Aktuelles
21.05.2019
BumF-Vertiefungsseminar in Berlin: Niederlassungserlaubnis, Einbürgerung und Widerrufsverfahren bei minderjährig Eingereisten

Am 27.06.2019 findet in Berlin ein BumF-Vertiefungsseminar statt. Was sind die Voraussetzungen für Niederlassungserlaubnis und Einbürgerung - welche Sonderregelungen gibt es für minderjährig Eingereiste? Welche Passbeschaffungspflichten bestehen? Was kann bei Widerrufsverfahren getan werden?

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21.05.2019
Umfrage unter 723 Fachkräften: Junge Flüchtlinge leiden häufiger unter Rassismus und Angst vor Abschiebungen

Gegenüber dem Vorjahr haben sich Verbesserungen u.a. bei der Bewertung der Hilfen ergeben. Mehr Fachkräfte als noch in 2017 geben jedoch an, dass Jugendliche oft oder sehr oft durch Rassismuserfahrungen belastet sind und das Jugendliche aus Angst vor Abschiebungen untertauchen bzw. abgängig sind. Aufenthaltsrechtliche Unsicherheiten, die Trennung von der Familie und die Angst vor der Zukunft werden von den Befragten weiterhin am häufigsten als alltagsrelevante Beeinträchtigung genannt.

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23.05.2019
Das Asylverfahren. Deine Rechte, deine Perspektiven – erklärt für unbegleitete Minderjährige

Wie kann ich einen Asylantrag stellen? Welche Rechte habe ich im Asylverfahren? Wie kann ich mich auf die Anhörung vorbereiten? Was kann ich machen, wenn mein Asylantrag abgelehnt wurde? Welche Wege und Möglichkeiten gibt es, neben dem Asylverfahren, um in Deutschland zu bleiben? Wen kann ich fragen, wenn ich Hilfe brauche? Was ändert sich, wenn ich 18 Jahre alt werde? Dies und vieles mehr wird in einfacher Sprache erklärt und durch (Schau-)Bilder ergänzt, welche die erklärten Begriffe darstellen.

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21.05.2019
Übersicht zu Unterstützungsangeboten beim Familiennachzug: Kontaktdaten für neun Länder

Die International Organisation Migration IOM ist mittlerweile in neun Ländern mit ihrem Familienunterstützungsprogramms (FAP) vertreten. Diese sind Äthiopien (Addis Abeba) Jordanien (Amman), Libanon (Beirut), Nordirak (Erbil), Türkei (Istanbul), Afghanistan (Kabul), Ägypten (Kairo), Sudan (Khartum) und Kenia (Nairobi).

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Wer kümmert sich um mich? Welche Rechte habe ich? Mit welchen Ämtern und Organisationen habe ich es zu tun? Unser Portal von jungen Geflüchteten für junge Geflüchtete.

Veranstaltungen
Dokumentation: Übergänge – Junge Geflüchtete zwischen den Systemen
09.04.2019-10.04.2019, 11:00-16:30
Stephansstift Zentrum für Erwachsenenbildung gemeinnützige GmbH

Die Tagung „Übergänge – Junge Geflüchtete zwischen den Systemen“ richtet sich an Mitarbeitende von Jugendämtern, von freien Trägern der Jugendhilfe, von Beratungsstellen, an (ehrenamtliche) Vormund/innen sowie an alle Aktiven, die mit jungen Geflüchteten arbeiten. Sie dient dem vertiefenden Austausch über die Arbeit mit jungen Geflüchteten und den aktuell entstehenden Herausforderungen in Übergangssituationen. Mit Übergang ist dabei jede Situation gemeint, die an der Schnittstelle verschiedener (rechtlicher) Systeme Betroffene und ihre Unterstützer/innen vor oftmals unauflösbare Probleme stellt. Analysiert werden sollen die Unterstützungsmöglichkeiten der Begleitenden und die Handlungsoptionen der Betroffenen in den Spannungsfeldern zwischen Jugendhilfe- und Ordnungsrecht, zwischen Ausbildung und sogenannter Bleibeperspektive und zwischen Gesundheitsversorgung und kriminalisierenden Diskursen. Ziel der Veranstaltung ist die vertiefende Auseinandersetzung mit aktuellen Problemstellungen in der Arbeit mit jungen Geflüchteten sowie die bundesländerübergreifende Vernetzung zwischen den Fachkräften.   Tagungsprogramm als PDF-Datei   Fehlende Präsentatitionen werden sukzessive ergänzt.   Vorträge als pdf-Dateien Aktuelle Herausforderungen in der Begleitung junger Geflüchteter | Referentin: Johanna Karpenstein, BumF e.V. Anforderungen an Beratungsstrukturen von Anhörungsvorbereitung bis zur Beratung für junge Volljährige | Referent: Bernd Schuldz, JMD Kassel Erfahrungen aus der Beratungspraxis der Ombudsstellen in Bezug auf Hilfen für junge Volljährige | Referentin: Lydia Tomaschowski, Bundesnetzwerk Ombudschaft in der Kinder- und Jugendhilfe Zugänge zur Jugendhilfe für volljährige Erstantragsteller/innen und Minderjährige im Familienkontext | Referentin: Nerea González Méndez de Vigo, BumF e.V. Gute/ Schlechte Bleibeperspektive: Wo kommt sie her und was sagt sie (nicht) aus? | Referent: Dr. Stephan Hocks, Rechtsanwalt Zwischen Eigenverantwortung, Empowerment und Partizipation | Referent: Mohammed Jouni, Jugendliche ohne Grenzen Traumasensibles Arbeiten – Politisierungen und Perspektiven | Referentin: Leonie Teigler, Bundesarbeitsgemeinschaft der psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer   Arbeitsgruppen als pdf-Dateien AG 1: Übergang in die Ausbildung: Das Chaos der Förderinstrumente | Referent/innen: Florian Eichenmüller und Mashal Asef, GrünBau Dortmund AG2: Aufenthaltssicherung und Anschlussversorgung im Übergang | Referentin: Dörthe Hinz, Flüchtlingsrat Niedersachsen AG 3: Die Familie reist ein: Übergang in die Familie pädagogisch begleiten | Referentinnen: Heike Schneider, Elisabethstift Berlin und Ulrike Schwarz, BumF AG 4: Widerrufsverfahren | Referent: Dr. Stephan Hocks, Rechtsanwalt     Die Tagung fand im Rahmen des Projekts 'Blick nach vorn' statt, gefördert durch die Stiftung Deutsche Jugendmarke, Deutsche Fernsehlotterie, Freudenberg Stiftung. Sie wurde unterstützt durch das Projekt 'Gut ankommen', gefördert durch den Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der Europäischen Union.

