Aktuelles
27.02.2024
Das Projekt Netzwerk geflüchtete Mädchen und junge Frauen geht weiter!

Im Rahmen des Projekts Netzwerk geflüchtete Mädchen und junge Frauen laden wir ein, zwei Jahre der bewegten Projektarbeit zu feiern, zu reflektieren und zu resümieren – und von dort aus im gemeinsamen Austausch einen Blick nach vorn zu werfen. In diesem online Netzwerktreffen stellen wir, anlässlich des Projektabschlusses Ende März, die Projektinhalte und -ergebnisse vor und sprechen politische Entwicklungen der letzten zwei Jahre und deren Auswirkungen auf die Situation geflüchteter Mädchen und junger Frauen an. Dabei richten wir den Blick nicht nur zurück, sondern auch nach vorn. Denn das Netzwerk wird im Rahmen eine Folgeprojekts weiterbestehen.

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26.02.2024
Für eine solidarische Gesellschaft jetzt! Asylrecht verteidigen!

Gemeinsam mit Bündnis "Hannoversche Bündnis für eine solidarische Gesellschaft" ruft der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge e.V. zur Kundgebung während CDU-Regionalkonferenz am 28.02.2024 in Hannover auf. Am 28. Februar stellt der CDU-Bundesvorstand seinen Entwurf für ein neues Grundsatzprogramm seinen Parteimitgliedern auf einer Regionalkonferenz in Hannover zur Diskussion. Mit diesem Programmentwurf begeht die CDU einen Tabubruch: Erstmals seit Verabschiedung des Grundgesetzes stellt sie das Asylrecht grundsätzlich in Frage. Wir rufen dazu auf, das Grundrecht auf Asyl zu verteidigen!

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22.02.2024
Vergleichende Tabelle zu Standardabsenkungen in den Bundesländern

Viele Bundesländer reagierten auf den massiven Einrichtungs- und Personalmangel mit Absenkungen der im SGB VIII festgelegten Standards. Teilweise werden Kinder und Jugendliche in Gemeinschaftsunterkünften und Turnhallen untergebracht, ohne angemessene Betreuung und ein Mindestmaß an Privatsphäre. Der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge e.V. hat eine Tabelle erstellt, in der die uns bekannten geltenden Standardabsenkungen & Erlasse zusammengefasst sind und diese nach einzelnen Regelungsbereichen zusammengestellt.

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15.02.2024
"Im Wartemodus": Zur aktuellen Situation junger geflüchteter Menschen in Deutschland

Im aktuellen Fluter haben wir über die Situation junger geflüchteter Menschen gesprochen. Es geht vor allem um die monatelangen Wartezeiten, in denen die Kinder und Jugendlichen auf ihre Erstgespräche warten. Ohne Schulplatz, ohne Vormund und ohne Anbindung.

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Kostenlose Online-Kurse zur traumasensiblen Unterstützung von Minderjährigen

Veranstaltungen
Das Netzwerk geflüchtete Mädchen und junge Frauen: Blick zurück und Schritt nach vorn
12.03.2024, 14:00-17:30
Online Seminar

Im Rahmen des Projekts Netzwerk geflüchtete Mädchen und junge Frauen laden wir ein, zwei Jahre der bewegten Projektarbeit zu feiern, zu reflektieren und zu resümieren – und von dort aus im gemeinsamen Austausch einen Blick nach vorn zu werfen. In diesem Netzwerktreffen stellen wir, anlässlich des Projektabschlusses Ende März, die Projektinhalte und -ergebnisse vor und sprechen politische Entwicklungen der letzten zwei Jahre und deren Auswirkungen auf die Situation geflüchteter Mädchen und junger Frauen an. Dabei richten wir den Blick nicht nur zurück, sondern auch nach vorn. Denn das Netzwerk wird im Rahmen eine Folgeprojekts weiterbestehen. Wir laden ein zum Austausch: Welche Themenstellungen sind gerade besonders drängend? Wo braucht es Qualifizierung? Zu welchen Forderungen sollte eine starke Allianz geschaffen werden, um im Rahmen einer gemeinsamen Lobbyarbeit kraftvoll für die Rechte von geflüchteten jungen Menschen laut zu werden? Wir freuen uns aufs gemeinsame Rückblicken und Weiterdenken! Im zweiten Teil der Veranstaltung laden wir gemeinsam mit Mpower e.V. zu einer digitalen Filmvorführung mit anschließender Diskussion ein. Junge Filmemacher*innen und Multiplikator*innen von Mpower e.V. stellen zwei selbst erarbeitete Kurzfilme vor, in denen sie sich auf poetische Weise mit Themen wie Identität, Rassismus, inneren und äußeren Konflikten auseinandersetzen. Mehr zu der Arbeit von Mpower e.V. hier.   Sowohl Personen und Institutionen, die schon im Netzwerk teilnehmen, als auch alle Interessierten sind herzlich eingeladen! Die Veranstaltung richtet sich an Personen, die z.B. im Kontext der Beratungsarbeit, der Jugendhilfe, der freien Jugend- und Empowermentarbeit oder anderen Bereichen mit geflüchteten Mädchen und jungen Frauen bzw. für ihre Rechte arbeiten.   Anmeldefrist: 6. März 2024.

