11.05.2020
Der BumF-Rechtshiflefonds wirkt: Rohan H.'s Geschichte

Rohan H.‘s* Vater weigerte sich den Taliban anzuschließen und wurde daraufhin bei einem Selbstmordattentat ermordet. Nach dem Attentat suchten die Taliban nach Rohan H. und er floh alleine nach Deutschland. In Deutschland wurde sein Asylantrag abgelehnt und ihm drohte die Abschiebung nach Afghanistan.

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11.05.2020
Koalitionsstreit um Aufnahme aus Griechenland

Lediglich 350 geflüchtete Kinder und Jugendliche will die Bundesregierung aus den Elendslagern in Griechenland aufnehmen - viel zu wenig angesichts des Leides. Doch selbst das droht zu scheitern, da die Union an realitätsfernen Aufnahmekriterien festhält.

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01.05.2020
Offener Brief: Forderungen zum Schutz geflüchteter Kinder

Junge Geflüchtete sind Alltagsrassismen und der rechten Szene ausgeliefert. Das Recht auf Schutz eines Kindes wird daher nicht konform der KRK gewährleistet. Der Bundesfachverband umF weist darauf hin, dass im Sinne der KRK, alle Kinder das Recht haben, ein unversehrtes Leben zu genießen, frei von Gewalt, Rassismus, Kinderfeindlichkeit, sowie frei von allen staatliche Maßnahmen, die den Rechten der Kinder widersprechen.

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30.04.2020
Beschluss des BVerwG zum Elternnachzug zu ehemals unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen

Bundesverwaltungsgericht legt am 23.04.2020 dem Gerichtshof der europäischen Union (EuGH) Rechtsfragen zur Klärung vor. Die Unsicherheit für die Praxis bleibt damit weiter bestehen. Der BumF hat den Beschluss ausgewertet und stellt die Folgen für die Praxis in einer kurzen Handreichung vor.

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29.04.2020
Informations- und Praxismaterialien zur Kostenheranziehung nach dem SGB VIII

Das Bundesnetzwerk Ombudschaft in der Jugendhilfe e.V. hat ein umfangreiches Paket an Informations- und Praxismaterialien zum Thema Kostenheranziehung junger Menschen nach dem SGB VIII veröffentlicht. Das Rechtsgutachten, die Infobroschüre und alle weiteren Materialien sind kostenlos per Download erhältlich oder können gegen Portokosten bestellt werden.

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29.04.2020
Unterstützung bei rassistischer Gewalt in Zeiten von Corona

Schwarze Menschen und Menschen of Color sind auf Grund ihres Aussehens und ethnischer Zugehörigkeit einer erhöhten Gefahr rassistische Gewalt während der Corona-Situation ausgesetzt. Opferberatungsstellen bieten deswegen telefonische und videounterstützte Beratung und Therapie für Betroffene von rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt sowie deren Angehörige und Zeuginnen an. Die Beratung ist oft in verschiedenen Sprachen verfügbar.

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27.04.2020
Bitte um Teilnahme an Befragung zu Homeschooling

Die Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen (ADAS) hat eine Umfrage für Eltern und Schüler*innen zum Homeschooling gestartet . Damit die Perspektive geflüchteter junger Menschen mitbeachtet werden kann, möchten wir Sie bitten, an der anonymen Umfrage teilzunehmen, wenn Sie selbst schulpflichtige junge Menschen betreuen. Gleichzeitig freuen wir uns, wenn Sie den Link zur Umfrage weiterverbreiten.

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16.04.2020
Informationen für Geflüchtete zum Familiennachzug in der „Corona-Krise“

Da die Visastellen deutscher Auslandsvertretungen ihre Arbeit eingestellt haben und Einreisebeschränkungen gelten entstehen diverse Probleme in der Beratung zum Familiennachzug. Verschiedene Arbeitshilfen geben eine erste Orientierung in dieser Situation. Gleichzeitig besteht jedoch eine hohe Dynamik, so dass die unten aufgeführten Informationen eventuell schnell veralten.

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15.04.2020
BumF-Webinare im Frühjahr: Jugendberufshilfe, Aufenthaltssicherung und Passbeschaffungspflichten

Wir starten ab April mit den ersten BumF-Webinaren. Am 28. April findet ein Webinar zum Thema "Schutz mit Verfallsdatum? Widerruf, Aufenthaltssicherung und Passbeschaffungspflichten" und am 13. Mai zum Thema "Möglichkeiten der Jugendberufshilfe" statt.

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09.04.2020
Wir haben mehr Platz – Aufnahme von 50 Minderjährigen völlig unzureichend.

Seit dem 5.12.2019 ist die Zahl junger Geflüchteter die im Rahmen der Kinder und Jugendhilfe betreut und versorgt werden von 30.408 auf 26.432 gesunken. Zahlreiche Plätze in Jugendwohngruppen sind damit erst kürzlich frei geworden. Eine Blitzumfrage hat zudem ergeben, dass in kürzester Zeit hochgerechnet etwa 2000 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge unter Wahrung des Infektionsschutzes in Jugendwohngruppen aufgenommen werden könnten - mit Vorlauf könnten es deutlich mehr sein.

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