Aktuelles
11.08.2022
Gemeinsame Stellungnahme: Nach tödlichem Polizeieinsatz – Angst bei jugendlichen Geflüchteten

Gemeinsame Stellungnahme zur Tötung eines Jugendlichen durch Polizeikräfte in Dortmund. Am 9. August 2022 wird Mohammed D., ein Jugendlicher, der als unbegleiteter minderjähriger Geflüchteter aus Senegal in einer Jugendhilfeeinrichtung in Dortmund lebt, durch Polizeischüsse getötet.

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01.08.2022
#Don’t Forget Afghanistan ! Demonstration und Aktionscamp vom 13.-15. August 2022

Im Rahmen der Kampagne #dontforgetafghanistan rufen wir zusammen mit 37 weiteren Organisationen auf zur einer Demonstation und laden ein in ein Aktionscamp: Lasst uns zusammenstehen und hör- und sichtbar werden bei einer ➤ zentralen Demonstration am Samstag, 13.08.2022 | Start: 14.00 h vor dem Auswärtigen Amt, Werderscher Markt 1 | Ende 18.00 h vor dem Bundeskanzleramt. Nach der Demo startet unser ➤ Aktionscamp vom 13.08. | 18 h – 15.08.22 | 10 h (Ort wird noch bekanntgegeben, achtet auf die Anküngigungen!)

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19.07.2022
Schließzeit vom 01. August bis 12. August

Bitte beachten Sie: Vom 01.08.2022 bis 12.08.2022 geht die Geschäftsstelle des BumF in eine Sommer-Schließzeit. In dieser Zeit wird die Geschäftsstelle nicht erreichbar sein und eingehende Mails werden nicht bearbeitet. Das Beratungsangebot bleibt davon ausgenommen und geht in gewohnter Form weiter. Wir bitten um Geduld, bedanken uns für Ihr Verständnis und wünschen bis dahin eine angenehme Zeit.

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12.07.2022
Kinder und Jugendliche aus der Ukraine: Kostenlose Online Infoveranstaltung am 20.7.2022

Im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine fliehen Kinder und Jugendliche in unterschiedlichen Konstellationen, teils begleitet von ihren Eltern, teils mit anderen Begleitpersonen und zum Teil alleinreisend. Diese unterschiedlichen Konstellationen und die sich ergebenden Konsequenzen auf Vormundschaft und Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe sollen in dieser Veranstaltung in den Blick genommen werden. Außerdem werden aufenthalts- und sozialrechtliche Grundlagen vermittelt. Kinder und Jugendliche müssen im System bekannt sein und damit vor den Gefahren von Ausbeutung und Menschenhandel geschützt werden!!

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Kostenlose Online-Kurse zur traumasensiblen Unterstützung von Minderjährigen

Veranstaltungen
Dokumentation: Digitales Netzwerktreffen “Netzwerk geflüchtete Mädchen und junge Frauen”
05.07.2022, 14:30-17:30
Online Seminar

Dokumentation: Präsentation zur Projektvorstellung, Austauschfragen und Diskussionsergebnissen. Inhalt: im Kontext unseres kürzlich gestarteten Projekts „Netzwerk geflüchtete Mädchen und junge Frauen. Gendersensible Soziale Arbeit mit jungen Geflüchteten“ laden wir herzlich ein: Digitales Vernetzungstreffen „Netzwerk geflüchtete Mädchen und junge Frauen" 5. Juli, 14:30 Uhr bis 17:30 Uhr Im Rahmen der digitalen Veranstaltung wird das Projekt vorgestellt und ein Kennenlernen sowie ein Austausch zwischen Netzwerkpartner*innen bzw. -interessierten ermöglicht. Daneben soll es auch Gelegenheit für eine erste kritische Diskussion über gendersensible Soziale Arbeit mit jungen geflüchteten Menschen geben. Dabei soll u.a. die Fragen Raum finden, inwieweit die Perspektiven geflüchteter Mädchen und junger Frauen im Kontext der Sozialen und politischen Arbeit einbezogen werden und was es braucht, um gendersensible und partizipative Strukturen zu stärken. Wir freuen uns sehr darauf, mit Interessierten in den Austausch zu kommen und gemeinsam über Vernetzungsbedarfe und über Perspektiven für eine rassismuskritische, gendersensible Arbeit mit geflüchteten jungen Menschen zu diskutieren! Zielgruppe: Die Veranstaltung richtet sich an Personen, die z.B. im Kontext der Beratungsarbeit, der Jugendhilfe, der freien Jugend- und Empowermentarbeit mit geflüchteten Mädchen und jungen Frauen bzw. für ihre Rechte arbeiten sowie an Personen, die im wissenschaftlichen Kontext zu genderspezifischen Themen arbeiten, die geflüchtete Mädchen und junge Frauen betreffen. Eine Anmeldung ist erforderlich bis 23. Juni, in Form einer kurzen Mail an: veranstaltung@b-umf.de Der Zoom-Link wird im Vorfeld der Veranstaltung zugesendet. Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt.   Zum Programm im PDF-Format.

