Aktuelles
01.02.2023
Offener Brief an die Senatsverwaltung Berlin zur geplanten Absenkung der Standards

Die Zahlen von einreisenden UMF steigen weiterhin und die Strukturen der Jugendhilfe schon lange am Kapazitätslimit. Die Berliner Senatsverwaltung reagiert mit einer weiteren Aussetzung der Standards für umF.

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24.01.2023
Lagebericht Rassismus in Deutschland

Die Integrationsbeauftragte und Beauftragte für Antirassismus, Staatsministerin Alabali-Radovan, hat den Lagebericht Rassismus vorgestellt. Es ist der erste Lagebericht der sich umfassend dem Thema Rassismus widmet. Hier heißt es: „Antirassismus ist systemrelevant für unsere Demokratie“!

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03.01.2023
Appell gegen das Asylbewerberleistungsgesetz

Viele Geflüchtete erhalten zum Leben Leistungen nach dem Asylbewerberlesitungsgesetz – und damit weniger als das neue Bürgergeld, das laut Gesetz das menschenwürdige Existenzminimum sicherstellen soll. Über 60 Organisationen fordern gleiche Standards für alle: Das Asylbewerberleistungsgesetz muss abgeschafft werden. Die Betroffenen müssen in das reguläre Sozialleistungssystem eingegliedert werden.

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20.12.2022
Dank zum Jahresende und Schließzeit-Information

Das Jahr 2022 neigt sich dem Ende zu. Wir möchten wir uns bei allen engagierten Menschen, Partner*innen und Unterstützer*innen ganz herzlich bedanken, die uns auch in diesem Jahr begleitet und unsere Arbeit ermöglicht und vorangebracht haben. Nach einer kurzen Winter-Schließzeit vom 22. Dezember bis einschließlich 03. Januar werden wir ab dem 04. Januar wieder wie üblich erreichbar sein.

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Kostenlose Online-Kurse zur traumasensiblen Unterstützung von Minderjährigen

Veranstaltungen
“Fight for your rights, write for your fights” Spoken Word – Workshopreihe
25.02.2023-30.03.2023

Sprache ist ein mächtiges Instrument – sie kann verwirren, verletzen, empören, sie kann verstummen. Und sie kann empowern! Und diese Kraft möchten wir nutzen.

In der Workshop-Reihe „Fight for your rights, write for your fights“ wird die Spoken Word-Poetin und Künstlerin Mariam Rasheed gemeinsam mit den Teilnehmer*innen die Macht der Sprache erforschen und nutzen. Mariam Rasheed ist Spoken-Word Poetin und Workshop-Leiterin bei Mpower e.V. Sie konzipierte bereits mehrere Workshops, unter anderem in den Themenfeldern Anti-Rassismus, Spoken Word - Poesie, Lightpainting und Frauen im Islam. Außerdem hat sie bei der vom Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier und seiner Frau Elke Büdenbender organisierten Veranstaltung „TakeOver Bellevue“ die Arbeitsgruppe „Artikel 3GG - Recht vs. Realität“ geleitet. Mariam Rasheed über die Workshop-Reihe: „Bei der Workshop-Reihe „Fight for your rights, write for your fights” wird Spoken-Word Poesie vorgestellt und durch verschiedene Übungen den Teilnehmer*innen nähergebracht. Dann werden durch kreatives Brainstorming und Mindmapping Themen gefunden, über die die Teilnehmer*innen in 10- bis 20-minütigen Runden kurze Gedichte schreiben werden. Am Ende werden die Teilnehmer*innen Zeit haben, über selbst gewählte Themen zu schreiben und in Feedback-Runden sowohl von der Workshop-Leiterin als auch von den anderen Teilnehmer*innen Unterstützung und konstruktive Kritik kriegen. Als Vorbereitung für die Abschlussveranstaltung wird geübt, wie man Spoken-Word Poesie vor einem Publikum vorträgt und die Konzepte von Rhythmus und Fluss kennengelernt. Bei der Abschlussveranstaltung werden die Teilnehmer*innen die Möglichkeit haben, ihre während des Workshops geschriebenen Texte einem Publikum zu präsentieren.“ Moderiert wird die Abschluss-Veranstaltung von Mariam Rasheed. Die Workshop-Anleitung erfolgt in deutscher Sprache. Das Schreiben und Vortragen von Texten ist in allen Sprachen möglich, Feedbacks zu den Texten können in deutscher, englischer und arabischer Sprache erfolgen. Zielgruppe: junge Frauen* ab 15 Jahren mit Migrations- und Fluchtgeschichte. Zeiten: Auftakttreffen: 25.02., 11 - 15 Uhr, Berlin-Neukölln Workshop-Wochenende: 11.03.&12.03., jeweils 11 - 17 Uhr, Berlin-Neukölln Spoken-Word-Event als Abschlussveranstaltung: 27.03., Veranstaltung am frühen Abend Ort: Die Veranstaltung findet in Berlin statt, der genaue Ort wird noch bekannt gegeben. Die Workshop-Reihe ist kostenfrei. Die Teilnehmer*innenzahl ist auf 15 Personen begrenzt. Anmeldungen sind bis 20. Februar 2023 möglich. Zur Anmeldung. Es ist uns ein Anliegen, junge Frauen unterschiedlicher Perspektiven sowie Erfahrungswissens für die Teilnahme zu gewinnen. Ausdrücklich ermutigen wir Menschen mit Migrations- und Fluchterfahrung, Schwarze Menschen und People of Color, Queere*LSBTIQA Menschen, Menschen mit Behinderungen und/oder chronischer Erkrankung dazu, sich anzumelden. Förderung: Die Workshop-Reihe findet im Kontext unseres Projekts „Netzwerk geflüchtete Mädchen und junge Frauen. Gendersensible Soziale Arbeit mit jungen Geflüchteten“ statt.   ANMELDUNG ÜBER EVEENO.

