Schutzräume sichern! Zum Umgang mit rassistischer Polizeigewalt in der Jugendhilfe
Zeit
26.05.2023
10:00 - 14:00
Ort
Online Seminar
Diese Veranstaltung findet ausschließlich online statt.
 
Inhalt

Einladung zur bundesweiten Online-Veranstaltung: Schutzräume sichern! Zum Umgang mit rassistischer Polizeigewalt in der Jugendhilfe

Achtung: Verlegung des Datums auf Freitag, den 26.05.2023

Online: LINK wird nach Anmeldung zugeschickt Anmeldungen unter: bildungsarbeit@reachoutberlin.de

WICHTIG:Bitte geben Sie bei Ihrer Anmeldung an, in welchem Bundesland und – wenn Sie möchten- bei welchem Träger Sie tätig sind. Schicken Sie uns gern auch Fragen/Anregungen zur besseren Planung der Veranstaltung.In Berlin gibt es zahlreiche Berichte über rassistische Polizeigewalt in der Jugendhilfe. Als Reaktion darauf hat sich 2018 der Berliner „Arbeitskreis Schutzräume sichern!“ gegründet, der Sozialarbeitende vernetzt, um einen Umgang mit rassistischer Polizeigewalt in der Jugendhilfe zu organisieren. Auf einer Online-Meldeplattform können Jugendliche und Sozialarbeitende Erfahrungen mit rassistischer Polizeigewalt melden. Ziel des Arbeitskreises ist, Berichte rassistischer Polizeigewalt in der Berliner Jugendhilfe aufzuarbeiten, Schwarze Jugendliche und Jugendliche of Color in der Wahrnehmung ihrer Rechte und Sozialarbeitende im Umgang mit der Polizei zu stärken.Als Mouhamed Lamine Dramé am 8. August 2022 in einer Dortmunder Jugendhilfeeinrichtung von einem Polizisten mit einer Maschinenpistole erschossen wurde, erreichten uns zahlreiche Anfragen von Sozialarbeitenden zu rassistischer Polizeigewalt in der Jugendhilfe aus ganz Deutschland. Um einen Umgang damit zu finden, laden wir Sie herzlich zu unserer bundesweiten Online-Veranstaltung „Schutzräume sichern!“ ein.Wir wollen uns darüber austauschen, wie ein rassismuskritischer Umgang mit Polizei in der Jugendhilfe lokal und strategisch aussehen kann: Wie ist die Situation bei Ihnen in der Praxis gerade? Welche Unsicherheiten gibt es? Welche Möglichkeiten der Unterstützung und Intervention gibt es, wenn Jugendliche sich in Krisen befinden und welche Schritte können gegangen werden, bevor die Polizei gerufen wird? Welche organisierten Vernetzungen in den Bundesländern funktionieren vielleicht bereits?Ziel der Veranstaltung ist es gemeinsam zu erarbeiten, welche gemeinsamen Strategien wir haben und brauchen, um rassistischer Polizeigewalt vor Ort und bundesweit entgegenzuwirken.Ausschlussklausel zur VeranstaltungDie Veranstaltenden behalten sich vor Personen, die extrem rechten Parteien wie bspw. der AfD oder Organisationen angehören, die der extrem rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Zur Einladung als PDF.

Anmeldung

Online-Buchungen sind für diese Veranstaltung nicht verfügbar.