für den Widerruf des Schutzstatus

Das Verwaltungsgericht Meiningen hat am 22.09.2020 in einer Entscheidung zum Widerruf eines Abschiebeverbots für einen Afghanen grundsätzliche Aussagen zu den Voraussetzungen eines Widerrufs für sog. "Exil-Afghanen" und zu Widerruf wegen Volljährigkeit getroffen, die über den Einzelfall hinaus Relevanz haben.

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11.05.2020
Der BumF-Rechtshiflefonds wirkt: Rohan H.'s Geschichte

Rohan H.‘s* Vater weigerte sich den Taliban anzuschließen und wurde daraufhin bei einem Selbstmordattentat ermordet. Nach dem Attentat suchten die Taliban nach Rohan H. und er floh alleine nach Deutschland. In Deutschland wurde sein Asylantrag abgelehnt und ihm drohte die Abschiebung nach Afghanistan.

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Reza A.’s Geschichte

Reza A. konnte vor Angst kaum noch schlafen, in der Schule machte er Rückschritte: Kein Wunder, denn dem Siebzehnjährigen drohte die Abschiebung nach Afghanistan - ein Bürgerkriegsland, das er schon als dreijähriger verließ und daher kaum kennt. Dank des BumF-Rechtshilfefonds erhielt Reza A. Schutz und kann endlich wieder ohne Angst zur Schule gehen.

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11.09.2019
Der BumF-Rechtshiflefonds wirkt: Nabil K.'s Geschichte

Nabil K. konnte für die Anwaltskosten nicht selbst aufkommen und so sprang der BumF-Rechtshilfefonds ein. Dank des Zuschusses aus dem Fonds konnte ein Anwalt bezahlt werden und Klage eingereicht werden – mit Erfolg! Nachdem sein Antrag noch einmal geprüft wurde, erhielt Nabil K. ein Abschiebungsverbot und er kann nun in Deutschland bleiben. Ohne den Rechtshilfefonds wäre das nicht möglich gewesen.

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