Vertiefungsseminar: Niederlassungserlaubnis, Einbürgerung und Widerrufsverfahren bei minderjährig Eingereisten
27.06.2019, 9:30-17:00
Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg

Was sind die Voraussetzungen für Niederlassungserlaubnis und Einbürgerung - welche Sonderregelungen gibt es für minderjährig Eingereiste? Welche Passbeschaffungspflichten bestehen bei Aufenthalts- und Niederlassungserlaubnissen? Was kann bei Widerrufsverfahren getan werden? Was muss bei der Verlängerung von Aufenthaltserlaubnissen beachtet werden? Diese und weitere Fragen werden durch den Rechtsanwalt Dr. Stephan Hocks beantwortet.   Referent Dr. Stephan Hocks Rechtsanwalt und Autor (u.a. Fachbuch Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge)   Vorläufiges Programm 9:00 Anreise und Stehkaffee 9:30 Begrüßung und Einführung Niederlassungserlaubnis und Einbürgerung bei minderjährig Eingereisten 12:30 Mittagspause 13:30 Passbeschaffungspflicht bei Aufenthalts- und Niederlassungserlaubnissen 15:00 Pause 15:15 Schutz mit Verfallsdatum? Widerrufsverfahren und Verlängerung von Aufenthaltserlaubnissen bei Abschiebungsverboten, subsidiärem Schutz und Flüchtlingsanerkennung. 16:00 Fallbesprechungen 17:00 Ende   Förderung Eine Veranstaltung im Rahmen des Projektes „Gut ankommen – Fachkräfte qualifizieren“. Dieses Projekt wird aus Mittel aus dem Asyl-, Migrations- und Flüchtlingsfond kofinanziert.      

Wenn es ernst wird: Der BumF-Rechtshilfefonds unterstützt junge Geflüchtete, ihre Rechte durchzusetzen. Helfen Sie jetzt mit.

Aktuelle Themen
Familienzusammenführung

Die Trennung von Eltern, Geschwistern und anderen Bezugspersonen stellt eine erhebliche Belastung für Kinder und Jugendliche dar. Ob ein Nachzug aus dem Herkunftsland, eine Verteilung zu Angehörigen in Deutschland oder eine innereuropäische Zusammenführung erfolgen kann, ist jedoch von vielen Faktoren, wie dem Aufenthaltsstatus, Alter und Verwandtschaftsgrad abhängig.

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Begleitete Minderjährige

Auch Kinder und Jugendliche, die mit ihren Eltern nach Deutschland fliehen, brauchen Schutz und Unterstützung. Sie sind verschiedenen Gefährdungen ausgesetzt, insbesondere wenn sie in Großunterkünften ohne Privatsphäre leben. Auch abseits dessen kann Unterstützungs- und Begleitungsbedarf bestehen. Während des Asylverfahrens sind sie, wie ihre Eltern, von Diskriminierungen betroffen: Etwa durch eine reduzierte Gesundheitsversorgung, geringere Sachleistungen oder durch Benachteiligung bei Bildungszugang und -förderung. Der Zugang zur Kinder- und Jugendhilfe besteht jedoch diskriminierungsfrei. Dies ist eine Chance, die genutzt werden muss.

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Europa & Transit

Für die meisten jungen Flüchtlinge gibt es keinen legalen Weg nach Europa: Dies zwingt sie auf gefährliche Routen. Schaffen sie es über die EU-Grenzen, besteht teilweise die Möglichkeit der Zusammenführung mit Angehörigen, doch die Hürden sind hoch und viele Minderjährige machen sich auf eigene Faust oder mit Schleppern auf den Weg an ihre Zielorte. Hierbei sind sie Gefahren wie Menschenhandel und Ausbeutung ausgesetzt.

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Asylverfahren

Im Asylverfahren wird entschieden, ob ein Minderjähriger Schutz und damit ein Aufenthaltsrecht erhält. Die Anhörung zu den Fluchtgründen ist das zentrale Moment: Hier muss eine genaue und ausführliche Schilderung erfolgen - geordnet und frei von Widersprüchen. Minderjährige, Vormünder und Beistände sollten sich darauf vorbereiten: Sonst droht eine Ablehnung trotz Gefährdungen im Herkunftsland. Bei einer Ablehnung kann vor dem Verwaltungsgericht geklagt werden, es gelten jedoch kurze Klagefristen.

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