Aktuelles
20.10.2021
Zwischenruf zur Situation an der polnisch-belarussischen Grenze

Die verheerende Situation an der polnisch-belarussischen Grenze verschärft sich derzeit zunehmend. Auch das Beratungsangebot des BumF e.V. erreichen bereits Schicksale von Kindern und Jugendlichen, die in der Grenzregion ausharren müssen. Minderjährige sind eine besonders vulnerable Gruppe, sie brauchen schnellstmöglich Schutz und bedarfsgerechte Hilfe!

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19.10.2021
Forderungspapier zu Beschäftigungsverboten veröffentlicht

Anlässlich der Berlin-Wahl und der nun beginnenden Koalitionsverhandlungen, hat die Berliner AG Beschäftigungsverbote, die vom Bundesfachverband umF mitgetragen wird, ein Forderungspapier zu Beschäftigungsverboten veröffentlicht.

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19.10.2021
Bitte um Teilnahme: Online-Umfrage zur Situation minderjähriger Flüchtlinge

Auch in diesem Jahr führen wir eine Online-Umfrage durch, die sich an Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, Jugendämter, Pflegeeltern, Beratungsstellen und weitere Personen richtet, die mit jungen Geflüchteten in Kontakt stehen. Wir freuen uns, wenn Sie bzw. Ihr an der Umfrage bis einschließlich 31.Oktober teilnimmt.

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29.09.2021
Junge Geflüchtete aus Afghanistan - aktuelle Situation und aufenthaltsrechtliche Hinweise

Die Ankunft junger Afghan*innen in Deutschland seit der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan ist auch in aufenthaltsrechtlicher Hinsicht eine Ausnahmesituation. In der Einzelfallberatung des BumF erreichen uns Fälle, in denen Jugendliche unter den chaotischen Bedingungen der Evakuierung von ihren Familien getrennt wurden. Zahlreiche umF sind in ihrer Angst um Angehörige in Afghanistan schier verzweifelt und damit psychisch extrem belastet. Es kursieren zahlreiche Falschinformationen, die entweder weiter verunsichern oder unerfüllbare Erwartungen schüren. Dabei war und ist der Umgang mit der aufenthaltsrechtlichen Situation bundesweit alles andere als einheitlich...

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Kostenlose Online-Kurse zur traumasensiblen Unterstützung von Minderjährigen

Veranstaltungen
BumF-Herbsttagung 2021 “Gut vernetzt – wo steht die Arbeit mit jungen Geflüchteten?”
08.11.2021-09.11.2021
Haus am Dom und Digital per Zoom

BumF Herbsttagung 2021 "Gut vernetzt" Programm als pdf   Anmeldefrist für Teilnehmende mit Übernachtung: 10. Oktober 2021 Anmeldefrist für Teilnehmende ohne Übernachtung: 20. Oktober 2021 Es sind weiterhin Buchungen für die Online-Teilnahme möglich.   Inhalt Die diesjährige Herbsttagung des Bundesfachverbands umF steht unter dem Motto „Gut vernetzt - wo steht die Arbeit mit jungen Geflüchteten?“. Sie stellt neben aktuellen Themen aus der Praxis der Arbeit mit (unbegleiteten) minderjährigen Geflüchteten vor allem die Vernetzung in den Vordergrund. Durch sinkende Fallzahlen vor Ort, damit Abbau von Strukturen und Expertise, Einzelkämpfer*innentum und coronabedingten Wegfall von Arbeitsgruppen und Fachgremien hat die Vernetzung vor Ort gelitten. Wir wollen gemeinsam schauen, welche Vernetzungsstrukturen und -angebote es wo (noch) gibt, wovon wir auch überregional profitieren können und wie wir gute Strukturen stärken können. Im Fokus steht zudem die Situation von jungen volljährigen Geflüchteten, da dies eine stetig wachsende Gruppe mit ganz eigenen Bedarfen und Voraussetzungen für Betreuung und Beratung ist. Mehr noch als bei Minderjährigen greifen hier aufenthaltsrechtliche und jugendhilferechtliche Aspekte ineinander und bestimmen den Alltag von jungen Menschen und Betreuungssettings. Die Reform des SGB VIII hat Care Leaver in den Blick genommen. Damit ergeben sich auch Änderungen für die Zielgruppe der ehemaligen umF.   Format Die Tagung findet als eine Hybridveranstaltung statt, 60-80 Teilnehmende haben die Möglichkeit vor Ort dabei zu sein, Weitere können digital teilnehmen. Ggf. wird die Teilnehmendenzahl in den kommenden Wochen noch erhöht werden können. Die Herbsttagung richtet sich an Mitarbeitende von Jugendämtern, Träger der Jugendhilfe, Beratungsstellen, Vormund*innen und andere Personen, die mit jungen Geflüchteten arbeiten. Ihr Ziel ist zudem die bundesländerübergreifende Vernetzung zwischen Fachkräften. Corona: Im Haus am Dom gilt aktuell (23.09.2021) die 3G-Regelung. Wir bitten trotzdem darum, dass sich ALLE Teilnehmenden jeweilig vor Beginn der Veranstaltung (Montag und Dienstag) zur Sicherheit aller selbst testen.   Programm