Dokumentation: Familiennachzug zu unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen und subsidiär Schutzberechtigten in Deutschland – Aktuelle Entwicklungen und politische Chancen während der 20. Legislaturperiode
24.06.2022, 11:00-13:00
Online Seminar

Die Präsentationen im PDF Format Inhalt: Diese Veranstaltung ist Teil einer kostenfreien dreiteiligen Veranstaltungsreihe anlässlich des Projektendes "Vom Willkommen zum Ankommen". BumF e.V. und Terre des Hommes organisieren eine Online Fachveranstaltungsreihe mit Schlaglichtern auf die Situation von jungen Geflüchteten. Im Rahmen von moderierten Podiumsrunden wird es Input und Austausch zu verschiedenen Themen geben. 3. Fachveranstaltung  Familiennachzug zu unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen und subsidiär Schutzberechtigten in Deutschland – Aktuelle Entwicklungen und politische Chancen während der 20. Legislaturperiode   Der Nachzug von Eltern und Geschwistern stellt für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und subsidiär Schutzberechtigte in der Regel eine erhebliche psychische Entlastung dar, die für sie lebensverändernd sein kann.  Er berührt zudem mehrere zentrale, grundgesetzlich sowie völker- und unionsrechtlich verankerte Kinderrechte, wie das Recht auf Familie und das auf vorrangige Berücksichtigung des Kindeswohl. Sowohl beim Nachzug der Eltern als auch dem der Geschwister verhindern aktuell mitunter rechtliche Einschränkungen und Hürden der Verwaltungspraxis die Wiederherstellung der Familieneinheit in Deutschland. Der Koalitionsvertrag 2021-2025 zwischen SPD, Bündnis 90/ Die Grünen und FDP verspricht Erleichterungen, auch mit Blick auf den Nachzug der Geschwister. Die Umsetzung dieser Vorhaben steht derzeit allerdings noch aus. Vor diesem Hintergrund werden in der Veranstaltung die jüngsten rechtlichen Entwicklungen zum Familiennachzug zu unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen und subsidiär Schutzberechtigten näher beleuchtet und die Umsetzung des Koalitionsvertrags in Gesetzesvorhaben besprochen. Im Anschluss soll der direkte Austausch mit politischen Entscheidungsträger*innen über Erfahrungen aus der Praxis und Chancen in der 20. Legislaturperiode ermöglicht werden. Folgende Fragestellungen werden insbesondere in den Blick genommen:

  • Welche rechtlichen Herausforderungen stellen sich aktuell beim Geschwisternachzug?
  • Welche rechtlichen Hürden bestehen beim Elternnachzug, wenn die Volljährigkeit des unbegleiteten Minderjährigen in Deutschland droht oder eingetreten ist?
  • Wohin entwickelt sich die Rechtsprechung?
  • Gibt es mögliche Vorhaben zu Gesetzesänderungen? Wie sollen insbesondere die Erleichterungen aus dem Koalitionsvertrag umgesetzt werden?
  • Wie stehen die Regierungsparteien zum Thema des Familiennachzugs zu unbegleiteten schutzberechtigten Minderjährigen? Was können wir von der parlamentarischen Arbeit zum Familiennachzug in der aktuellen Legislaturperiode erwarten? Welche Bedeutung hat der Regierungswechsel und der Koalitionsvertrag für das Thema?
--------------------------------------------------------------------- Programm:
  1. Begrüßung und Einleitung
  2. Inputrunde: Aktuelle rechtliche und gesetzliche Entwicklungen
Sophia Eckert, Referentin für Asyl und Migration (terre des Hommes) Daniel Weber, Rechtsanwalt, JUMEN Kooperationsanwalt und Projektleitung Austausch mit den Teilnehmenden PAUSE III.  Diskussionsrunde: Familiennachzug zu unbegleiteten Kindern – welche Chancen und Herausforderungen sehen die Regierungsparteien für die 20. Legislaturperiode? Gülistan Yüksel, Stellvertretende Sprecherin der AG Migration und Integration der SPD-Bundestagsfraktion Katrin Göring-Eckardt, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags, Bündnis 90/Die Grünen Stephan Thomae, Parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion Austausch mit den Teilnehmenden ------------------------------------------------------------------ Technische Voraussetzungen: Die Veranstaltung findet ausschließlich online satt. Dafür ist eine stabile Internetverbindung nötig. Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist zudem ein Computer mit (integrierter) Kamera und Mikrophon sowie Internetanschluss notwendig. Nahezu jeder Laptop ist dafür geeignet. Für unsere Online-Veranstaltungen nutzen wir den Anbieter Zoom. Den Zugangslink erhalten Sie spätestens einen Tag vor der Veranstaltung. Bei technischen Problemen können wir nur im Vorfeld des Webinars unterstützen. Bitte führen Sie vorab einen Techniktest durch, indem Sie auf hier klicken und den Anweisungen folgen. Details finden Sie in unseren Teilnahmebedingungen Eine Veranstaltung des Projektes

Vom Willkommen zum Ankommen, finanziert aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds.

 

Buchungshinweis Wir haben ab und zu Probleme mit dem Buchungstool, es werden in seltenen Fällen keine Bestätigungsmail versendet. Ihre Buchung war i.d.R. trotzdem erfolgreich. Bitte melden Sie sich nicht mehrfach für die Tagung an, wenn Sie zeitnah keine Bestätigungsmail erhalten, sondern wenden Sie sich an info@b-umf.de .

Wer kümmert sich um mich? Welche Rechte habe ich? Mit welchen Ämtern und Organisationen habe ich es zu tun? Unser Portal von jungen Geflüchteten für junge Geflüchtete.

Aktuelle Themen
Passbeschaffung & Identitätsklärung

Das Thema Mitwirkungspflichten bei der Passbeschaffung und Identitätsklärung ist in den letzten Jahren zu einem zentralen Bestandteil der Beratungspraxis geworden. Zur Unterstützung der Beratung haben wir daher relevante Arbeitshilfen, Rechtsprechung und Vorlagen gesammelt.

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Rassismuskritik und Empowerment in der Arbeit mit jungen geflüchteten Menschen

Diskriminierung und Rassismus bilden eine Alltagserfahrung, die das Leben junger Menschen mit Fluchterfahrung in Deutschland auf vielerlei Weise prägen und beeinträchtigen. Das Verzeichnis „Rassismuskritisch und empowernd arbeiten mit jungen geflüchteten Menschen“ bietet Informationen, Kontakte und Anregungen für den Schutz und die Unterstützung von jungen Menschen im Umgang mit Diskriminierung und Rassismus.

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Bleiberecht

Abseits des Asylverfahrens gibt es weitere Möglichkeiten der Aufenthaltssicherung für junge Menschen, die nur geduldet in Deutschland leben. Die Bleiberechtsregelungen, die Ausbildungsduldung, Härtefallkommissionen und Petitionen bieten Perspektiven. Auf dieser Seite finden sich mehrsprachige Informationen für Jugendliche und Fachkräfte zu diesen rechtlichen Möglichkeiten. Doch die Regelungen sind nicht ausreichend: Zusammen mit der Initiative Jugendliche ohne Grenzen, den Landesflüchtlingsräten und weiteren Organisationen setzt sich der BumF daher für eine Verbesserung der Gesetzeslage ein, damit junge Menschen ohne Angst in Deutschland leben können. Seit April 2021 gibt es das Netzwerk und die Website BleiberechtStattAbschiebung.de.

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