Aktuelles
16.03.2020
Informationen zum Coronavirus für Geflüchtete und Fachkräfte

Hilfreich für die Praxis in Jugendämtern, Jugendhilfeeinrichtungen sowie für Geflüchtete: Wir haben mehrsprachige Informationen zum Corona-Virus sowie Hinweise für Vormund*innen und andere Fachkräfte zusammengestellt.

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26.03.2020
Studie zur medizinischen Alterseinschätzung in Hamburg

Eine aktuelle Studie hat die Praktiken der forensischen Altersbestimmung in Hamburg untesucht. Die Studie zeigt, dass die Herstellung der Altersidentität mehrdeutig ist und nicht eine Wahrheit, die im Körper als "biologisches Alter" fixiert ist. Sie macht zudem deutlich, dass junge Menschen, dem fehleranfälligen System der medizinischen Alterseinschätzungen oft hilflos ausgeliefert sind.

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26.03.2020
Stress mit der Jugendhilfe? Eine Broschüre in einfacher Sprache hilft Jugendlichen

Manche Regelungen der Kinder- und Jugendhilfe sind sehr kompliziert. Kinder, Jugendliche und Erziehungsberechtigte kennen sich damit oft nicht gut aus. Es fehlen Informationen oder es gibt Missverständnisse. Es kommt aber auch vor, dass Jugendamt oder Hilfeträger Fehler machen. Eine Broschüre in einfacher Sprache hilft Jugendlichen dann weiter.

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12.03.2020
BumF-Veranstaltungen werden abgesagt

Angesichts der dynamischen Entwicklung bei der Ausbreitung des Coronavirus hat sich der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge e.V. heute dazu entschieden, alle unmittelbar bevorstehenden Veranstaltungen abzusagen. Um eine Überbelastung des Gesundheitssystems zu verhindern, ist eine deutliche Verringerung der Ausbreitungsgeschwindigkeit des Coronavirus wichtig. Hierzu leisten wir durch die Absage der Veranstaltungen einen Beitrag

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Kostenlose Online-Kurse zur traumasensiblen Unterstützung von Minderjährigen

Veranstaltungen
Frühjahrstagung 2020 in Hofgeismar: 30. März – 01. April
30.03.2020-01.04.2020, 14:00-12:00
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar

Die Veranstaltung ist abgesagt. Wir werden versuchen die Veranstaltungen virtuell stattfinden zu lassen und prüfen derzeit ob uns dies möglich ist. Ihre Teilnahmebeiträge wurden noch nicht in Rechnung gestellt. Nachdem die Prüfung der technischen Möglichkeiten einer Web-Konferenz abgeschlossen sind, informieren wir Sie per Mail und Website über das weitere Vorgehen. Bei der Frühjahrstagung 2020 steht das Thema Bildung im Fokus. Neben den aktuellen rechtlichen Entwicklungen - von Ausbildungsduldung über die sogenannte "Duldung light" wird die pädagogische Praxis der Jugendhilfe für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und die Schnittstellenarbeit mit anderen Rechtskreisen im Fokus stehen. Tagungsprogramm als PDF-Datei

Vertiefungsseminar: Schutz mit Verfallsdatum?! Widerrufsverfahren, Rücknahme und Erlöschen des Schutzstatus bei unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten
28.04.2020, 9:30-17:00
FrauenBildungsHausDresden e.V.

+++Es ist derzeit unklar ob die Veranstaltung stattfinden kann. Mehr Informationen hier. +++ Was kann bei Widerrufsverfahren, bei Rücknahme sowie bei Erlöschen des Schutzstatus getan werden? Welche Passbeschaffungspflichten bestehen bei Aufenthalts- und Niederlassungserlaubnissen? Diese und weitere Fragen werden durch den Rechtsanwalt Dr. Stephan Hocks beantwortet. Zum Programm   Förderung   Eine Veranstaltung im Rahmen des Projektes „Vom Willkommen zum Ankommen“. Dieses Projekt wird aus Mittel aus dem Asyl-, Migrations- und Flüchtlingsfond kofinanziert.

Wer kümmert sich um mich? Welche Rechte habe ich? Mit welchen Ämtern und Organisationen habe ich es zu tun? Unser Portal von jungen Geflüchteten für junge Geflüchtete.

Aktuelle Themen
Begleitete Minderjährige

Kinder und Jugendliche, die mit ihren Eltern nach Deutschland fliehen, haben wie alle Kinder ein Recht auf Schutz, Förderung und Beteiligung. Mit der Unterbringung in einer Aufnahmeeinrichtung oder in Gemeinschaftsunterkünften sind sie vielfach gefährdenden Situationen ausgesetzt und gleichzeitig von zahlreichen Rechten ausgeschlossen. Der Zugang zur Kinder- und Jugendhilfe besteht uneingeschränkt. Die Kinder- und Jugendhilfe muss die Minderjährigen nicht nur vor Gefahren schützen, sondern sie bei Bedarf durch Angebote und Leistungen in ihrer Entwicklung unterstützen.

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Bleiberecht

Abseits des Asylverfahrens gibt es weitere Möglichkeiten der Aufenthaltssicherung für junge Menschen, die nur geduldet in Deutschland leben. Die Bleiberechtsregelungen, die Ausbildungsduldung, Härtefallkommissionen und Petitionen bieten Perspektiven. Auf dieser Seite finden sich mehrsprachige Informationen für Jugendliche und Fachkräfte zu diesen rechtlichen Möglichkeiten. Doch die Regelungen sind nicht ausreichend: Zusammen mit der Initiative Jugendliche ohne Grenzen, den Landesflüchtlingsräten und weiteren Organisationen setzt sich der BumF daher für eine Verbesserung der Gesetzeslage ein, damit junge Menschen ohne Angst in Deutschland leben können.

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Betreuung durch Verwandte

Wenn minderjährige Flüchtlinge mit anderen Angehörigen als den Eltern einreisen oder zu Verwandten in Deutschland verteilt werden, gilt zunächst: Sie sind in der Regel weiterhin „unbegleitet“ und das Jugendamt muss handeln. Der BumF setzt sich dafür ein, dass die Unterstützung der Angehörigen stärker in den Fokus rückt: Etwa beim Pflegegeld, den ambulanten Hilfen oder der Unterstützung der Vormundschaft.

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Abschiebung

Unbegleitete Minderjährige sind in der Regel vor einer Abschiebung geschützt. Rückführungen sind nur in Ausnahmefällen erlaubt, wenn Familienmitglieder oder eine geeignete Aufnahmeeinrichtung im Herkunftsland überprüfbar zugesichert haben, dass sie den(die Minderjährigen in Empfang nehmen, unterbringen und für ihn sorgen können. Mit 18 Jahren ändert sich das. Ist der Asylantrag abgelehnt oder gar nicht erst gestellt worden, muss vorab gehandelt werden: Bildung und Integration eröffnen ebenso Wege zur Aufenthaltssicherung wie das Asylverfahren.

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