Montag, 8. November 2021
15.00 Ankommen und Anmeldung im Tagungshaus mit Stehkaffee
15.30 Begrüßung und Eröffnung der Tagung
15.45 Rückblick und Ausblick: Aktuelle rechtliche und politische Entwicklungen in der Arbeit mit jungen Geflüchteten
16.15 Vernetzung und Austausch für eine parteiliche Praxis: Erfahrungen aus der Jugendhilfepraxis in Hessen – Fragen, Forderungen, Thesen (Irmela Wiesinger, Thomas Fedrich, Petra Pfänder und Henning Wienefeld - Tagungsvorbereitung Hessen)
17.00 Pause
17.30 Aktuelle Fragen und Herausforderungen anhand von Afghanistan, Familienzusammenführung, Identitätspapierbeschaffung. Austausch-, Frage- und Antwortrunde (Ulrike Schwarz, Juristin)
18.30 Abendessen
19.30 Erfahrungsaustausch in Kleingruppen
21:00 Ende des Programms
 
DIENSTAG, 09. November 2021
09.00 Begrüßung, Einführung in die Tagung, 2.Teil (Zusammenfassung/ Transfer aus erstem Tag) Digitales Ankommen
09.30 Fachvortrag und Diskussion: „SGB VIII Reform und Care Leaver – was verändert sich?“ (Susanne Achterfeld, Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e.B. DIJuF)
10.30 Pause
11.00   Fachforum 1: Junge Volljährige – Kooperationen, Austausch, Vernetzung und Selbsthilfe im Übergang (N.N. - Care Leaver e.V Hessen, Jump Düsseldorf angefragt)
Fachforum 2: Best practice: Netzwerke psychosozialer Beratung (Bettina Stein, FATRA e.V. Frankfurt)
Fachforum 3: (digital) Kooperation und Vernetzung zwischen Jugendhilfe und Fachberatungsstellen für Betroffene von Menschen- und Kinderhandel (N.N.)
13.00 Mittagessen
14.00 Podium: Kooperationen zur Unterstützung und Ermächtigung junger Geflüchteter im Spannungsfeld Jugendhilfe und Asyl- und Aufenthaltsrecht
15.30 Pause
15.45 Vortrag: Zwischen Flucht und Ankommen, Rolle der Fachkräfte als „Masters of Transition“ (Prof. Dr. Elisabeth Rohr, Uni Marburg)
16.30 Ausblicke und Blitzlichter zum Abschluss der Tagung: Schlussfolgerungen und Forderungen
17.00 Ende der Tagung
  Übernachtung: Motel One Frankfurter-Römer, Berliner Str. 55, 60311 Frankfurt a.M. Gepäck kann auch schon vor 15:00 Uhr an der Rezeption des Motel One abgegeben werden. Der Zimmerbezug ist nach Kapazität schon möglich, aber nicht garantiert. Regulärer Check-In nach Ende des Tagesprogramms möglich. Tagungshaus: Haus am Dom Domplatz 3 60311 Frankfurt a.M.   Buchung: Schritt 1: Entscheiden Sie, ob Sie vor Ort (Optionen 1-4) oder digital (Optionen 5&6) an der Herbsttagung teilnehmen möchten. Schritt 2: Möchten Sie die Tagung inkl. Übernachtung buchen oder haben sie eine andere private Form der Übernachtung? Die Optionen: Option 1: Tagung Übernachtung und alle Mahlzeiten (für den Check-In werden die Namen an das Motel One weitergegeben) Option 2: Tagung Übernachtung und alle Mahlzeiten (s.o.) mit reduziertem Beitrag für Vereinsmitglieder und Mitarbeiter*innen von Mitgliedsorganisationen