Online-Seminar: Örtliche Zuständigkeit nach SGB VIII für unbegleitete Kinder und Jugendliche
Zeit
24.07.2020
10:00 - 12:00
Ort
Online Seminar
Diese Veranstaltung findet ausschließlich online satt.
 
Inhalt

Inhalt: Seit dem 01.11.2015 regelt § 88a SGB VIII die örtliche Zuständigkeit des jeweiligen Jugendamts für unbegleitete ausländische Kinder und Jugendliche, wenn es um die (vorläufige) Inobhutnahme, Jugendhilfeleistungen und die Amtsvormundschaft geht. Es bestehen in der Praxis aber weiterhin offene Fragen: Wer ist zuständig, wenn ein Jugendlicher aus der Einrichtung wegläuft und an einem anderen Ort aufgegriffen wird bzw. um Unterstützung bittet? Ändert sich die Zuständigkeit, wenn die Eltern einreisen? Was passiert wenn bei einer stationären Unterbringung außerhalb des zuständigen Jugendamtsbereichs nun Hilfe für junge Volljährige beantragt wird?

Im Webinar sollen die Regelungen zur örtlichen Zuständigkeit für unbegleitet geflüchtete Kinder, Jugendliche und junge Volljährige dargestellt und verschiedene Auffassungen und Empfehlungen zu schwierigen Fallkonstellationen gemeinsam mit den Teilnehmenden besprochen werden.

Referentin: Diana Eschelbach, Volljuristin; Autorin und Gutachterin für Kinder- und Jugendhilferecht

Technische Voraussetzungen: Die Veranstaltung findet ausschließlich online satt. Dafür ist eine stabile Internetverbindung nötig. Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist zudem ein Computer mit (integrierter) Kamera und Mikrophon sowie Internetanschluss notwendig. Nahezu jeder Laptop ist dafür geeignet.

Für unsere Online-Veranstaltungen nutzen wir den Anbieter Zoom. Den Zugangslink erhalten Sie spätestens einen Tag vor der Veranstaltung. Bei technischen Problemen können wir nur im Vorfeld des Webinars unterstützen. Bitte führen Sie vorab einen Techniktest durch, indem Sie auf hier klicken und den Anweisungen folgen.

Details finden Sie in unseren Teilnahmebedingungen.

Förderung: Ein Veranstaltung im Rahmen des Projektes “Fokus – Perspektiven junger Geflüchteter im Kontext neuer gesellschaftlicher und rechtlicher Diskurse“. Dieses Projekt wird durch die Aktion Mensch, die Freudenbergstiftung und die UNO-Flüchtlingshilfe gefördert.

Anmeldung

Buchungen sind für diese Veranstaltung nicht möglich.