Vertiefungsseminar: Das Asylverfahren für unbegleitete Minderjährige nach der Flucht
14.03.2024, 9:00-13:00
Online Seminar

Die Schaffung einer Aufenthaltsperspektive für unbegleitete Minderjährige nach der Flucht (umF) ist ein zentrales Ziel der Jugendhilfe und ein existenzielles Anliegen junger Menschen. Aufenthaltssicherheit kann sowohl über ein Asylverfahren als auch über andere aufenthaltsrechtliche Verfahren hergestellt werden (letzteres ist Gegenstand des zweiten Seminars).

  • Wann ist eine Asylantragstellung sinnvoll – wann nicht?
  • Wie läuft das Asylverfahren ab?
  • Was gilt es für die Anhörung, dem Kernstück des Asylverfahrens, zu berücksichtigen?
  • Welche Schutzformen gibt es und welche Voraussetzungen müssen dafür erfüllt sein?
  • Welche Rechtsmittel stehen im Fall einer Ablehnung zur Verfügung?
Diesen und anderen Fragen widmet sich das Vertiefungsseminar. Es wird außerdem Raum für Fragen und Erfahrungsaustausch geben. Referent: Dr. Stephan Hocks, Rechtsanwalt   Die Veranstaltung ist Teil einer Seminarreihe.   Technische Voraussetzungen: Die Veranstaltung findet ausschließlich online satt. Dafür ist eine stabile Internetverbindung nötig. Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist zudem ein Computer mit (integrierter) Kamera und Mikrophon sowie Internetanschluss notwendig. Nahezu jeder Laptop ist dafür geeignet. Für unsere Online-Veranstaltungen nutzen wir den Anbieter Zoom. Den Zugangslink erhalten Sie spätestens einen Tag vor der Veranstaltung. Bei technischen Problemen können wir nur im Vorfeld des Webinars unterstützen. Bitte führen Sie vorab einen Techniktest durch, indem Sie auf hier klicken und den Anweisungen folgen. Details finden Sie in unseren Teilnahmebedingungen   Eine gemeinsame Veranstaltung des BumF e.V. mit dem Projekt “Kindgerechtes Ankommen sicherstellen! – Stärkung des Ankunfts-, Unterstützungs- und Integrationssystems unbegleiteter Minderjähriger”, kofinanziert durch den Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der EU.     Buchungshinweis Wir haben ab und zu Probleme mit dem Buchungstool, es werden in seltenen Fällen keine Bestätigungsmail versendet. Ihre Buchung war i.d.R. trotzdem erfolgreich. Bitte melden Sie sich nicht mehrfach für die Tagung an, wenn Sie zeitnah keine Bestätigungsmail erhalten, sondern wenden Sie sich an info@b-umf.de. Wenn Sie mehrere Personen bei einer Buchung anmelden, erhält nur die anmeldende Person eine Bestätigungsmail, die anderen Personen sind trotzdem verbindlich angemeldet.

Wer kümmert sich um mich? Welche Rechte habe ich? Mit welchen Ämtern und Organisationen habe ich es zu tun? Unser Portal von jungen Geflüchteten für junge Geflüchtete.

Aktuelle Themen
Passbeschaffung & Identitätsklärung

Das Thema Mitwirkungspflichten bei der Passbeschaffung und Identitätsklärung ist in den letzten Jahren zu einem zentralen Bestandteil der Beratungspraxis geworden. Zur Unterstützung der Beratung haben wir daher relevante Arbeitshilfen, Rechtsprechung und Vorlagen gesammelt.

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Rassismuskritik und Empowerment in der Arbeit mit jungen geflüchteten Menschen

Diskriminierung und Rassismus bilden eine Alltagserfahrung, die das Leben junger Menschen mit Fluchterfahrung in Deutschland auf vielerlei Weise prägen und beeinträchtigen. Das Verzeichnis „Rassismuskritisch und empowernd arbeiten mit jungen geflüchteten Menschen“ bietet Informationen, Kontakte und Anregungen für den Schutz und die Unterstützung von jungen Menschen im Umgang mit Diskriminierung und Rassismus.

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Bleiberecht

Abseits des Asylverfahrens gibt es weitere Möglichkeiten der Aufenthaltssicherung für junge Menschen, die nur geduldet in Deutschland leben. Das seit 2023 neu eingeführte Chancen-Aufenthaltsrecht, die Bleiberechtsregelungen, die Ausbildungsduldung, Härtefallkommissionen und Petitionen bieten Perspektiven. Auf dieser Seite finden sich mehrsprachige Informationen für Jugendliche und Fachkräfte zu diesen rechtlichen Möglichkeiten. Trotz zuletzt positiver Änderungen sind die Regelungen nicht ausreichend: Zusammen mit der Initiative Jugendliche ohne Grenzen, den Landesflüchtlingsräten und weiteren Organisationen setzt sich der BumF daher für eine Verbesserung der Gesetzeslage ein, damit junge Menschen ohne Angst in Deutschland leben können.

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