Option 3: Tagung ohne Übernachtung, Mahlzeiten während der Tagung sind inbegriffen Option 4: Tagung ohne Übernachtung mit reduziertem Beitrag für Vereinsmitglieder und Mitarbeiter*innen von Mitgliedsorganisationen Option 5: Digitale Tagungs-Teilnahme am Dienstag Option 6: Digitale Tagungs-Teilnahme am Dienstag mit reduziertem Beitrag für Vereinsmitglieder und Mitarbeiter*innen von Mitgliedsorganisationen Für unsere Online-Veranstaltungen nutzen wir den Anbieter Zoom. Den Zugangslink erhalten Sie spätestens einen Tag vor der Veranstaltung. Bei technischen Problemen können wir nur im Vorfeld des Webinars unterstützen. Bitte führen Sie vorab einen Techniktest durch, indem Sie auf hier klicken und den Anweisungen folgen.   Details finden Sie in unseren Teilnahmebedingungen. Die Anmeldefristen sind wie folgt: 10. Oktober 2021 für Teilnehmende mit Übernachtung 20. Oktober 2021 für Teilnehmende ohne Übernachtung   Förderung: 

Eine Veranstaltung der Projekte

Fokus – Perspektiven junger Geflüchteter im Kontext neuer gesellschaftlicher und rechtlicher Diskurse, finanziert durch die Aktion Mensch, die Freudenbergstiftung und die UNO-Flüchtlingshilfe und

Vom Willkommen zum Ankommen, finanziert aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds.

 

Buchungshinweis Wir haben ab und zu Probleme mit dem Buchungstool, es werden in seltenen Fällen keine Bestätigungsmail versendet. Ihre Buchung war i.d.R. trotzdem erfolgreich. Bitte melden Sie sich nicht mehrfach für die Tagung an, wenn Sie zeitnah keine Bestätigungsmail erhalten, sondern wenden Sie sich an info@b-umf.de .

Online-Seminar: Miniila App – Unterstützung von Kindern und Jugendlichen auf der Flucht!
23.08.2021, 14:00-15:45
Online Seminar

Der BumF und Missing Children Europe laden am 23.08.2021 um 14:00 Uhr zu einem Online-Seminar ein, um die Miniila-App vorzustellen und mit den Teilnehmenden über deren Funktionen und Möglichkeiten zu diskutieren. Jedes Jahr werden tausende unbegleitete minderjährige Geflüchtete in Europa vermisst. Schlimmstenfalls leben sie ohne jeglichen Schutz und haben kaum Zugang zu Unterstützung und Information. Die Miniila-App ist ein wichtiges digitales Werkzeug für Kinder und Jugendliche auf der Flucht. Die App befähigt sie dazu, selbstständig an Informationen über ihre Rechte, Unterstützungsstrukturen und Kinderschutzdienste in ihrer Umgebung zu gelangen. In dem Webinar wird die App vorgestellt und zentrale Fragen beantwortet: Wie kann die Miniila-App Kindern und Jugendlichen auf der Flucht helfen? Wie können Organisationen ihre Informationen und Dienstleistungen auf Miniila hochladen? Was denken Minderjährige über Miniila? Als Teilnehmende erfahren Sie mehr über die App, um mit Ihrer Zielgruppe darüber diskutieren zu können und auf eventuelle Fragen vorbereitet zu sein.   Referierende:

  • Syed Hasnain, Projektreferent für Kinder in der Migration und Mitglied der Expertengruppe der EU-Kommission, Missing Children Europe;
  • Helen Moore Start & Giorgia Dona, East London University;
  • Jan Muhammadi, junger Geflüchteter
  Sprache: Englisch, mit Übersetzung ins Deutsche.   Technische Voraussetzungen: Die Veranstaltung findet ausschließlich online satt. Dafür ist eine stabile Internetverbindung nötig. Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist zudem ein Computer mit (integrierter) Kamera und Mikrophon sowie Internetanschluss notwendig. Nahezu jeder Laptop ist dafür geeignet. Für unsere Online-Veranstaltungen nutzen wir den Anbieter Zoom. Den Zugangslink erhalten Sie spätestens einen Tag vor der Veranstaltung. Bei technischen Problemen können wir nur im Vorfeld des Webinars unterstützen. Bitte führen Sie vorab einen Techniktest durch, indem Sie auf hier klicken und den Anweisungen folgen. Details finden Sie in unseren Teilnahmebedingungen.

Wer kümmert sich um mich? Welche Rechte habe ich? Mit welchen Ämtern und Organisationen habe ich es zu tun? Unser Portal von jungen Geflüchteten für junge Geflüchtete.

Aktuelle Themen
Bleiberecht

Abseits des Asylverfahrens gibt es weitere Möglichkeiten der Aufenthaltssicherung für junge Menschen, die nur geduldet in Deutschland leben. Die Bleiberechtsregelungen, die Ausbildungsduldung, Härtefallkommissionen und Petitionen bieten Perspektiven. Auf dieser Seite finden sich mehrsprachige Informationen für Jugendliche und Fachkräfte zu diesen rechtlichen Möglichkeiten. Doch die Regelungen sind nicht ausreichend: Zusammen mit der Initiative Jugendliche ohne Grenzen, den Landesflüchtlingsräten und weiteren Organisationen setzt sich der BumF daher für eine Verbesserung der Gesetzeslage ein, damit junge Menschen ohne Angst in Deutschland leben können. Seit April 2021 gibt es das Netzwerk und die Website BleiberechtStattAbschiebung.de.

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#WirHabenPlatz

Die Situation für geflüchtete unbegleitete Minderjährige in Griechenland ist katastrophal und widerspricht allen Regeln und Vorgaben des Kinderschutzes. Viele Kommunen, Bundesländer, Einzelpersonen und Jugendhilfeträger wollen Minderjährige aufnehmen. Die Bundesregierung muss nun dringend handeln. Macht mit uns Druck und sagt: #WirHabenPlatz

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Bildung & Arbeit

Die Bildungs-Biographien vieler geflüchteter junger Menschen sind durch Flucht, Verfolgung und Krieg unsanft unterbrochen worden. Ihren Bildungsweg fortsetzen zu können, ist daher einer ihrer wichtigsten Wünsche. Doch es bestehen immer noch Hürden und Diskriminierungen, etwa während der Zeit der Erstaufnahme, beim Zugang zur Berufsausbildung und der Bildungsförderung. Trotzdem gibt es Chancen und Wege.

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Familienzusammenführung

Die Trennung von Eltern, Geschwistern und anderen Bezugspersonen stellt eine erhebliche Belastung für Kinder und Jugendliche dar. Ob ein Nachzug aus dem Herkunftsland, eine Verteilung zu Angehörigen in Deutschland oder eine innereuropäische Zusammenführung erfolgen kann, ist jedoch von vielen Faktoren, wie dem Aufenthaltsstatus, Alter und Verwandtschaftsgrad abhängig.

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