26.03.2026
Osterschließzeit

Vom 30.03. bis 12.04.2026 geht die Geschäftsstelle des Bundesfachverbands Minderjährigkeit und Flucht in eine Schließzeit. Presse- und Beratungsanfragen sowie die telefonische Einzelfallberatung können in dieser Zeit nicht bearbeitet werden und werden während der Schließzeit ausgesetzt. Etwaige Beratungsanfragen müssen nach der Schließzeit erneut an uns gesendet werden. Wir bitten um Geduld, bedanken uns für das Verständnis und wünschen bis dahin eine angenehme Zeit. +++ From 30.03. to 12.04.2026, the office of the BuMF will be closed. Press and counseling requests, as well as individual case counseling by telephone, cannot be processed during this time and will be suspended during the closure period. Any counselling requests will need to be sent to us again after the break. We kindly ask for your patience, thank you for your understanding and wish you a pleasant time until then.

weiter lesen
10.03.2026
PM: GEAS Anpassungsgesetz: BuMF kritisiert Verschärfungen auf Kosten von Kinderrechten

Am 27. Februar 2026 hat der Bundestag das Gesetz zur Anpassung des nationalen Rechts an die Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) beschlossen. Der Bundesfachverband Minderjährigkeit und Flucht lehnt das Gesetz in seiner jetzigen Form ab. Zwar enthält das Gesetz Verbesserungen für Minderjährige, geht jedoch bei restriktiven Maßnahmen inakzeptabel weit über die EU-Vorgaben hinaus.

weiter lesen
05.03.2026
Kampagnenstart #UnmuteRefugees: Stimmen von Geflüchteten stärken

Junge Menschen auf der Flucht bringen eine Geschichte mit sich – oft geprägt von schmerzhaften Erlebnissen. Doch in der öffentlichen Debatte haben ihre Schicksale häufig keinen Platz. Massenhafte Abschiebungen und Grenzkontrollen werden als Scheinlösungen präsentiert, während die Rechte junger Geflüchteter in den Hintergrund rücken.

weiter lesen
09.07.2025
Neu: Gutachten zu Kinderrechten im GEAS und Stellungnahme zum GEAS-Anpassungsgesetz

Der Bundesfachverband Minderjährigkeit und Flucht (BuMF) e.V. hat heute zwei zentrale Beiträge zur Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) veröffentlicht. Gutachten: „Kinderrechtliche Aspekte der Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems“
Gemeinsam mit acht weiteren Organisationen hat der BuMF ein Gutachten beauftragt, das die GEAS-Reform aus kinderrechtlicher Perspektive analysiert. Die Autoren, Prof. Dr. Constantin Hruschka und Robert Nestler, beleuchten darin insbesondere, wie sich die geplanten Änderungen auf geflüchtete Kinder und Jugendliche auswirken und wo sie mit bestehenden menschen- und kinderrechtlichen Verpflichtungen kollidieren.

weiter lesen
07.07.2025
Stellungnahme zur Aussetzung des Familiennachzugs zu subsidiär Schutzberechtigten

Die Bundesregierung hat am Freitag, den 27.06.2025, erneut den Familiennachzugs zu subsidiär Schutzberechtigten ausgesetzt. Der BuMF kritisiert in der Stellungnahme die Aussetzung und macht deutlich, welche gravierenden menschen- und kinderrechtlichen Folgen dieser Beschluss mit sich bringt.

weiter lesen
24.06.2025
NDR berichtet über BuMF Online-Umfrage

Junge geflüchtete Menschen in Deutschland – auch in Niedersachsen – sehen sich im Alltag mit vielfältigen Herausforderungen konfrontiert. Das zeigt eine Umfrage Bundesfachverband Minderjährigkeit und Flucht (BuMF).

weiter lesen
19.06.2025
Abschiebungen sind kein Thema für ein Kinderbuch – sie verstoßen gegen Kinderrechte

Der Bundesfachverband Minderjährigkeit und Flucht (BuMF) e.V. kritisiert die Veröffentlichung eines Kinderbuches durch Frontex, in dem Abschiebungen als freundliche Reisegeschichte dargestellt werden. Der BuMF sieht darin einen zynischen Versuch, ein gewaltvolles und oft traumatisierendes Geschehen zu verharmlosen. Abschiebungen bedeuten für Kinder und Jugendliche den Verlust von Sicherheit, Zuhause, Freundschaften und den Abbruch von Bildungswegen.

weiter lesen
19.06.2025
Zum World Refugee Day fordern wir: Gesundheit ist ein Menschenrecht – für alle

Die neue Regierung hat seit ihrer Amtseinführung kein Geheimnis daraus gemacht, das Asylrecht weiter einschränken zu wollen. Dafür ist sie offenbar auch bereit, über allgemeine Menschenreche hinwegzusehen. Neben rechtswidrigen Zurückweisungen an der Grenze und mehr Abschiebungen, wird oft auch jenen Menschen, die in Deutschland bereits als Schutzsuchende aufgenommen wurden, der Zugang zur medizinischen Versorgung verwehrt. Zum Weltflüchtlingstag fordern wir, das Zentrum ÜBERLEBEN und Berliner Netzwerk für besonders schutzbedürftige geflüchtete Menschen (BNS) gemeinsam mit über 20 Organisationen, dass die Bundesregierung ihrer Verantwortung gegenüber Schutzsuchenden nachkommt und allen Menschen in Deutschland den Zugang zum Gesundheitssystem ermöglicht.

weiter lesen
18.06.2025
Fluchtwege für Minderjährige werden beschwerlicher. Ein Gespräch mit Helen Sundermeyer

Die Bundesregierung hat verschärfte Kontrollen an allen Landgrenzen der BRD angeordnet. Die Bilanz: In der vergangenen Woche wurden bisher 739 Menschen zurückgewiesen, darunter Asylsuchende. Von 51 wurden 32 an den Grenzen zurückgeschickt. Was hat sich seither für junge Menschen auf der Flucht verändert?

weiter lesen
18.06.2025
Auch Kinder und Jugendliche werden regelmäßig zurückgewiesen. Interview Junge Welt

Seit Jahren werden Kinder und Jugendliche an EU-Binnen- und Außengrenzen abgewiesen. Nun hält die Bundesregierung trotz einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Berlin an diesen sogenannten Pushbacks fest. Livia Giuliani und Jasmin Asaad im Gespräch mit der Jungen Welt.

weiter lesen