Eine kurze Orientierungshilfe für eine kritisch-reflexive Praxis.
Die Notwendigkeit einer rassismuskritischen Haltung in der Vormundschaft lässt sich bereits aus der grundlegenden Aufgabe, für die Rechte ihrer Mündel einzustehen, ableiten – schließlich beinhalten diese auch das Recht auf Nichtdiskriminierung.
Rassismuskritische Vormundschaft muss auf einem Wissen über die Entstehung und Reproduktion von rassistischen Strukturen basieren sowie über Strategien verfügen, sich möglichst kritisch in und zu diesen Strukturen zu verhalten. Diese Orientierungshilfe soll erste Impulse für eine rassismuskritische Praxis der Vormundschaft geben.
(Februar 2026)
In Kooperation mit Absolvent*innen der Sozialen Arbeit der Alice-Salomon Hochschule Berlin und der Evangelischen Hochschule Berlin hat der BuMF einen Sammelband erstellt: Acht Autor*innen teilen ihre Erkenntnisse aus Forschungsprozessen, Fachpraxis und Aktivismus: “Von Reflexion und Kritik zu Haltung und Handlung: Perspektiven einer kritischen Sozialen Arbeit in restriktiven Verhältnissen“.
Der Sammelband kann in einem begrenzten Umfang (pro Person ein Exemplar) auch gedruckt bestellt werden. Er entstand im Rahmen eines Projektes, das nun beendet ist und für das es keine Nachfolge gibt. Wir freuen uns aber sehr über Spenden für die Arbeit des BuMF: hier spenden
(Februar 2026)
Die Einschätzung des Alters hat eine Schlüsselfunktion für die Wahrnehmung von Kinderrechten – und wird meist von Erwachsenen über die Köpfe der jungen Menschen hinweg entschieden. Fach- und Leitungskräfte in Jugendhilfe, Verwaltung und Politik tragen Verantwortung, Kinderrechte bei Alterseinschätzungen zu sichern. Diese Papier gibt Anregungen zur Diskussion.
(Janaur 2026)
Diese Broschüre ist für geflüchtete Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Behinderung. Sie ist eine Sammlung von hilfreichen Informationen, um in Deutschland selbstbestimmt zu leben. Die Broschüre richtet sich auch an Fachkräfte und Ehrenamtliche. Sie soll eine erste Orientierung zu rechtlichen und praktischen Fragen bieten.
(Februar 2026)
Das Glossar lädt dazu ein, Begriffe zu hinterfragen und diskriminierungskritisch zu handeln. Es richtet sich an alle, die mit jungen geflüchteten Menschen arbeiten – in Jugendhilfe, Bildung, Gesundheit, Verwaltung oder Ehrenamt. Es ist nicht abschließend und nicht allgemeingültig: Sprache verändert sich, ebenso wie gesellschaftliche Debatten.
(Januar 2026)
Das Glossar kann kostenlos bestellt werden.
Informationen zur Kostenübernahme der Gesundheitsversorgung von jungen geflüchteten Menschen ohne elektronische Gesundheitskarte (eGK)
Der Flyer informiert über das Recht junger geflüchteter Menschen auf diskriminierungsfreie Gesundheitsversorgung, auch wenn keine elektronische Gesundheitskarte (eGK) vorliegt. Er klärt auf, dass die zuständigen Behörden verpflichtet sind, jederzeit eine medizinisch notwendige Versorgung sicherzustellen. Zudem wird klargestellt, dass auch Kosten für Sprachmittlung übernommen werden können und müssen, wenn sie für die Behandlung erforderlich sind. Der Flyer zeigt typische Probleme bei der Nutzung von Behandlungsscheinen auf, benennt die rechtlichen Grundlagen und gibt praxisnahe Hinweise für Betroffene, Sozialarbeitende und Arztpraxen, insbesondere dazu, wie vorzugehen ist, wenn Leistungen verweigert oder verzögert werden.
(Januar 2026)
Unabhängige Interessenvertretung bei der Alterseinschätzung
Die Alterseinschätzung hat zentrale Bedeutung für die Zukunftsperspektiven der betroffenen jungen Menschen. Sie ist das „Nadelöhr“, an dem sich entscheidet, ob Kinderrechte in Anspruch genommen werden können oder nicht. Die bisherigen Regelungen und Standards in diesem Verfahren zeigen erhebliche Schwächen, insbesondere bei der Gewährleistung einer unabhängigen Interessenvertretung.
Die Verpflichtung zu einer solchen Vertretung ist im Völker- und Unionsrecht fest verankert. Die hier aufgegriffene Regelungslücke gewinnt zudem besondere Relevanz im Hinblick auf die Umsetzung der Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS). Die GEAS-Verordnungen enthalten verbindliche Vorgaben zu Schutz, Vertretung und Verfahren, die spätestens ab Mitte 2026 gelten und bereits jetzt den künftigen Standard markieren.
Das folgende Papier gibt eine erste Einschätzung zur Ausgestaltung einer solchen Interessenvertretung und unterbreitet konkrete Vorschläge zur Umsetzung.
(November 2025)
Kinderrechte wahren: 10 Empfehlungen für die Umsetzung der Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems in Deutschland
(September 2025)
Livia Giuliani und Hannah Franke schreiben in ihrem Artikel im Asylmagazin über die rechtliche Vertretung geflüchteter Kinder und Jugendlicher und die aktuellen Herausforderungen aus kinderrechtlicher Perspektive aufgrund der Änderung der Dienstanweisung Asyl (DA Asyl) des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) vom 12. Juni 2024, die die Praxis verfestigt, von begleiteten Unbegleiteten auszugehen.
(Mai 2025)
Am 24.7.2025 wurde der Bericht der Bundesregierung über die Situation unbegleiteter ausländischer Minderjähriger in Deutschland vorgelegt (Deutscher Bundestag Drucksache 21/981). Die Bundesregierung kommt mit dem vorliegenden Bericht ihrer gesetzlichen Verpflichtung nach, jährlich im Rahmen der Evaluierung des Gesetzes zur Verbesserung der Unterbringung, Versorgung und Betreuung ausländischer Kinder und Jugendlicher über die Situation von UMA in Deutschland umfassend zu berichten.
Der BuMF begrüßt die differenzierte Darstellung der Situation und möchten diese dennoch an einigen Stellen ergänzen.
(August 2025)
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