Psychische Belastungen sind für viele junge geflüchtete Menschen Teil ihrer Lebensrealität. Erlebnisse vor und während der Flucht, Unsicherheiten im Alltag, Rassismus oder die Trennung von Familie und vertrauten Menschen können die psychische Gesundheit belasten. Gleichzeitig ist es oft schwierig, passende Unterstützung und Therapieangebote zu finden.
Im Rahmen des Projekts „bedarfs.gerecht: Bedarfsgerechte psychosoziale Versorgung junger Geflüchteter“ veröffentlicht der BuMF e.V. einen neuen Flyer zum Thema „Psychische Gesundheit und Unterstützung für geflüchtete Jugendliche“ in mehreren Sprachen.
Der Flyer richtet sich direkt an junge geflüchtete Menschen und informiert in einfacher Sprache über wichtige Fragen:
- Was bedeutet psychische Gesundheit?
- Wann kann es helfen, Unterstützung zu suchen?
- Was sind Therapien und wie können sie helfen?
- Was ist der Unterschied zwischen Psychotherapeutinnen und Psychiaterinnen?
- Welche Rechte gibt es bei Gesundheitsversorgung, Sprachmittlung und Therapie?
- Wo finden junge Menschen Beratung und Unterstützung?
Außerdem informiert der Flyer über Unterstützungsmöglichkeiten bei Diskriminierung und erklärt, was Empowerment bedeutet. Er zeigt jungen Menschen: Sie sind mit ihren Erfahrungen nicht allein und haben das Recht, Hilfe und Unterstützung zu bekommen.
Der Flyer ist in Deutsch, Englisch, Dari und Arabisch verfügbar und kann genutzt werden, um junge Geflüchtete direkt über ihre Rechte und Möglichkeiten der psychosozialen Unterstützung zu informieren.
Dieser Flyer entstand im Projekt „,bedarfs.gerecht‘ — Das PSZ als Modell der psychosozialen Versorgung und Rehabilitation für Überlebende von Krieg, Folter, Verfolgung und Flucht“.
Dieses Projekt wird gefördert durch Mittel aus dem Asyl- und Migrationsfonds der EU (AMIF).
