Der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (BumF), die Diakonie Deutschland, die Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) und das Kompetenzzentrum Pflegekinder fordern die Bundesregierung auf sich für eine Zukunftsperspektive der jungen Menschen einzusetzen und die Abschiebungen nach Afghanistan zu stoppen.

(Oktober 2017)

Um die konkreten Auswirkungen der aktuellen Afghanistanpolitik zu verdeutlichen, bat der Bundesfachverband umF seine Mitgliedsorganisationen um eine Einschätzung der Lage. Die Auswertung der Rückmeldungen zeigt, dass die Abschiebungen und die sinkenden Anerkennungsquoten nicht nur zu einer außerordentlichen Belastung im Alltag der afghanischen Jugendlichen führen, sondern auch eine enorme Herausforderung in der Arbeit der BetreuerInnen und für den Alltag in Wohngruppen oder anderen Einrichtungen darstellen.

(Juni 2017)

2015 gab es in Afghanistan mehr zivile Opfer als in allen Jahren zuvor. Die allgemeine Unsicherheit aufgrund bewaffneter Konflikte ist jedoch nicht der alleinige Fluchtgrund der Menschen. Insbesondere Kinder und Jugendliche sind von zahlreichen Bedrohungen, u.a. Ausbeutung, Missbrauch und Zwangsrekrutierung, betroffen. In einem Bericht hat der Bundesfachverband umF die Lage von Kindern und Jugendlichen anhand von vorliegenden Studien analysiert und ausgewertet.

(Februar 2016)