Aufenthaltsrechtliche Perspektiven für Drittstaatler*innen aus der Ukraine
13.02.2023, 14:00-16:00
Online Seminar

Seit dem Kriegsausbruch in der Ukraine im Februar 2022 mussten nicht nur zahlreiche Ukrainer*innen fliehen, auch für viele Menschen anderer Nationalitäten war die Ukraine ein Zuhause, Studienort und Arbeitsort, den sie von einem Tag auf den anderen verlassen mussten. Die Rechte für Schutz und Aufenthalt für die sogenannten Drittstaatler*innen gestalten sich in Deutschland sehr komplex, denn im Gegensatz zu Ukrainer*innen bekommen sie nicht so unkompliziert eine Aufenthaltserlaubnis aus § 24 AufenthG. Daher wiederholen wir eine kostenlose Fortbildung aus dem vergangenen Dezember, die die rechtlichen Grundlagen für die Einreise und den langfristigen Aufenthalt für Drittstaatler*innen erklärt. Wir werden uns dabei die verschiedenen Aufenthaltsmöglichkeiten und die praktische Umsetzung genauer ansehen. Die Veranstaltung richtet sich an Beratende und Ratsuchende deutschlandweit und soll auch einen Austausch für die unterschiedlichen geltenden Regelungen ermöglichen. Referentin*innen: Rebecca Kilian-Mason und Luisa Dormeyer   Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projektes „Beratung und Qualifizierung für Begleiter*innen minderjähriger und junger Ukrainer*innen sowie Drittstaatsangehöriger aus der Ukraine“und in Kooperation mit dem Münchner Flüchtlingsrat statt. Dieses Projekt wird gefördert durch die UNO-Flüchtlingshilfe.  

Bitte melden Sie sich über diesen Link an.

  Sie erhalten dann direkt den Zugangslink. Die Platzkapazitäten sind beschränkt. Bitte melden Sie sich nur an, wenn Sie tatsächlich teilnehmen können. Vielen Dank! Technische Voraussetzungen: Die Veranstaltung ist kostenlos und findet ausschließlich online statt. Dafür ist eine stabile Internetverbindung nötig. Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist zudem ein Computer mit (integrierter) Kamera und Mikrophon sowie Internetanschluss notwendig. Nahezu jeder Laptop ist dafür geeignet. Für unsere Online-Veranstaltungen nutzen wir den Anbieter Zoom. Bitte führen Sie vorab einen Techniktest durch, indem Sie hier klicken und den Anweisungen folgen. Details finden Sie in unseren Teilnahmebedingungen  

Bitte melden Sie sich über diesen Link an.

Wer kümmert sich um mich? Welche Rechte habe ich? Mit welchen Ämtern und Organisationen habe ich es zu tun? Unser Portal von jungen Geflüchteten für junge Geflüchtete.

Aktuelle Themen
Passbeschaffung & Identitätsklärung

Das Thema Mitwirkungspflichten bei der Passbeschaffung und Identitätsklärung ist in den letzten Jahren zu einem zentralen Bestandteil der Beratungspraxis geworden. Zur Unterstützung der Beratung haben wir daher relevante Arbeitshilfen, Rechtsprechung und Vorlagen gesammelt.

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Rassismuskritik und Empowerment in der Arbeit mit jungen geflüchteten Menschen

Diskriminierung und Rassismus bilden eine Alltagserfahrung, die das Leben junger Menschen mit Fluchterfahrung in Deutschland auf vielerlei Weise prägen und beeinträchtigen. Das Verzeichnis „Rassismuskritisch und empowernd arbeiten mit jungen geflüchteten Menschen“ bietet Informationen, Kontakte und Anregungen für den Schutz und die Unterstützung von jungen Menschen im Umgang mit Diskriminierung und Rassismus.

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Bleiberecht

Abseits des Asylverfahrens gibt es weitere Möglichkeiten der Aufenthaltssicherung für junge Menschen, die nur geduldet in Deutschland leben. Das seit 2023 neu eingeführte Chancen-Aufenthaltsrecht, die Bleiberechtsregelungen, die Ausbildungsduldung, Härtefallkommissionen und Petitionen bieten Perspektiven. Auf dieser Seite finden sich mehrsprachige Informationen für Jugendliche und Fachkräfte zu diesen rechtlichen Möglichkeiten. Trotz zuletzt positiver Änderungen sind die Regelungen sind nicht ausreichend: Zusammen mit der Initiative Jugendliche ohne Grenzen, den Landesflüchtlingsräten und weiteren Organisationen setzt sich der BumF daher für eine Verbesserung der Gesetzeslage ein, damit junge Menschen ohne Angst in Deutschland leben können.

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